Ich freue mich über Ihren Besuch, und     begrüße Sie sehr herzlich                                                                    

   

                                                          
                                                                                                                                                        





                                  

Mir freundschaftlich gesinnte Menschen, gebe ich folgendes irisches Segenswort mit auf den Weg:

" Wenn du deinen Weg gehst, soll steter Rückenwind dich unterstützen. Die Sonne möge dein Gesicht wärmen und der Regen sanft auf deine Felder fallen. Und bis wir uns wiedersehen, schenke dir Gott Geborgenheit in seiner liebenden Hand."





Warum?

Fragen, die wir uns selbst beantworten sollten


Warum... beanspruchen wir Nachsicht und üben sie so  
              selten?

Warum... haben wir ein so gutes Gedächtnis für erwiesene
              Wohltaten und leider ein so schlechtes für
              empfangene?

Warum... klagen wir immer über Schlimmes, das uns
              widerfahren ist, und erwähnen so selten das Gute,
              das uns auch beschieden war?

Warum... bewundern wir die Zufriedenheit und machen
              selbst so wenig Gebrauch davon?

Warum... gewöhnt man sich so schwer etwas Gutes und
               so leicht etwas Schlechtes an?

Warum... kümmern wir uns mit Vorliebe um anderer Leute
              Sachen und so wenig um unsere eigenen?

Warum... wollen wir immer klüger sein als selbst der liebe
              Gott?

Warum... fällt uns das Verzeihen so schwer, da wir doch
              selbst so oft der Verzeihung bedürfen?

Warum... sind wir so leichtfertig im Versprechen, da wir
              doch wissen, wie schwer es ist, das Versprochene
              zu halten?

Warum... leben wir so, als hätte das Leben nie ein Ende,
              wo wir doch genau wissen, das der Tod auf uns
              alle wartet?

(Aus Königsteiner Rufe Nr. 4, April 1956)

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Gedichte

von

Horst M. Kohl


Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

  • Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, über Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben Meinung wider. 



Worin liegt der Sinn der Poesie?

Dichtung hat mit Schönheit zu tun. Sie kann auch Balsam für die Seele der Menschen, gerade in angsterfüllten Zeiten sein. In Zeiten, welche von verbrecherischen Ideologien geprägt sind.

Dichtung
besitzt seinen einzigartigen Stellenwert auch besonders da, wo der feste Gottesglaube verloren ging. Was natürlich niemals Ersatz dafür sein wird. Aber die Kunst des Dichtens kann helfen, über unerträglich gewordene Lebenssituationen hinweg zu helfen, Trost zu schenken. Ich pflege dabei meinen eigenen, ganz persönlichen Stil. Lasse mich auch nicht von selbsternannten, "Kunstrichtern" beeinflussen!

Horst M. Kohl
Menschen- und Naturfreund  


                                                              


Meinen Kindern
von Friedrich Rückert
* 16.Mai 1788 (Schweinfurt)
gest. 31. Januar 1866 (Neuses)

Der Welt soll man vertraun;
auf sie sich nicht verlassen
Hab auf dich selbst Vertraun,
wo andere dich verlassen.

Und wo dein Selbstvertraun
wie das auf Menschen bricht.
Da hab auf Gott Vertraun
er verlässt dich nicht.

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In des Lebens Schluchten

Die Jahrzehnte sie ziehen dahin
plötzlich findet man sich in des Lebens Dämmerung drin.
Beginnt über Vergangenes nachzudenken
wobei sich die Gedanken nicht aufs Schöne beschränken.

Denn, nicht immer hing der "Himmel voller Geigen"
über vieles was geschehen, ist`s besser wohl zu schweigen.
"Die süßesten Früchte, für manchen hingen sie zu hoch"
sie zu erreichen, versuchte man es trotzdem doch.

Dabei erlegen manchem süßen Locken
blieb man am Ende auf seinen Sorgen hocken.
Ratlos, am Boden dann zerstört
da man auf Beratung nicht gehört.

Erschrocken übers eigene Lebensresultat
sind dann meistens andere Schuld; so deren Klag´.
Doch weiter, weiter geht es auf der Lebensbahn
was der Himmel vorgesehen, nimm es einfach an.

Nun ist er gekommen; der Lebensherbst
hat wenig Sinn, das du dich dagegen sperrst.
Allmählich umfasst auch mich ein leises Schauern
wie lange will es hier auf Erden mit mir noch dauern?

(c) by Horst M. Kohl, 15. September 2021
700tes Gedicht
Menschen- und Naturfreund

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Leben und leben lassen

Ich will leben
vollen Herzen auch nach Frieden streben.
Meine Zeit in Bedachtsamkeit verbringen.
oft scheint`s es will mir nicht so recht gelingen.

Zu vieles ist`s, was den Frieden stört
auch nicht zu meinem Leben hinzugehört.
Vor vielem um mich herum suche ich das Weite
auf meine Art, ganz leise.

Spreche ich doch mal meine Meinung frei heraus
möchten Nihilisten mich zerquetschen wie ne`Laus.
Wohl liegts an meinem grauen Haar
und meint: ich denke mehr nicht zeitgemäß, ist doch klar.

Hochmut ist`s, wer so von uns Alten denkt
man fühlt sich in seiner Meinungsfreiheit eingeschränkt.
Sollen sie doch weiter ihren Unsinn schwatzen
ausgegoren aus wohl Gehirnen, klein wie Spatzen.

Aus diesem Grund wohl auch Diskussions-Resistent
sind sie mit Argumenten rasch am End`.
Schlagen, Werfen, brüllen lieber in der Gegend rum
ich ziehe mich zurück, mir ist`s zu dumm.

Will nur leben
keiner Menschen-Seele Grund zum Streite geben.
Auch jedes Menschen Würde achten
NIE nach seiner Ehre trachten!

(c) by Horst M. Kohl, September 2021
Menschen- und Naturfreund

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Viele Jahre ist`s schon her...

Langsam bricht die Nacht herein
durchs Fenster zu erblicken, sanfter Sternenschein.
Ich falte meine Hände, um zu preisen Gott im Stillen
will mein Leben richten, ganz nach SEINEM Willen.

Denn:
VIele Jahre ist`s schon her
als meine Tage waren schwer.
Lebte damals wie in einer Schattenwelt
in der mir manche Hoffnung ist zerschellt.

Ernüchterung war`s, die mich wie ein Lichtstrahl traf
um zu erwachen wie aus einem tiefen Schlaf.
Plötzlich ist es hell um mich geworden
so, als schien`die Sonne früh am Morgen.

Mein Bestreben bleibt es daher immerdar
niemals mehr zu leben, wie es einstmals war.
Der Lärm, auch die Unrast alter Zeit
brachte über mich und andere sehr viel Leid.

Spüre nun auch immer mehr des Lebens Endlichkeit
da meine Jahre sind geschritten schon recht weit.
Mein Vorsatz:
Jesus Christus bis zum Ende meiner Tage
nachzufolgen, bleibt mein Wille, keine Frage!

(c) by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Plötzlich steht man vor seines Himmelstores Stufen

Das Tagwerk ist vollbracht
dann rasch auf den Weg nach Haus gemacht.
Und man spürt`s, die Schritte werden schwer und schwerer
der Körper kraftlos, schwerer.

Bist nun angekommen im Alter; Plackerei dich zerbricht
auch anderes Übel, es verschont dich nicht.
Gestern noch voller Kraft
hat der Alltag heute, beinahe dich geschafft.

Jahre kommen und vergehen
eisiger Wind wird uns noch um die Nase wehen.
Der eine oder andere wird daher recht müde
und hofft auf Gottes große Güte.

Daher ist es besser, still zu sein
nicht mit anderen reden über seine Pein.
Denn nur wenige sind`s, die wirklich dich verstehen
mancher wird auch lieber aus dem Weg dir gehen.

Seine Last bis zum Ende hin zu tragen
mit Würde; ohne groß zu klagen.
Nicht jedem ist gegeben solche Stärk`
meint, er müsse noch verrichten manches "große" Werk.

Nein, dies muss nicht sein
lege dein Schicksal in Gottes Hand hinein.
Denn einst wird er dich bei deinem Namen rufen
und stehst plötzlich vor seines Himmelstores Stufen.

(c) by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Gedanken an damals (so 1950?)

An meiner Heimat-Quellen
als Kind in seines Baches-Wellen.
Hatte Schiffchen schwimmen lassen, in nicht geringer Zahl
stehe ich noch heute in Gedanken dort, so manches Mal.

Von des Ufers Rand dann deren Fahrt begleitet
mit Stöckchen den richtigen Kurs bereitet.
Auch befreit aus manchem Hindernis
schwamm es trotzdem zu auf nächste Ärgernis.

Und schon war es da
an hohen Wellen man es sah.
Gar deutlich durchs rauschen war es auch zu hören
doch dem Schifflein wollt`s nicht stören.

Ein kleiner Sturzbach war es nur
als in seinen Untergang es fuhr.
Der ihm den Garaus machte
es zum "Schiffbruch" schließlich brachte.

Da stand ich da an des Baches Rand
mit meinem Stöckchen in der Hand.
Hatte Tränen in den Augen
und konnte, was geschah, nicht glauben.

Ein neues Schifflein wurd`gebaut
ein schöneres hat ich nie geschaut.
An alter Stelle zu Wasser dann gebracht
wurde eines nicht bedacht:

Das Bächlein mündete in den Main
voll Wehmut saß ich dort auf einem Stein.
Von da ging es auf große Reise.
wo ich ihm nachrief, SERVUS dann ganz leise.

Der Stein steht an gleicher Stelle noch
laufe von dort zurück zu meiner Quelle hoch.
Erst nach kurzer Rast
und ohne Hast.

                                                                     * es gab zwei von diesen Quellen

(c) by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Mein Traum von einer Erde ohne Elend

Der Zauber alter Lieder
berührt mich immer wieder.
Zarte Klänge
so, als wenn ein Himmelsbote für mich sänge.

Bin von sanften Melodien stets tief verwandelt
in denen es sich um Frieden handelt.
Solchen gebe ich mich völlig hin
sehe in derlei Texte einen tiefen Sinn.

Um Frieden sich bemühen
auch um Landschaften in denen Blumen blühen.
Das ist`s was mich bewgt
auch lauthals dafür meine Stimme sich erhebt.

Eine Welt wünsche ich mir
in der niemand unter Brücken schlafen muss, wie ein Tier.
Nicht mehr der Fixer braucht, den täglichen "Schuss"
auch nicht ums Überleben betteln muss.

Gewünscht wird eine Welt, wo jeder reichlich Nahrung hat
eine Welt, in der Kinder fröhlich sind und satt.
Auch kein Krieg mehr ist auf dieser Erde
wo nur noch gelten dürfen, humane Werte.

Der Zauber alter Lieder
er berührt mich immer wieder.
Wenn darin von Frieden wird erzählt
wurd` für mich die schöste Weis`erwählt.

Nun mag man denken; schau mal an, welch ein Träumer
mag so sein, zu lange war ich ein Friedens-Leugner.
Glaubte fest, es sei doch alles gut
bis ich merkte: es herrscht zu viel Hunger, es fließt auch zu viel Blut.

(c)by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Was sind das für Zeiten?

Möchte nur wissen, was sich Leute denken
die lärmend durch die Straßen ziehen.
Anderen Menschen keine Ruhe schenken
auf deren Nerven knieen.

Grölend in den Parkanlagen lümmeln
Flaschen, Kippen und anderen Unrat hinterlassen.
Manchen Gegenstand auch noch zerstückeln
der Bürger vor Entsetzen will erblassen.

Es scheint vorbei die Zeit
des abendlich` flanieren.
Arm in Arm mit seiner Maid
sich im Park zu amüsieren.

Auch wir Alten
gerne noch ein wenig kokettieren.
Seine Ehehälfte wieder mal in seinen Armen halten
Schmetterlinge, so wie einst, im Bauche spüren.

Doch Park und Waldrand
sind voll Gefahren.
Fragt man sich; ist dies noch mein Land
wo wir einst auf unserer Parkbank sicher waren?

(c) by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Manches man nie vergißt
-Erinnerungen aus meinem Berufsleben-

Lebe nun meine Jahre dahin
Zermartere mir über viele Dinge das Hirn
Konnte einfach so manches nicht glauben
Doch sollte jede Erfahrung für mein Leben mir taugen

Alles was darin geschah
Ich persönlich hörte und auch sah
Da gab es einen alten Mann in großer Einsamkeit
Seine brüchige Stimme, voller Leid

Sie klang über den Flur
"Maria, wo bist du nur?"
Fuhr mit seinem Rolli von Zimmer zu Zimmer
Sein Suchen endete in gramerfülltes Gewimmer

Auch des Nachts gleiches Rufen erklang
Nach seiner Maria stets ängstlich, bang
Nun mit über neunzig Lebensjahren
Wurde auch er zur "letzten Ruhe" gefahren

Des alten Mannes Stimm`
Sie geht mir wohl nie aus dem Sinn
Ob es auch uns mal so wird ergehen
Man wird es sehen!

(c) by Horst M. Kohl, August 2021
Menschen- und Naturfreund

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Alte Hände

Erblickt man alte Hände
wenn sie könnten, sie sprächen Bände.
Als Kind schon damit eigene bittere Tränen abgewischt
auch manche Narbe an ihnen, Geschichten spricht.

Hände, sie erzählen wie es einst in deren Leben war
vielleicht noch behaftet mit Schwielen gar.
So waren sie tätig bis in die späten Jahre
vielleicht sogar bis erschienen, die ersten grauen Haare.

Gegönnt wurde solchen Händen nicht viel
waren zu haben für manchen Deal.
Doch stets nur für ehrliche Arbeit bereit
so macher meinte "man sei nicht ganz gescheit".

Vieler Leute Leben durch harte Arbeit geprägt
nach deren Mühsal heute kaum noch einer frägt.
Was Alte mühevoll geschaffen
es bleibt des Einzelnen Wertschätzung überlassen.

Alte Hände häufiger denn je zum Gebet gefaltet
auch wenn es betrachtet wird als veraltet.
 Man fühlt im Alter um so mehr die Endlichkeit des Leben
und erkennt, jeder Kampf dagegen, er ist vergebens.

(by) Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Recht und Freiheit

An vielen Orten dieser Welt
wird solches sich erkauft mit reichlich Geld.
Der Kauf vom Käufer dann wird hochgelobt
betrogene Seele hilflos tobt.

Der Glaube an Gerechtigkeit, sie schwindet
der Betroffene sich nirgendwo mehr wieder findet.
Das Opfer schließt sich Minderheiten an
da deren Red`für ihn vernünftig klang.

So geschieht es täglich mehr und mehr
Menschen setzen sich zur Wehr.
Recht nur für den, der Einfluß und auch Reichtum hat
Bürger haben solch` Gehabe satt.

Wer ANDERSDENKT wird gnadenlos verbannt
vom Regenten schamlos als VOLKSHERRSCHAFT benannt.
Dem Recht zum Recht verhelfen gilt es, ganz ohne Gewalt
der Freiheit Stimme weiterhin durch die Straßen hallt.

Recht und Freiheit bleibt des Bürgers Heiligtum
dies gilt es aller Welt stets kundzutun.
Doch Vorsicht: "traue keinem der nur viel verspricht"
ein solcher führt dich ganz sicher "hinters Licht".

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Unter dem großen natürlich..


Ade, du einst so schöne Welt

Man sagt, die Welt sei weit
zu erforschen stehe sie bereit.
Doch, betrachtet man sie sich genauer
wird am Ende man so richtig sauer.

Letzte Bodenflächen wegen MÄRKTE verloren gehen
an diesen Stelle wir niemals mehr was blühen sehen.
Im Morgenglanz wir dort kein Vogelsang mehr klingen
verstummt wird sein, aller Vöglein munteres Singen.

In meiner Jugend hatte ich gern die Welt bereist
was davon noch zu sehen, mir mein Herz zereißt.
Wo man auch lebte; man war von Natur umgeben
nun an diesen Stellen Betongebäude sich erheben.

Quellen des Lebens wurden zunichte gemacht
Menschheit, bald hat sie sich abgeschafft.
Nun bin ich Alt und mit Erinnerungen allein
meine Wenigkeit bleibt lieber in seinem Garten daheim.

Dort wird nicht asphaltiert, kein Gift gespritzt
viel lieber gemütlich unter einem Nussbaum sitzt.
Darf am späten Abend den Nachtigallen lauschen
und hören, den Wind in dessen Blättern rauschen.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Der Seele tiefe Not

Menschen fügen anderen oft Schmerzen zu
in Worten und in Taten.
Erst wenn der Nächste dann zu Tod gequält
hat dessen Seele Ruh.

Bis dahin aber stirbt er tausendfachen Tod
wünscht sich so manches Mal herbei, die letzte Stund`.
Dennoch weiter, immer weiter wird gelitten
und zugefügt, der Seele tiefe Not.

Doch, ein redlich`Herz
es findet keine Freud`an anderer Leute Leid.
Sein Wirken gilt dem Frieden
niemals seines Nächsten Schmerz.

Der, der du diese Zeilen liest
sei ein frommer Mensch zu jeder Stund`.
Bewirke täglich Gutes
bis einst du vor deinem Schöpfer kniest.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreun
d

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Die Gschicht mit dem Altern
-Den Text bitte mit etwas Humor betrachten-

Bei vielen hat es seine Zeit gebraucht
Wehwehchen, schmerzhaft sind sie aufgetaucht.
Nun wird es mit Entsetzen wahrgenommen
Jugendzeit; sie hat Abschied nun genommen.

Mit dem Gesetz der Lebensneige
bloß nun keinen Jugendwahn betreibe.
Das Altern, es ist nicht aufzuhalten
musst früher oder später akzeptieren deine Falten.

Keine Schminke hilft, auch kaum ein Puder
meinst, alles läuft dir aus dem Ruder.
Lippen aufzuspritzen macht es auch nicht besser
dein Ausseh`n ganz bestimmt damit nicht kesser.

Wenn im Alter nun der Frau der Busen etwas tiefer hängt
gibt es keinen Grund, der sie in enge Kleider zwängt.
Auch die Manneskraft; sie nicht ewig hält
darum sich ganz umsonst so manches Mannsbild quält.

Bedenke
In deinem Geiste bleibe trotzdem jung
es gibt noch so viel Schönes; schau dich um.
Auch ich verliere nicht die Heiterkeit der Jugendjahre
so lange, bis ich einst von hinnen fahre!

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Kinderseelen

Kinder, erst sind sie gewollt
wird ihnen später kaum Respekt gezollt.
Erzeuger wissen nicht mit ihnen umzugehen
Kinder scheinen manchen nur noch im Wege zu stehen.

In Nächten die Kleinen heimlich weinen
ahnen, für sie will die "Sonne nicht wirklich scheinen".
Fühlen sich alleine und ungeliebt
ein Trauma, welches eine Kinderseele nie vergibt.

Zerbrichlich sind sie doch, wie feinstes Porzellan,
dass es geboren, kein Kind dafür nichts kann.
Schützenswerte Geschöpfe, wie kaum etwas auf Erden
was soll ohne Liebe aus ihnen werden?

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Wunsch nach Frieden

Selig, wer in Frieden leben darf
und gegen ihn, niemand führt seine Rede scharf.
Selig, wer nicht überleben muss in einer Schattenwelt
in der das Miteinander nichts mehr zählt.

Dem auch kein Mensch schon im frühen Morgengrauen
möcht` durch schlechte Laun`, den Tag versauen.
Denn Grantler gibt`s im Überfluss
sind wohl auf Erden, um zu verbreiten nur Verdruss.

Darum, begebe dich hinaus in Wald und Feld
kommst dort auf bessere Gadanken, ganz ohne Geld.
Findest an solchen Orten wieder ein mutiges Herz
richtest auch deinen Blick dankbar himmelwärts.

Ruhe triffst du an, um deine Gedanken neu zu ordnen
Bevor du wieder betrittst die eig`nen Pforten.
Glaube fest daran: Gott alleine hört dein Klagen
und wird alle Bürde mit dir tragen!

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Mensch, bedenke...

Alles Leben
Es währt nur kurze Zeit
Sinnvoll sie zu nutzen, dazu o Mensch, sei stets bereit
Denn nur Weniges brauchts zum Überleben

Sollst auch nichts erzwingen
Versuch`s durch Ehrlkeit
Und verlasse nicht den Pfad der Redlichkeit
So wirst du deine Tage in Zufriedenheit verbringen

Von vielen Menschen scheint`s vergessen
Alles Leben, es liegt in Gottes Hand
Und auch kaum bemerkt, wie es vergeht, rasant
Da der Geist von lauter Selbstsucht scheint zerfressen

Im Pfuhl der Sünde dann vielleicht sogar gestrandet
Sein Leben womöglich kläglich endet
Ein Stoßgebet zum Himmel; plötzlich wird`s gesendet
Im Glauben, dass in Gottes Ohr es landet

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2021
Menschen- und Naturfreund

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Einer nennt den anderen...

Zeitgenossen sind mir willkommen
Welche nicht voreingenommen
Gegenüber anderer Leute Betrachtungsweisen
Auch die eig`ne, als die einzig Wahre niemals preisen

Wenn`s wieder mal in meinem Innersten gebricht
Und ich sag`s, wie ich`s denk, aus meiner Sicht
Erwarte ich dafür auch keinen Ruhm
Bekomme es höchstens mit Parteilichkeit zu tun

Bin um Anstand stets bemüht
Um nicht zu verletzen keinerlei Gemüt
Mische mich auch kaum in Debatten ein
Meistens enden solche nicht gerade fein

Einer nennt den an andern...
Ist gar selbst a`arger Bazi
Auch trau ich keinem eine Stund`
Welcher übertrieben freundlich tut aus seinem Mund

Verspüre keine Lust zum Streiten
Da es hinterlässt, nur schlimmes Leiden
So bleibt`s bis zu meiner letzten Stunde mein Verlangen
UNSERE Erde; ewigen Frieden möge sie empfangen

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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Vom Bösen

Harmonie im friedfertigen Menschen lebt
Um Freude zu verbreiten ist solcher stets bestrebt
Doch in der Brust eines bösen nur übles ruht
Vor jenen bleibt man besser auf der Hut

Des Gegenübers Gefühle sie niemals achten
Existenzen zerstören, dem gilt ihr trachten
Auch alle Regeln der Menschlichkeit sie brechen
Geht`s um sie, sie meistens Unwahrheiten sprechen

Vielleicht sind sie noch fern ihre eigenen dunklen Tage
Doch wenn sie gekommen, dann zu deren argen Plage
Dann jammernd übers Schicksal von dem sie getroffen
Sie plötzlich von Anderen Hilfe erhoffen

Vor Selbstmitleid zerfließend
Dabei noch manche Träne vergießend
Wollen sie es nicht verstehen
Das niemand möcht`an deren Seite stehen

"Hört" man von ihnen auch noch manch`finsteres Wort
So schmerzt es zwar
Doch stillschweigen verlässt man solchen Ort
Um zu vergessen, was mal war

Gott sei solch verirrten Seelen gnädig!

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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Hurra, wir haben Hühner

Enkel Julian wünschte sich ein Huhn
tat so, als gäbe es nichts weiteres für uns zu tun.
Wir schauten aus nach solchem Tier
aus einem sind`s am End`geworden vier.

Nun kratzt und scharrt es im Hühnerreich
auch ist eine nicht der anderen gleich.
Der Enkel sich um sein Federvieh auch seht bemüht
bei der Versorgung er regelrecht (noch) vor Eifer glüht.

Vor seinem Frühstück lässt er sie ins Freie raus
erst danach kehrt er zurück ins Haus.
Nimmt erst dann sein eig`nes Essen ein
ja, wir finden unseren Julian wirklich fein!

9. Juni! Geschrei im Hühnerhaus
alle dachten etwas macht der Henne den Garaus.
Nicht`s war es derlei
eine Henne befreite sich von ihrem ersten Ei!

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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Über üble Schwätzer

Oft schon in meinem langen Leben
Hat es mich gestört was böse ist, und gemein
Wie manche über andere Leute reden
Nur "gut" zu meinen, so geben sie`s zum Schein

Sie stellen sich als ehrbahr hin
Was sie Schwätzen, natürlich ist`s nur "im Vetrauen"
Und auch nur die volle Wahrheit drin
Auf Verschwiegenheit sie "selbstverständlich" bauen

In solcher Leute Kopf
Existiert nur Niedertracht
Sind auch überflüssig wie ein Kropf
Da sie wohl noch nie beachtenswertes hatten überbracht

Habe viel erlebt in meinem langen Leben
Gewöhnen konnt`ich mich an solche Menschen nie
Redlichkeit, ihr alleine gehört mein Streben
Da Gott in meinem Leben führt Regie

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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So mancher möchte gern was sein...

Hier auf Erden
so mancher möcht was werden.
Bemüht sich auch nach aller Kraft
und hat am Ende sich kaputt gemacht.

Geschuftet hat er wie ein Büffel
eingesteckt auch manchen Rüffel.
Todmüde dann zu Bett gegangen
dort von unliebsamen Träumen eingefangen.

Ist es wirklich sinnvoll diesen Weg zu gehen
um auf solche Weise seinen "Mann" zu stehen?
Beruhigter lebt sich`s doch weniger Geld
auch viel schöner erscheint mir eine solche Welt.

Was nützen alle Güter hier auf Erden
muss man wirklich "etwas werden?"
Am Ende ist man doch bloß "angeschmiert"
und hat umsonst nach Wohlstand nur "gegiert".

Da leb`ich doch lieber in aller Stille vor mich hin
führe mein Leben im Gottes-Sinn.
Muss mich nicht sorgen, um das was ich habe
so soll es für mich bleiben, bis zum Ende meiner Tage.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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Nicht immer ist`s nur Sonnenschein

Das Leben
von Freud`und Leid ist es umgeben.
Dennoch köstlich ist`s, sich zu freuen
wenn man mal Leid braucht nicht zu scheuen.

Hass ist es, welcher des Menschen Herz verzehrt,
wenn ihm Liebe wird verwehrt.
Wenn Einsamkeit dazu noch Einzug hält
bleibt er vom Wunsch, nach Glückseligkeit beseelt.

Doch sieht es jeder Mensch aus seiner Sicht
mancher vielleicht deshalb auch mit alten Werten bricht.
Ja das leben, es kann beschwerlich sein
doch glaube, Gott verlässt dich nicht, du bist NICHT allein!

(c) by Horst M. Kohl, 3. Juni 2021
Menschen- und Naturfreund

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                                                                         Opa vorne 2. von links, 51jährig.  Aufnahme 1929


Erinnerungen

Ihr Alten
in Erinnerung habe ich euch behalten.
Aus Bildern blickt ihr mich an
an euere Stimmen ich mich erinnern kann,

Zähle nun selbst zu den Alten (1944)
möchte vieles von euch im Gedächtnis behalten.
Vielleicht hängt auch mal ein Bild irgendwo an der Wand
und ein Enkel sagt: "den Opa, gut habe ich ihn gekannt"

Damals bin ich mit euch gewandelt auf schönen Flächen
umgeben von Wiesen und rauschenden Bächen.
Gemeinsam mit euch Onkeln und Tanten
dort im Höllental wir oft zusammen uns fanden.

Auf Erden sehen wir uns nimmer mehr
ihr seid nicht mehr da, dies fällt mir schwer.
Geblieben ist die Gnade der Erinnerung
die in dunklen Stunden mir beschert, Erleichterung.

Doch im Himmelreich sehen wir uns einst wieder
singen dort gemeinsam unsere alten Lieder.
Des Lebens Dämmerung nun langsam mich ergreift
mancher Gedanke schon nach droben zu euch schweift.

Soll es dann mal geschehen,
steht in der Bibel für alle geschrieben:

"Weinet nicht, Ihr Lieben

(Gott hat es wohlgemacht)

(c) by Horst M. Kohl, 19. Mai 2021
Menschen und Naturfreund

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Missbrauchte Freundschaft
1999 - 2010

Beinahe täglich täglich neu belogen
mit falschen Versprechungen überzogen.
Am Ende wurden nur Schmerzen zugefügt
weil zu spät bemerkt, das der "Freund" nur lügt.

Voller Freude war bis dahin für mich die Welt
beinahe, wie bestellt.
Als ich noch funktionierte, war man stets zur Stelle
waren plötzlich weg, als sie versiegte, diese Quelle.

An Freundschaft unerschütterlich geglaubt
so habe ich fest darauf vertraut.
Vertrauen, es schien verloren
dachte nun, dies sei nur etwas für Toren.

Weggefährten sie sich eifrig nannten
als es eng geworden, davon sie rannten.
Schnell fertig war man mit der Moral
dahingeschmolzen, der Freunde Zahl.

Nur noch wenige sind verblieben
jene waren es, die zu Unrecht niemals schwiegen.
Ein kleiner Kreis lies mich Solidarität neu entdecken
Hoffnung, Lebensfreude allmählich wecken!

(c) by Horst M. Kohl, 15. Mai 2021
Menschen- und Naturfreund

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An einen alten Freund

Gedenkst du noch der stillen Wälder
der mühevoll bestellten Felder?
Wo schon zur frühen Morgenstund`
der Rotschwanz den neuen Tag tat kund.

Auch des Windes geheimes Singen
hörten wir durch den Föhren-Walde klingen.
Unser kleines Flüsschen aus vergangener Zeit
bleibt Teil, damaliger stiller Einsamkeit.

Es war ,als ob die Wälder ihr Lied darbieten
so, als sollte uns die Welt zu Füßen liegen.
Betörend auch der Duft der Wiesen
aus denen Grillen gefühlvoll riefen.

Wenige Bächlein heute weiter rauschen
doch, können wir ihnen wirklich lauschen?
Kaum findet man -um sie zu hören- die nöt`ge Ruh
alter Freund, wir konnten`s noch, ich und du!

(c) by Horst M. Kohl, 10. Mai 2021
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                           Wann vergreift man sich an diesem Feld?

Gerne erinnere ich mich zurück

Erinnerungen an einst die schönen Felder
Bewegen leise mein Gemüt
An deren Rand keine Blume heut` mehr blüht
Auch weichen dort zurück die nahen Wälder

Laue Lüfte
Blaues Himmelszelt
Einst so wundervolle schlichte Welt
Voller zarter Düfte

Wiesen voller bunter Blumen
Deren Köpfe leicht im sanften Winde nickten
Solchen Flächen heute sie beschichten
Statt bunter Blüten lieber nun Bitumen

(c) by Horst M. Kohl, 5. Mai 2021
Menschen- und Naturfreund

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Covid 19

Hast viel Schmerz in die Welt getragen
Menschen wollen kaum noch Hoffnung wagen
Können, was geschehen, kaum erfassen
Fühlen sich mit ihrem Leid, allein gelassen

Vielen Menschen wurde das Liebste genommen
Mancher Lebenstraum ist damit plötzlich zerronnen
Noch sehr lange wird wohl geweint
Weil nicht mehr da ist; was einst hatte vereint

Was man liebte, wurde zu Grabe getragen
An diesem Ort; man wagte kaum zu atmen
Die Augen vom Weinen gerötet
Da wieder eine Seele durch Covid 19 getötet

Lippen sie Schweigen
In des Todes bitteren Reigen
Die Pandemie nimmt noch manchen von uns fort
Man kann nur beten: "Behüte uns Gott"

(c) by Horst M. Kohl, 29. April 2021
Menschen- und Naturfreund

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Ein gutes Gewissen...

Seltsam ist manch `menschlich Wesen`
hält sich der eine oder andere sogar für Auserlesen.
Prahlt damit, was er doch alles kann
um zu zeigen: schaut; hier steht ein Mann!

Solche sind nichts all`s kläglich` Narren
spannen in Wirklichkeit andere vor ihren Karren.
Mit fremden Federn sich dann noch schmücken
auch um ehrliche Arbeit sie sich drücken.

Doch die, die nicht mit ihrem Schicksal hadern
arbeiten gehen, nicht nur labern.
Sie klagen nicht
ihnen dabei auch kein Zacken aus der Krone bricht.

Dann beim Schlafengehen wollen sie sich sagen
mit Gottes Hilfe gehe ich entgegen bess`ren Tagen.
Denn der Mensch, stets im Suchen und im Irren
ist ein Nichts in des Lebens großen Wirren.

(c) by Horst M. Kohl, 24. April 2021
Menschen- und Naturfreund

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So mancher tut sich schwer...

Harmonie erfordert gesunde Seele, stabilen Geist
wer beides nicht besitzt, dessen Name "Unfried" heißt.
Solch einMensch kaum Erfreuliches in Aussicht stellt
auch niemanden solch ein Wesen groß gefällt.

Es gibt Menschen die es nicht ertragen
wenn andere etwas tun, ohne vorher sie zu fragen.
O, armer Mensch denk`ich mir dann
bist heut`wieder gut bei Laune, "manoman".

Freundlich sein gegen Jedermann
sind Stärken, die halt nicht jeder nutzen kann.
Da sie bei ihm nicht inne wohnt
bleibt sein Umfeld von mieser Laune nie verschont.

(c) by Horst M. Kohl, 20. April 2021
Menschen- und Naturfreund

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Was mich bewegt...

Ich sinne nach und schreibe darüber
wie sie verwaltet werden, unsere Güter.
Über Vergangenes und Gegenwart
Kritik bleibt kaum erspart.

Es sind halt Gefühle
die mich bewegen im täglichen Gewühle.
Zum Beispiel wie man unsere Sprache entstellt
sich regelmäßig ein Unwort hinzugesellt.

Homeschooling, Shoppen, Sale
solches ich für meinen Sprachgebrauch nie wähl`.
Meiner Heimatsprache bleibe ich verbunden
habe für mich niemals eine ausdrucksvollere gefunden.

Zur Bewunderung für etwas Schönem
mag ich keinen anderen Sprachgebrauch mir angewöhnen.
Nervt mich mein Enkel, bleibe ich "gelassen"
muss mich auch hier, nicht mit anderer Redensart befassen.

Und noch was
Image, Besitz und Macht
auch dazu noch eine Yacht.
Es scheint, Reichtum in bestimmten Köpfen zählt
als Kleinod auf dieser verlassenen Welt.

(c) by Horst M. Kohl, 12. April 2021
Menschen- und Naturfreund
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Zukunftsfragen

Mein Enkel trat fragend an mich heran
"Opa; weshalb führen Menschen Kriege
Warum so viel Hass und wenig Liebe?"

Angst aus meines Enkels Stimme klang!

"Was überlasst ihr uns für eine Welt
In der Menschen auf Menschen richten Waffen
Wo nur noch zählt, unersättlich`Raffen
Partymachen und viel Geld"

Kinder wollen froher Dinge sein
Sich erfreuen noch an Wald und Auen
Ihrer Zukunft ohne Angst entgegen schauen
Dies sind Sorgen, nicht gerade klein

Kinderaugen blicken fragend an
Wir Alten, der Antwort oft verlegen
Da eigene Ohnmacht schlägt entgegen
Der man kaum etwas erwidern kann

Somit sind Alt und Jung im gleichen Boot
Schaun vereint der Zukunft ins Gesicht
Im Wissen; Aufgeben gibt es nicht
Auch wenn noch so groß die Not

(c) by Horst M. Kohl, 8. April 2021
Menschen- und Naturfreund

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Nichts ist mehr, wie es mal war

Es zog mich zurück zu alter Kindheit-Stätte
Wäre besser gewesen, wenn ich`s getan nicht hätte
Hin zu gehen, wo ich hörte der Bächlein leises Rauschen
Auch um der Lerchen hellem Gesang zu lauschen

Dort endlich angekommen
Ich gestehe; war ich so recht benommen
Wo waren sie, die alten Wege?
Meine Bächlein Stege?

Verschwunden die einst vielen bunten Wiesen
Auf denen wir als Kinder unsere Zeit gut sein ließen
Nicht mehr leise war es an alter Kindheits-Stätte
Nun stehen darauf; Hallen einer Baumarkt-Kette

Für mich als Alten ist`s wohl besser, zu bleiben wo man ist
Auch die Freunde früher Tage man vermisst
Wohl ist`s zu viel, was ein alt gewordenen Herz empfindet
Zu stark die Bande, die mit der Kindheit noch verbindet

(c) by Horst M. Kohl, 6. April 2021
Mmenschen- und Naturfreund

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Frühling

Gar lieblich beginnt`s zu sprießen
überall in Wald und auf Wiesen.
Es summen und surren wieder Insekten
welche vor Nässe und Kälte sich bisher versteckten.

Noch ein bisschen kahl erscheint uns die Flur
geschuldet durch Herbst und Winter der Natur.
Frühling steht vor der Tür, will ins Land herein
um die Landschaft von Schnee und Eis zu befrei`n.

Noch ist`s still um uns herum
doch bald werden wir erfasst, von neuem Schwung.
Fauna und Flora sich wieder zu neuem Glanz entfalten
was will in der Stube uns da noch halten?

Dies alles wurde durch den Frühling uns geschaffen
er hat den Winter besiegt, mit seinen friedlichen Waffen.
Wanderer, die Stiefel geschürt und hinaus in die Au
wo uns erwarten, Blümlein in gelb, grün und blau.

(c) Horst M. Kohl, 4. April 2021
Menschen- und Naturfreund

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Der Heimat alte Lieder

Alte Melodien in unserer Heimatsprache gesungen
Wann zuletzt an unsere Ohren gedrungen?
Texte von einst begleiten durchs Leben
Höre ich sie, sie mir mein Herz erheben.

Altes Liedgut, gegangen ist`s in Stücke
Glücklich, wer sich erhalten hat zu ihm seine Brücke.
Weshalb will man uns Alten unsere Lieder nehmen?
Mit welchem Recht, sich über unser Empfinden erheben?

Fröhliche Lieder die wir einst gesungen
Für immer sie verstummen?
Wegen des längst vergangenem Schönen
Schenken Menschen ihr Ohr altvertrauten Tönen.

Denn vielerlei Lieder
Erinnern an persönliches auf und nieder.
Mancher Texte hat man uns beraubt
Weil man Schlimmes darin gefunden zu haben glaubt.

(c) by Horst M. Kohl, 28. März 2021
Menschen- und Naturfreund
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Ein Hauch von Traurigkeit
...ja Irina, es ist wahr!

Im Herzen macht sich breit
Ein Hauch von Traurigkeit
Ja, stumm vollzieht sich ein Verhängnis
Menschheit ist gekommen in Bedrängnis

Sie wogt wie ein Schiff auf hoher See
Hinterlässt einen Geschmack wie bitterer Tee
Einer überzieht den anderen mit Konsequenzen
Sieht in seinen Nächsten nur noch Konkurrenten

Menschen kaum noch mit einander Reden
Sie nach allen Seiten heftig treten
Letztlich wird der Fried`zerstört
In dem wieder auf falsche Rufer wird gehört

Geliebte Welt, gehe nicht in Stücke
Stürze nicht zusammen, wie eine morsche Hütte
Oder will man wieder eine kampfdurchwühlte Welt
In der am Ende alles zu atomaren Staub zerfällt?

Für Wahnsinn wurden unsere Kinder nicht geboren
Und wir Alten, niemals geben wir sie dafür verloren
Auch wenn der Welten-Friede noch unter Nebel ist verhangen
Wird die Menschheit trotzdem zu ihrer Seelenruh`gelangen

Ergo
Bis dahin bleibt in meinem Herzen ein
"Hauch von Traurigkeit"
Und die Hoffnung
"bis zum Welten-Frieden ist es nicht mehr weit"

(c) by Horst M. Kohl, 23. März 2021
Menschen- und Naturfreund
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Gedanken über Freundschaft

Voller Freunde war meine Jugendzeit
Auch die Tage ohne besonderes Leid
Bis dann eines Tag`s der Schleier fiel
Ab da war`s Leben nicht mehr nur ein leichtes Spiel

Ja, geht`s dir gut, fehlt es an Freunden nicht
Sind stets da; lächeln dir ins`s Gesicht
Auch mit Treuebezeugung sie niemals sparen
Am Ende bleibt es nur: "herbeigezogen an den Haaren"

Wenn es im Leben mal wird unbequem
Viele "Freunde" nicht mehr zu dir steh`n
Freundschaft kostet halt mal Zeit und Mühe
Besonders dann, wenn`s im Leben kommt mal trübe

Voller Freunde war wohl einst mancher Menschen Welt
Heute für viele nur das Geld, nicht aber Freundschaft zählt
Denn nur der Freund es spürt, wenn Du ihn brauchst
Du in deiner Not auf seine Hilfe baust

(c) by Horst M. Kohl, 21. März 2021
Menschen- und Naturfreund

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Wasser predigen, Wein saufen

Tugendhaft vorm Wahlvolk einst erschienen
Mit dem Versprechen, einzig dem Volke nur zu dienen
Standen zur Wahl vor uns mit biederer Miene
Meinten, sie brächten unser Land auf Linie

Den Bürgern kam es zu Ohren
Das sie vom Wahlvolk wurden recht geschoren
Parteien mussten kräftig Federn lassen
Viel Glorienschein nun  wieder am Verblassen

Als ich davon erfuhr
Bei mir von Trauer keine Spur
Um was soll`t ich denn trauern?
 Parlamentarisches Benehmen ließ mich nur erschauern

Mit mancher Karriere ist es nun vorbei
Löst aus im Nachhinein so manch`verbale Keilerei
Viel Spektakel wird`s noch geben
Da man nicht mehr auf großen Fuß kann leben

Doch die sich heut`als Saubermänner brüsten
Widerstehen sie ihren eig`nen heimlichen Gelüsten?
Wir werden`s sehen
Ob sie zu dem, was sie versprochen stehen

(c) by Horst M. Kohl, 19. März 2021
Menschen- und Naturfreund

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Die Sache mit dem Vor/Urteil

Nicht Ruhm soll es sein, nach dem man strebt
für das man denkt, für das man lebt.
Auch nicht nach Beifall heischen
wegen sinnloser Dinge sich nicht zerfleischen.

Willst du wirklich, dass man Gutes von dir spricht
dann übersehe anderer Menschen Nöte nicht.
Sei es ein Jüngling oder gar ein Greis
auch einerlei, ob seine Haut schwarz ist, oder weiß.

So macht man sich verdient, um der ärmsten Wohlergehen
fühlt sich zufrieden, seinem Nächsten dürfen beizustehen.
Zu viele gibt es, die nichts füs täglich`Leben haben
krank sind und reichlich Sorgen mit sich tragen.

Manche sehen`s mit Unverstand
meinen, sie hätten plötzlich einen Taugenichts erkannt.
Doch wer weiß, welch` Schicksal hinter Menschen sich verbirgt
in seinem Vor/Urteil hat man sich schon fürchterlich geirrt.

Lästermäuler sollen schweigen
sich an eigner Nase reiben.
Ich bleib`dabei
wer in Not ist, bleibt mir nicht einerlei.

Habe selbst nicht viel
doch hinweg zu schau`n wäre schlechter Stil.

(c) by Horst M. Kohl, 10. März 2021
Menschen- und Naturfreund

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Nach des Dichters Tod

Ein Autor
Nahm sich einst vor
Zu schreiben ein Gedicht
Sitzt daran bis zum späten Abendlicht

Das Thema wohl bekannt
Doch richt`ge Worte, er zunächst nicht fand
Er wägte hin, er wägte her
Dies Gedicht fiel ihm recht schwer

Irgendwen zu verletzen lag ihm fern
Wollt`jedoch bleiben bei der Sache Kern
Umschrieb nur was er dachte, ohne Ironie
Jedermanns Gedchmack zu treffen; keine Garantie

Doch viel später; nach des Dichters Tode
Erlangte sein Werk ne`ganz besondere Note
Denn in allem was er schrieb, lag Bedachtsamkeit
Da es gewidmet, seiner selbst erlebten Zeit

Dem Leser womöglich auch heute manches nicht gefällt
Sieht sich darin vielleicht sogar "Gestellt"
Gut heißen muss er`s nicht
Er war ja nicht gemeint, in dem Gedicht

(c) by Horst M. Kohl, 8. März 2021
Menschen- und Naturfreund

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Erinnerungen an Kindertage

Einst liefen wir noch zu Fuß durchs Land
hatten auf diese Weise unsere Heimat gut gekannt.
Spät abends noch berauscht vom Tage, dann im Bett
nicht auf einer Matratze, mehr auf einem Brett.

Hörten von dort den fernen Glockenklang
fingen dabei als Kind zu träumen an.
Vom Gehörten; auch von dem was wurde gesehen
manchen Wegesrand, voll blühenden Schleh`n.

Das eine oder ander Fest wurde auch besucht
was noch heute wehmutsvolle Erinnerungen hervor mir ruft.
So sehe ich im Geiste noch manche alte Tracht
in ihrer farbenfrohen Pracht.

Heute bin ich alt
Städte in die ich gehe, empfinde ich nur als kalt.
Straßen und Gassen erfüllen mich mit Schauern
wo einst ein Park; zu sehen nur noch Mauern.

Mein alter Baum; wie oft saß ich in seinem Schatten
unter ihm, auf weicher Wiesen Matten.
Auch er musste wohl der "Neuzeit" weichen
an seiner Stelle, nichts mehr dergleichen.

(c) by Horst M. Kohl, 27. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Schmerzhaftes Erlebnis

Man spürt sie, die vielen Jahre in den Knochen
auch manche Rheuma-Salben bis dahin schon gerochen.
Lang`ist es her als wir`s noch kräftig haben krachen lassen
heutzutage reicht`s gerade noch für "wunderliche" Sachen.

So war es wieder Mal mit einer solchen Plage
blöd ist`s gelaufen, keine Frage.
Hatte mich um unsere Werkstatt-Katz`bemüht
nicht geahnt, was mir dort blüht.

Unter `Mieze-Mieze` rufen sie zum Fressnapf hingelockt
wurd`mein flotter Lauf ganz plötzlich "abgeblockt".
Mieze rannte zwischen meinen Füßen rum
lies es mich schmerzhaft spüren; es machte plötzlich bum.

Nun lag ich da am Werkstatt-Boden
schmerzhaft mein Gesicht verzogen.
Auf gleicher Höh mit Miezes Augen
was mir geschah, ich wollt`s nicht glauben.

Mieze ihrerseits
fand zwischenzeitlich am Futternapfe lukullisch ihren Reiz.
Mit viel Mühe ich dann wieder auf den Beinen stand
verpasste mir der Arzt mittags einen Stützverband.

Hab`ihn mit mir rumgeschleppt
so manchen Spott auch eingesteckt.
Doch saß ich im Garten auf meiner Bank
lag Mieze neben mir; wie zum Trost, so ich`s empfand.

(c) by Horst M. Kohl, 25. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Ein Gedicht verfassen...

Dichten
ist nicht leicht; mitnichten.
Spötter über Texte lachen
dazu Witze zum Verfasser machen.

Doch ein Poet  nur nennt, was ihn bewegt
darin auch nicht über andere Menschen sich erhebt.
Dabei geben seine Gedichte nur Gedanken wider
machen auch niemals eines Menschen Seele nieder.

Gedichte wollen Hoffnung geben
Vertrauen schenken auf ein besseres Leben.
Manchmal auch durch jene nur die Zeit anhalten
um einer Epoche zu entfliehen; einer menschlich kalten.

Durch Dichtung Menschen Mut zu machen
daran Poeten stets recht fleißig schaffen.
Sie sind bestrebt nur die Wahrheit auszusprechen
Poesie niemals dazu benutzen, sich zu rächen.

Denn das Wort als Waffe zu benutzen
bringt dem Frieden keinen Nutzen.
Einzig in der Seele Reinheit liegt des Wortes Sinn
auch aller Harmonie Beginn.

(c) by Horst M. Kohl, 21. Februar 2021
Menschen- un Naturfreund

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Wahre Liebe

Wer wahre Liebe weiter gibt
Seines Nächsten Bedrängnis niemals übersieht
Dem ist auch zuwider jeder Streit
Nimmt sich zu Herzen anderer Menschen Leid

Wer Liebe nicht nur als Redensart betrachtet
Den Begriff "Liebe machen" auch verachtet
Sie nicht benutzt zur Schwärmerei
Dem ist sie viel zu schad`für Tollerei

Liebe; ein festes Fundament für den lebenslangen Bund
An jeden Tag, zu jeder Stund`
Da auf feste Mauern aufgebaut
Man in allen Lebensphasen noch heut`auf sie vertraut

Am Ende einer langen Lebensreise endlich angekommen
Wurde bis dahin viel Beschwernis hingenommen
Brüchig und angefochten ist ein jeglich` Leben
Doch niemals verloren, wenn wir es in Gottes Hände geben.

(c) by Horst M. Kohl, 19. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Disharmonie

Unreine Gedanken
Dienen keiner Seel`zum Segen
Bringen Menschen-Herzen sehr ins Schwanken
Können niemals auch vergeben

Stumm vollziehen sich Lebensmüdigkeit und Zweifel
Der Alltag wird durch sie bedroht
In den Köpfen geht es zu, wie in einem Kreisel
Was bisher normal, gerät aus dem Lot

Doch wer aus Zuversicht und Hoffnung lebt
Dem wird vom HERRN auch Kraft gegeben
Der Betroffene sich aus seiner Lethargie erhebt
Macht sich auf zu neuem Leben

Der HERR ist unsere Stärke
ER gibt die nöt`ge Kraft
In allen Lebenslagen es dir merke:
"ER ist bei uns am Tag, und in der Nacht"

(c) by Horst M. Kohl, 10. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund 
 

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Alles für die Katz

Und wirst du noch so alt
versuch`s nicht aufzuhalten mit Gewalt.
Gibst dich nur dem Gelächter preis
dein Alter doch beinah ein jeder weiß.

Die Farbe deines Haares
vor Jahren noch von frischem Ausseh`n war es.
Nun künstlich farblich aufgeputzt
es in deinen Lebensjahren auch nichts nutzt.

Liebevoll die Friseuse dich umhegt
dir deine Kopfhaut zärtlich pflegt.
Doch am Ende dieser Kur
vom frischen Haarwuchs nicht die Spur.

Es ist und bleibt: "wo nichts mehr Richtiges gedeiht"
ist jedes Bemühen nur verlor`ne Zeit.
Nimm es hin, wie es halt ist
der Zahn der Zeit, an jedem von uns frisst.

(c) by Horst M. Kohl, 8. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Bitte an Gott
(ich bekenne, auch von Ängsten heimgesucht zu werden)

Zukunftsangst uns Menschen gar arg bedrängt
sie wie ein Schleier über unserem Dasein hängt.
Vater im Himmel, ich flehe dich an
nimm dich meiner/unserer Ängste an.

Sage mir, was soll ich tun
meine Hoffnung, auf dir alleine will sie ruh`n.
Gib mir offene Ohren für das, was du zu mir sprichst
verloren bin ich doch, wenn du mit mir brichst.

Lehre mich, o Herr, zu gehen den rechten Weg
der zu dir führt, als schmaler, steiler Steg.
Sei mir nahe, wenn es dunkel wird in meinem Leben
auch hoffe ich, das du mir meine Sünden willst vergeben.

Missgunst und Neid
sind auch von mir niemals weit.
Hinweg damit, ich möchte wieder lachen
aus dunklen Gedanken, fröhliche Lieder machen.

Möchte gerne wieder Tränen der Freude weinen
in den Armen der Lieben liegen, der Meinen.
Befreie mich aus dem Panzer der Angst
HERR, ich glaube fest daran, dass du es kannst.

(c) by Horst M. Kohl, 1. Februar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Ich schreib`s halt auf..

Lebensgeschichten sind`s
über welche zu lesen ist in meinen Gedichten.
Leben wird darin beschrieben
über Leiden und Lieben.

Bewusst schreibe ich Erlebnisse auf
Ereignisse, welche sich ergaben zuhauf.
So schreibe ich in einem fort
bemühe mich um das ehrliche Wort.

Ob von Freude oder Trauer geprägt
oder es auch mal an meinen Nerven gesägt.
Vieles bestürzt mich immerdar
will darüber schreiben Jahr um Jahr.

Den Nachfahren zur Erinnerung
nicht zu deren Tadelung.
Wie es den Vorfahren ergangen
liegt vielleicht mal in des Nachfahr`Verlangen.

Wie sie gelebt
was alles erlebt?
Für deren Lebensverlauf
was mussten sie dafür alles nehmen in Kauf?

Hoffentlich gewonnene Erkanntnis
Die Alten hatten es bestimmt nicht leicht
für`s tägliche Leben hat`s  geradeso gereicht.
Waren bemüht, ihr Dasein gottesfürchtig zu führen
bekamen auch manche "Knute" zu spüren.

(c) by Horst M. Kohl, 26. Januar 2021
Menschen- und Naturfreund

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                                     Foto: Horst M. Kohl


Geheimnisvoll

Kaltes Mondlicht liegt noch über Berg und Tal
Bedeckt von feuchten Nebelschleier
Dunstig liegt zu Füßen mir der Weyer
Felder, Wiesen klamm und kahl 

Doch geh`ich gemess`nen Ganges
Ohne Hast dem Walde zu
Um zu füllen meine Seel`mit Ruh
Auch zu hören der Vögel frühen Sanges

Der Bäume dunkle Wipfel
Sich wiegen sanft im Winterwind
Auch leises erstes "Schilp" beginnt
Im zarten Morgenrot des Berges-Gipfel

Im Erwachen der Natur
Zirpt`s, raschelt`s flatterts um mich herum
Erstaunend bleiben mir die Lippen stumm
Nur wer sich aufmacht, sie erforscht, erlebt sie pur

(c) by Horst M. Kohl, 8. Januar 2021
Menschen- und Naturfreund
http//www.jakobus-poesie.de

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Neues Jahr

Im Neuen Jahr angekommen
fühlt man sich vom Vergangenen noch recht benommen.
Auch mancher Wunsch, er ging zunichte
2020 macht Geschichte.

Viele Menschen fragen; wie geht`s im Neuen weiter
sicher ist`s, bestimmt nicht heiter.
Existenzen fürchten um ihr Überleben 
für viele will man keinen Pfifferling mehr geben.

Im alten Jahr; nicht viel hat uns darin beglückt
kaum etwas entzückt.
Doch nun auf mit frischem Mut
in den Ring werfen wir den Hut.

Nur wer wirklich aufgibt, hat verloren
auf Nörgler hören nur die Toren.
Frisch auf ans Werk
gemeinsam sind wir stark, kein Zwerg.

Schon einmal -wir Alten wissen`s noch-  wurde aufgebaut das Land
als es sich in einer Katastroph` befand.
Mit viel Mut und fleiß`ge Hände
und ohne groß`Gezänke.

Darum lasst die Courage nicht sinken
es werden wieder uns Erfolge winken.
Ja, im Leben geht`s nicht ohne Zuversicht
bedenke: an jedes Tunnels-Ende scheint ein Licht

(c) Horst M. Kohl, 3. Januar 2021
Menschen- und Naturfreund

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Corona

Covid-19 wie ein schwarzer Vogel schreit
verursacht großes Menschenleid.
Viele Menschen sterben
erkennen Vergehen und Verderben.

Obwohl man schaut manches große Leiden
trotzdem sich Menschen sinnlos streiten.
Viele agieren ohne Verstand
gefährden Leut`und Land.

Doch bedenkt; wenn wir nicht zusammenstehen
wird man nur noch Hoffnungslosigkeiten sehen.
Ist am Ende alle Lebensfreud`dahingegangen
steht zu nichts mehr ein Verlangen.

Gegen Unverstand ist halt kein Kraut gewachsen
hat`s doch unser Herrgott noch nicht wachsen lassen.
O ihr Toren
für was habt ihr bloß Augen und auch Ohren?

Sicher, manches kommt einem eigenartig vor
doch wer sich der Vernunft verweigert, ist ein Tor.
Ja, so mancher lebt in Vernageltheit
wird wohl auch nimmermehr gescheit.

(c) Horst M. Kohl (Covid-19 Zeit)
Menschen- und Naturfreund 
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Lügen

Lügen haben viele Fratzen
Sie viel dummes Zeug über andere Menschen schwatzen
Kommen wie Mephisto aus düsterer Nacht
Haben von dort, nur Unwahrheiten mitgebracht

Um zu quälen so manche arme Seele
Schnürt man zu, mit einer Lüg`, des anderen Kehle
Geschichten werden angedichtet
Ein Lügengebäude aufgerichtet

Vertrauen ging verloren
Wieder wurde eine verlorene Seele geboren
Gott stehe ihr bei
Damit sie nicht auf ewige Zeiten verloren sei

(c) by Horst M. Kohl, 9. Dezember 2020
Menschen- und Naturfreund

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St. Johannis-Kirche zu Schweinfurt. In ihr wurde der Autor einst getauft.  Foto: Horst M. Kohl


Glocken der Heimat

Noch heute höre ich sie, wie damals klingen
dann ist`s mir, als wollen sie für mich alleine singen.
Voller Anmut in ihrem Klang
beinahe, wie Engelsgesang.

Der Glocken tiefer Ton, oder hell und rein
sie laden uns zum Kirchgang ein.
Frühmorgens und zur Abendstund`
zu hören Gottes Wort, aus des Pfarrers Mund.

Ja, wo Glocken läuten, da fühl` ich mich geborgen
bin nicht mehr allein`mit meinen Alltagssorgen.
Sitze still in meiner Kirchenbank
um zu sagen, meinem Schöpfer Dank.

(c) by Horst M. Kohl, 5. Dezember 2020
Menschen- und Naturfreund 

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                                                                                                                                               Foto: Horst M. Kohl


Gott, erhalte uns unsere Natur

Einsame Wege bevorzugt ich gehe
dort immer wieder neues höre und sehe.
Vöglein in Sträucher und Bäumen
sich vor mir nicht scheuen.

Lasse mich von ihrem melodischen Gesang betören
will sie in ihrem emsigen Tun auch nicht stören.
Um gefiederte Freunde zu betrachten
will ich des Waldes Gesetze achten.

Um zu finden Entspannung und Ruhe
von des täglich`hektischem Alltags-Getue.
Verharre ich oft dort an Ort und Stell`
auch an so manches Baches Quell`.

Gott erhalte deine geschaffene Natur
Wald und Wiese, weite Flur.
Lasse sie nicht werden, dem Mammon zur Beute
Asphalt und Beton, sind schon der Zerstörung reichlich Zeuge.

(c) by Horst M. Kohl, 27.November 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl


Gottes Wort

Gottes Wort ist mir wie ein Licht
dafür will ich ihn loben.
Unserem HERRN im Himmel droben
gilt meine Bitte; verlass mich nicht.

Gottes Wort erquicket mich, wenn nach Trost ich frage
in schweren, dunklen Zeiten.
Gerade dann, wenn ich muss leiden
und ich mit großer Sorg`mich plage.

Durch Gottes Wort geborgen
in jedem tiefen Lebens-Tal.
Trägt`s mich auch durch alle Seelen-Qual
in dunkler Nacht, bis in den frühen Morgen.

Ja Gottes Wort ist wie ein Licht
es gibt Stärke um zu leben.
Ihn ehren und zu loben, danach will ich streben
bis einst ich schau, in Gottes Angesicht.

(c) by Horst M. Kohl, 22. November 2020
Menschen- und Naturfreund

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Schön war die Zeit...

Viele Jahre sind vergangen
nach alten Freunden, noch immer mein Verlangen.
Nun schwach und müde
da vorüber der Jugend Blüte.

Auch wenn die Reifezeit lange ist vorbei
Erinnerungen daran, sie sind nicht Einerlei.
Oft gedenke ich der früheren Freunde
mit denen manchen Traum man träumte.

Kaum einen werd`ich jemals mehr begegnen
da viele nicht mehr sind am Leben.
Teils auch in der Welt verstreut
Verbundenheit mit ihnen, sie hat mich nie gereut.

(c) by Horst M. Kohl, 17. November 2020
Menschen- und Naturfreund 

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                                                                                                                                              Foto: Horst M. Kohl


Heimat, die ich liebe

Wir waren jung
noch voller Schwung.
Wo wir lebten
nach Freiheit wir strebten.

Offen stand für uns das Tor zur Welt
um zu finden; was gefällt.
Im Elterhaus wurd`s zu eng
auch war Vaters Hand zu streng.

In die Fremde zog`s hinaus
vermissten dort bald das zuhaus.
Begannen auch rasch zu verstehen; was Heimat ist
alte Freunde wurden sehr vermisst.

Einsamkeit nahm in unseren Herzen Raum
Heiterkeit empfunden kaum.
Allabendliche Gespräche, das Singen der Lieder
es fehlte; Alleinsein blieb über uns der Sieger.

Habe nie mehr verlassen heimatliche Erde
werde es auch nicht tun, so lange ich noch leben werde.
Heimat, ein Wort welches noch immer mich bewegt
auch in in allen meinen Sinnen weiter lebt.

Für solches Empfinden ich mich nicht schäme
ernte dafür auch manche Häme.
Heimat, kaum noch in den Mund genommen
ein Wort, welches in bestimmten Kreisen, unwillkommen.

(c) by Horst M. Kohl, 15. November 2020
Menschen- und Naturfreund

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Manches Ziel nicht erreicht...

Stunden, Tage, Jahre, sie fahren dahin
auf der Suche, nach des Lebens-Sinn.
Zu oft wurde verkannt was Wirklichkeit
vieles auch getan, völlig sinnbefreit.

Wollte im frühen Leben nach vielen Zielen streben
statt schon da bescheiden zu leben.
Manches Ziel, es wurde nicht erreicht
da das Leben wurde genommen, viel zu leicht.

Die eigene Kraft auch überschätzt
über erfolgte Niederlagen dann entsetzt.
Doch Erfolge wurde auch erzielt
erkannte Chancen nicht verspielt.

Über Karriere zu reden
solches gehört nicht zu meinem Leben.
Bescheiden möchte ich bleiben
trotz allem man sich noch heute an mir möchte reiben.

Nun bin ich alt und voller Gott-Vertrauen
vorm Ende meiner Tage will es mir nicht grauen.
Habe mein Leben geordnet
so wie es vom HERRN mir verordnet.

(c) by Horst M. Kohl, 8. November 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                           Foto: Horst M. Kohl

Mein alter Freund der Birnbaum...l

 Schon vor Jahrzehnten galt mir dein Gruß
mit meiner Liebsten, an deines Stammes Fuß.
Aus einer Stadt kam ich einst,  dort in weiter Ferne
heut` bist du mein Freund, mir von Herzen gerne.

Um mich zu erinnern, wie alles damals war
in deiner Näh`wird mir Vieles wieder klar.
Heute mit meinem Enkel an der Hand
erinnere ich daran, wie ich damals vor dir stand.

Viele, viele Jahre sind bisher ins Land gegangen
zu dir, zur Klinge gilt noch immer mein Verlangen.
Dorthin, die Schritte, müde sind sie nun geworden
möchte , trotzdem nie verschieben, diesen Gang auf morgen.

Betrifft meinen Weg zur Klinge

Wie viel Zeit der HERR mir dafür noch gibt
dies allein, in seinen Händen liegt.
Seiner Gnade ich mich beuge
Dankbar, und in Freude.

(c) by Horst M. Kohl, 4. November 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                           Foto: Horst M. Kohl

Eine Lanze für die Spinne...

Meistens von Menschen arg verachtet
von ihnen sogar als hässlich betrachtet.
Und doch sind sie uns Menschen von Nutzen
Insekten, welche uns ärgern, sie genüsslich verputzen.

Vieles, was Spinnen verzehren
dessen müssen wir uns nicht mehr erwehren.
Mensch, sehe es doch ein
nicht was "hässlich" erscheint, muss gleich unnütz sein.

Lässt sich eine bei mir nieder
niemals ist sie mir zuwider.
Werde sie mit einem Glase erfassen
und in Freiheit vor meinem Haus entlassen.

Dann sehe ich zu, wie sie enteilt
vielleicht auch mal, in ihrem Netze verweilt.
Was sich dort drinnen hat verfangen
es wird niemals mehr in meine Stube gelangen.

(c) by Horst M. Kohl, 31. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Blick zum Schwanberg                                                                                                            Foto: Horst M. Kohl


Winter-Freuden, Winter-Leiden

Bald wieder unsere Glieder vor Kälte erschauern
Schnee und Eis die Natur verzaubern.
Dann wird man im Ofen dem Knistern des Holzes lauschen
auch über dem Dach des Windes rauschen.

In Ruhe Wald und Wiese schweigen
Flocken wirbeln im wilden Reigen.
Um in winterlicher Pracht die Erde zu berühren
lässt Väterchen Frost, uns Eiseskälte spüren. 

Friedliche Stille nun in Tier- und Pflanzenwelt
der Acker durch des Bauers Hand, mühevoll bestellt.
Mutter Erde unter einem weißen Schleier liegt
mancher Baum 
sich wegen seiner Schneelast biegt.

Schon als Kinder wir des Winters uns erfreuten
auch dabei manchen Sturz nicht scheuten.
Dann am Abend hungrig zu Tische saßen
und mit Genuss, Mutters Brote aßen.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Pass auf

Pass auf, wer dich mit Worten reich beschenkt
Der dir sagt, wie oft er an dich denkt
Unter viel Gebärden dir die Hand zum Grusse reicht
Bei dem ist`s besser; man einen Schritt nach hinten weicht

Pass auf, wer Freundschaft dir bekundet
Schmeichelnd dich zu jeder Stund`umrundet
Stets mit dir der gleichen Meinung ist
Dann gib acht; er ist`s der Kreide frisst

Pass auf, schnell bist du nicht mehr deiner selbst
Bei ihm am besten gleich dein Bett bestellst
Gib acht, er wird an deinen Fersen kleben
Denn du bist schon einplant in dieses "Freundes" Leben

Einst kommt der Tag
Dann bist du für solchen Freund nur noch die Plag
Denn dann; wenn deine Kraft zu Ende geht
Begreifst du, welcher Wind mal hat für dich geweht

(c) by Horst M. Kohl, 23. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Des Lebens - Wert

Auf der Suche nach ein wenig Lebensfreude
befindet sich so mancher Mensch auch heute.
Dabei wurde vieles an die Wand gefahren
zum Beispiel Geld verprasst, statt zu sparen.

War auch bei dir der Absturz schon zum Greifen nah
bis du auch einer, der vieler Not ins Auge sah?
Doch wer sich des Wert des Lebens zeitig noch besann
dessen Dasein plötzlich wieder Sinn bekam.

So mancher hat die Kurve noch bekommen
an Einsicht auch dazu gewonnen.
Alleine hätte er es kaum geschafft
wohl kam vom HERRN dafür die nöt`ge Kraft!

Ja, mit reichlich Gott-Vertrauen
kann man täglich sich an ihm erbauen.
So soll es bleiben, bis zum Ende unseres Lebens
mit dem HERRN zu leben; niemals ist`s vergebens. 

(c) by Horst M. Kohl. 22. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Geplagter Mensch

Erschöpft von des Tages-Last
sehnen wir herbei wohlverdiente Rast.
Nachhause zieht`s zu unseren Lieben
dort, wo Erholung ist beschieden.

Es schmerzt in allen Körperteilen
möchte nur in Ruhe noch verweilen.
Auch wurden in Geduld ertragen
des Menschen selbst gemachte Plagen.

Ist der Abend dann gekommen
wird sich Zeit fürs Nachtgebet genommen.
Denn ohne Beistand unseres HERRN
bleibt der Weg ins Himmelreich uns fern.

(c) by Horst M. Kohl, 16. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                       Frostiger Morgen                                                 Foto: Horst M. Kohl


Herbstliche Empfindung

Herbstlich ist es nun geworden
auch sind sie wieder bald da, frostige Nächte aller Orten.
Verschwunden ist auch restliches Sommerland
Wald und Flur erscheinen für uns im Spätjahres-Gewand.

Letzte Früchte bei Schmuddel-Wetter sind eingesammelt
nun man sein Haus am liebsten verrammelt.
Blätter im Herbstwind wirbeln umher
ja, seine Bleibe zu verlassen, es fällt schwer.

Regenschauer sie prasseln hernieder
ich sitze im Sessel, höre meine alten Lieder.

Sehe durch`s Fenster wie im Winde sich neigt die Weide
höre dabei wie im Ofen leise knistern die Scheide.

Es umfängt mich gemütliche Wärme
Abend wird`s; am Himmel sind zu sehen erste Sterne.
Nehme nun ein gutes Buch zur Hand
lehne mich zurück und bleibe entspannt.

(c) by Horst M. Kohl, 13. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hoffnung

Wohin man sich wendet
viel Hoffnung in Enttäuschung endet.
Manch eisiger Wind um die Nase weht
egal wohin man sich auch dreht.

War manches, was uns ereilte, des HERRN Wille
weil wir unser Dasein besahen, durch die rosa rote Brille?
Auch keineswegs integer durch`s Leben eilten
ohne Sinn im Alltags-Chaos verweilten?

Ja wenn die Hoffnung auf`s `Bessere` nicht wäre
würden wir uns befinden, in völliger Leere.
Und wollte sie uns für immer verlassen
manche Hürde des Lebens, sie wäre kaum zu schaffen.

Kein Wunder
wenn es öfter geht mal drüber, mal drunter.
Dabei eisige `Luft`um die Nase weht
auch über uns nichts Gutes, im Buch des Lebens steht.

Wer begreift was LEBEN ist
dessen Dasein ist nicht mehr trist.
Wohin er sich wendet, wohin auch dreht
mit beiden Beinen er im Leben steht.

(c) by Horst M. Kohl, 9. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl

Herbst

Herbstlich bunte Farben schmücken Berg und Tal
buntes Laub fällt von Strauch und Baum in großer Zahl.
Auch der Vogelzug nach Süden neu beginnt
das Tageslicht für uns zu rasch verrinnt.

Manche Nebelschwaden unseren Weg begleiten
letzte Sonnenstrahlen lassen`s Schaudern nicht vermeiden.
In die warme Stube zieht`s zurück
denn dort wärmt der Ofen; welch ein Glück.

Um sich zu legen über die Füße quer
kommt schnurrend auch die Katz daher.
Es spart so manche warme Socken
wenn dort drauf ne`Mieze möchte hocken.

Ja, der Herbst hat auch Behaglichkeiten
abgesehen von manchem Glieder-Reißen.
Dann ist`s an der Zeit für Omas Einreib-Arzenei
ob sie hilft, ist Einerlei.

Wichtig bleibt das Kneten
um zu erfahren wieder, gefühltes neues Leben.
Mal ganz ehrlich
auch so ne`Jahreszeit bleibt unentbehrlich.

(c) by Horst M. Kohl, 4. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund 

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                                                                                                                                               Foto: Horst M. Kohl

Ev. Lukas-Kirche zu Mailes. Erbaut in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert.
Viele meiner Vorfahren gingen hier zum Gottesdienst.

Wenn ich einst muss geh`n

Wenn meine Zeit gekommen
und des Lebens-Gipfel ist erklommen.
Dann ich muss von hier gehen
HERR, wirst du an meiner Seite stehen?

Denn erst sehr spät in meiner Lebenszeit
wurde der Glaube für mich Wirklichkeit.
Jesu-Christ, dir ich nur wenig Achtung zollte
und auch kaum Glauben schenken wollte.

Doch es kam die Zeit, in der dann meine Seel`war leer
mein Leben, es gab nur noch wenig Hoffnung her.
Irgendwann vernahm ich Gottes-Wort von oben
merkte, Lebensängste, sie waren wie hinweg gesogen.

In meines Lebens-Dunkel auch hinein
empfand ich, was mich bedrückte, doch recht klein.
Gottes Wort, es hat mich tief bewegt
Jesus, mein Leben, zu Füßen hab ich`s dir gelegt.

(c) by Horst M. Kohl, 27. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nutze deine Zeit

Friedlos lebt so mancher in den Tag hinein
löst dadurch aus nur arge Pein.
In solchen Herzen keine Freude weilt
er nur um Zwietracht sich beeilt.

Menschen sollen nutzen ihre Lebensdauer
zu ersparen ihrem Nächsten, manchen kalten Schauer.
Deshalb ergreife auch du, deines Gegenübers Hand
besonders jenem, der nahe an des Lebens-Rand.

Verachte nicht den Bettler auf der Straße
wer weiß, weshalb er sich befindet in solcher Lebens-Phase.
Nimm den Anderen so wie er ist, einfach hin
respektvoller Umgang, er gehört zu des Lebens-Sinn.

Bedenke

 Wer in Demut lebt
über andere niemals sich erhebt.
Wer um seines Nächsten Wohlbefinden ist bemüht
dem wird gegeben; tiefer Friede ins Gemüt.

(c) by Horst M. Kohl, 23. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                      Wohin?                                              Foto: Horst M. Kohl


 Lebensreise voller Fragen

Die Lebensreise, wohin wird sie uns führen?
Für uns Erdenbürger ständig voller Fragen
Auch manche Knute war auf ihrem Weg zu spüren
Bleibt noch Zeit, begangenes Unrecht zu begleichen?

Wohin die Reise geht
Niemand kann`s uns wirklich sagen
Mancher seinen eignen Weg auch nicht versteht
Der Reisende, viel Schmerzen muss ertragen

Die Route sehr oft unter dichten Nebel liegt
Auch kaum ein sicherer Tritt mehr möglich ist
Angst obsiegt
Sich tief in des Wanderers Seele frisst

So zieht rasch für uns die Zeit dahin
Mal laut, mal leise
Auf der Suche nach des Lebens-Sinn
Geht jeder Erdenbürger seinen Weg, auf eig`ne Weise

(c) by Horst M. Kohl, 18. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nachdenkliches in des Lebens-Herbst

-nicht ganz ernst gemeint-

Matt erscheint zum End`der Lebens-Glanz
auch der ALTEN Tage schließen früher ihr Portal.
In des einst`gen Lebens-Tanz
wurde auch erlitten schon, so manche Qual.

Nun erneut, plötzlich über Nacht
schlug mir am Morgen etwas gar arg zum Magen.
In meiner Haares-Pracht
schlich sich ein, ein grauer Faden.

Damit begann der Auftakt eines Ritual
am morgendlichen Spiegel.
Zu zählen der grauen Haare Zahl
der Vorgang schon überaus penibel.

Der grauen Fäden
so fand ich`s, wurden täglich mehr, und mehr.
Ja nun sind die Tage da, die Späten
es zu akzeptieren, manchem fällt es schwer.

Doch da ich ein Mann von Würde
trage ich mein graues Haar mit Stolz.
Empfinde solches auch nicht als Hürde
bin halt noch aus altem Holz.

Auch wenn mein Haupt einst mal Ratzekahl
sehe ich`s  positiv.
Denn was für dem einen, eine Qual
erscheint dem anderen attraktiv.

(c) by Horst M. Kohl, 4. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Liebe und Tod

Man fragt sich warum
Lippen bleiben stumm
Der Verstand steht still
Weil es das Unbegreifliche so will?

Liebe auf ewig verloren
Doch immer gewusst, zum Sterben ist man geboren
Empfunden wird nur noch tiefe Dunkelheit
Fühlt sich nun alleine, ohne Geborgenheit

Lippen noch schweigen
Häupter in Trauer sich neigen
Liebe von hinnen gegangen
Auch kein berühren mehr der Wangen

Du glaubst, deine Liebe sei verloren
Nein, auch für die Auferstehung wurden wir geboren
Am `Jüngsten Tag`wieder in Liebe vereint
Dann für Liebende erneut die Sonne scheint

Warum?
Lippen bleiben stumm
Was spendet Zuversicht
Bringt ins Leben wieder Licht?

Jesus ist`s wenn du ihn suchst
In deiner Not nach ihm rufst
Wenn du nach Jesus strebst du dich niemals irrst
auch wenn du darin oft müde wirst. 

(c) by Horst M. Kohl, 1.9.2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                            Foto: Horst M. Kohl

Der Traum vom Frieden auf der Welt

Sitze da auf einem Berges-Kamm
und fange dort zu träumen an.
Es ist ein Traum vom Frieden auf der Welt
einer Gesellschaft die nicht bestimmt wird, nur vom Geld.

Auch von einer Zeit, in der nicht mehr die Tränen rinnen
dagegen nur noch die Menschenliebe möcht`gewinnen.
Manche Angst in mir ist groß
und ich frage mich; was ist auf dieser Erde los?

So sitze ich da unterm Himmelszelt
als nicht besonders großer Held.
Wurde vielfach schon belogen
von selbsternannten "Freunden" auch betrogen.

Daraus gelernt; mischt man täglich neu die Karten
da stets zweifelhafte "Spieler" warten.
Manches "Spiel", es wird wohl weiterhin von mir verloren
wurde halt zum betrügen nicht geboren.

Sitze weiter dort auf meinem Berges-Kamm
schauer mir den Zug der weißen Wolken an.
Richte meine Frage dann zum Himmel rauf
Ihr Wolken, zieht ihr dorthin, wo man den Frieden kennt
wo man Frieden wirklich lebt, nicht nur beim Namen nennt?

(c) by Horst M. Kohl, 19. August 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                              Foto: Horst M.Kohl


 Bewegtes Leben

Unvermeidliches mit Würde soll man`s tragen
Weshalb es dich gerade trifft, nicht hinterfragen
Denn Antworten wirst du kaum bekommen
Einzig dein Gemüt, es bleibt beklommen

Lebensphasen, vielleicht zunächst empfunden als Komödie
Endete für manchen als Tragödie
Tage und Jahre zogen vorbei als Schatten
Auch nur weniges zu lachen sie hatten

Freude, Betroffenheit und Leid
Für viele niemals weit
Wechselhaft wie Kerzenlicht im Wind
Waren sie stets zur Stell`geschwind

Ja, um Leben zu verstehen
Muss man viele Wege gehen
Am Ende der Tage
bleibt dann trotzdem offen, noch manche Frage

(c) by Horst M. Kohl, 16. August 2020
Menschen- und Naturfreund

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Auf der Suche

Hab`s bisher so noch nie erlebt
hat mir da wohl jemand einen Streich gedreht?
Um mich herum, atemlose Stille
wo ist sie bloß, die Brille?

Oder ist es doch gar schon ein Signal
wird es  im Oberstübchen langsam kahl?
Geht`s nun allmählich los
wo hab ich die Gedanken bloß?

Haste eiligst durch die Zimmer
ständig unter innerlich` Gewimmer.
He`Alter -denk ich mir- gib bloß acht
was Zerstreutheit alles mit dir macht.

Steh`vor dem Bade-Spiegel und glaub` ich spinn
stupse mit dem Finger an die Stirn.
Ja, was sitzt denn da auf meiner Nase drauf
Zweifel kommen plötzlich wieder, und die zuhauf.

Was ist nur los
was mit mir geschieht, nenn` ich grade nicht famos.
Das Gesuchte, es sitzt mir mitten auf dem Riechorgan
im Gesicht, ganz vorne dran.

Betroffenheit nimmt Raum
was geschehen, verstehen will man`s kaum.
Doch genommen werden muss es, wie es kommt
auch von jenem, der in Selbstgefälligkeit sich sonnt.

Fazit

Der beste Weg den du wählst
ist, auch über sich zu lächeln selbst.
Nicht in trübe Gedanken sich begeben
probieren soll man es lächeln, und auch beten.

(c) by Horst M. Kohl, August 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl


Aus der Hoffnung neue Kraft...

Ins Dichten lege ich mein Denken, mein Ergehen
zu dem was ich schreibe, will ich auch stehen.
Lasse darin meine Gedanken lebendig werden
durch falsche Worte, nichts verfärben.

Fest steht; Zwietracht lässt Liebe erkalten
der Betroffenen Stirne stehen voller Sorgenfalten.
In Aussichtslosigkeit sie kaum einen Weg mehr finden
auch alle Hoffnung darin will schwinden.

Mancher hegt den Wunsch, er möge nun ein Vöglein sein
um zu fliegen, in die weite Welt hinein.
Meint halt; nur dort könnt` er seinen Frieden machen
es würde in ihm auch neuen Lebensmut entfachen.

Denn vorbei soll endlich sein die Zeit
welche belastet ist voller Trauer, voller Leid.
Die alles Seelenheil verzehret
eine Zeit, in der Unfried`täglich währet.

Doch auch tröstlich beenden wir so manchen Tag
im abendlichen Gebet, keine Frag`.
Auch an jedem neuen Morgen
übergeben wir dem Schöpfer unsere Sorgen.

Aus der Ferne, Glockenklänge an unsere Ohren dringen
uns ist`s als wäre es wie ein sanftes Engel-Singen.
Dabei ein Tor steht offen
woraus zu hören ist, was auf bald`ge Friedenszeit lässt hoffen.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund
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Antwort an eine liebe Freundin, gleichen Alters

Ja, den Zenit haben wir überschritten
es wurde gelebt, gelacht, auch viel gelitten.
Nun vom `SEIN`, langsam zum `VERGEHEN`
will ich diesem Weg, mit Gottes Hilfe, entgegen sehen.

Lang dauert mein Dasein nun schon an
vor 76 Jahren -im Kriege- es begann.
Reich erfüllt war es bisher
mal war`s leicht, auch mal schwer.

Bin tiefer nie gefallen, als in Gottes Hand
auch, als ich mit dem Rücken stand zur Wand.
So stolperte ich weiter durch mein Leben
überlebte, einzig nur durch seinen Segen.

Wie wird es sein, wenn wir HINÜBER gehen
die Daseins Zeit, sie ist nun langsam abzusehen?
Das `Haus`zu bestellen; bleibt mir noch dazu die Zeit?
doch wichtiger ist die Frag`; bin ich für den HERRN bereit?

Beklommen fühl` ich mich
wenn er mich ruft zu sich.
Denn ein Braver war ich nicht in früher Zeit
 hab`hervor gerufen, auch so manches Leid.

Vieles wurde schon von mir bereut
um Vergebung zu bitten, hat mich nie gereut.
Lebenszeit, welche mir nun noch gegeben
in dieser will ich nach Gottes Gnade streben.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Will man die letzten freien Flächen noch versiegeln?

                                                                                                                                              Foto: Horst M.Kohl


Etwas kritisches, passend zu unserer Zeit

Wo bleibt noch Raum
Für unsere Enkelkinder?
Kaum noch Platz für deren munteres Spiel
Ihr "Macher", wollt ihr letzte freie Flecken noch bebau`n?

Kinderstimmen nur noch schwach zu hören
Lärm will alles übertönen
Es wachsen Straßen über Äcker
Auch scheint`s dass Kinder nur noch stören

Stirbt unsere Erde
Unter Bau-Wahn langsam nun dahin?
Es zählt in den Finanz-Etagen wohl nur noch der Gewinn
Und Kinder bleiben unbedeutend kleine Zwerge

Wo ist noch der Stille
Ungestörtes Schweigen?
Klein geworden sind Feld und Wiesen
Kaum noch zu hören, ist die Musik der Grille

"Macher" leben nur im HEUTE
Und lassen uns im Glauben
Sie wollen der Menschheit Gutes tun
Doch geht es nur um ihres Kontos fette Beute

Selbst leben sie
Ungestört in noblen Immobilien
Fröhlich klingen dort die Stimmen ihrer Kinder
Wie geht`s für UNS auf dieser Erde weiter, wie?

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Mein ehemaliger "Märchen-Wald", Höllen-Wald bei Schweinfurt                                        Foto: Horst M. Kohl


Heimat, in der ich einst gelebt

In Gedanken sende ich dir Herzens-Grüße
einst warst du meiner Jugend Hort.
Bleibst mir meines Lebens liebster Ort
wo erste Schritte lernten, meine Füße.

Was ich dort liebte, es war viel
was ich besaß, nur wenig.
In meinem Herzen lebst du auf ewig
du Heimat; meiner Sinne stetes Ziel.

Und sollt ich dich einst nie wieder seh`n
meiner alten Heimat weite Flur.
Wünsch ich mir nur
noch recht lange mögest du besteh`n.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Folgen der Unbelehrbarkeit
-es war Thema einer Gesprächsrunde unter alten Freunden-
-man war in Sorge um junge Eheleute-

Unaufhaltsam vollzog sich das Verhängnis
Nahe stehende Menschen gerieten in Bedrängnis
Wohl kündigte es sich schon vor Zeiten an
Das niemals Gewollte, nahm irgendwann seinen Gang

Unbelehrbarkeit
Führte herbei einigen Streit
Auch fiel manche Tür heftig ins Schloss
Um zu hinterlassen, in der Kehle nen`Kloß

Von Frieden und einer glücklichen Zeit
Entfernte man sich nach und nach, recht weit
Doch wollten die Alten ihr möglichstes tun
Für`s Wohl der Seele, der Jungen nicht ruh`n

Ob Freud`oder Leid deren Augen verkünden
Die Alten, sie wollten es immer ergründen
So gingen sie in jeden neuen Tag
Standen für die Jungen ein, dies`ohne Frag`

Die Tage, die Jahre, sie zogen ins Land
Manche Hoffnungen verliefen im Sand
Doch war es die Liebe, welche niemals ruhte
Für das ewige Band zum eigenen Blute

(C) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund 

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Covid-19
-seine Nebenerscheinungen?-   

Menschheit in Not- wird sie bestehen?
es  gibt Typen, die wollen nicht verstehen.
Im Angesicht der Bedrohung
nun weltweite Verrohung.

Auf den Straßen regiert Gewalt
mancher mit seiner Tat noch prahlt.
Mob als als ekelhafter Wurm
bedroht uns; setzt an zum Sturm.

Massen der Gewalt
vor nichts machen sie Halt.
Hemmungslosigkeit, gegenüber Personen und Eigentum
macht vor Entsetzen, Lippen stumm.

Machtlos erscheint die Obrigkeit
Konsequenz: Vertrauensverlust und großes Leid.
Unsere Sicherheit, gefährdet wie ein Schiff auf rauer See
liegt sie heut`in Ach` und Weh`.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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  Regenbogen, wie einst in Kindertagen

Am Firmament als hohes Tor
bringt er viel Buntheit jedes Mal hervor.
Ein Reigen voller bunter Farben
so lange er am Himmel steht, möcht` ich immer warten.

Regenbogen, auch genannt, Venus der Natur
waren wir als Kinder schon, diesem Rätselhaften auf der Spur.
Halt wie Gott ihn schuf
bleibt er uns noch heut`, von sehr geheimnisvollem Ruf.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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Rückblick..

Von dem was einst durchs Leben mich getrieben
ist mir vieles nicht geblieben.
Würde man`s  mir nochmal geben
nach vielem möcht` ich nicht mehr streben.

Heute, im Herbst meines Lebens
habe ich verstanden, das doch vieles war vergebens.
Meine Wege die ich einst gegangen
nach manchem hab`ich kein Verlangen.

Mein frühes Leben; ein wirkliches war es kaum
bin durch ihm gegangen, wie im Traum.
Verspüre nun viel Müdigkeit
man könnte meinen: `Bald ist es an der Zeit`.

Und wenn es einst so sei
dann bitte ich:
"HERR steh`mir bei.
Nimm mich an deine Hand
geleite mich zu dir ins Vaterland".

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                           Foto: Horst M. Kohl

                          Der Rittersporn

Geschaffen für des Menschen Herz und Sinn
um bewundernde Blicke auf sich zu zieh`n.
Schönheit, bald wirst auch du vergehen
um in einem Jahr, wieder an gleicher Stell` zu stehen.

Hast getrotzt, manchem Sturm und Regen
empfunden, Sonnenschein als Segen.
Rittersporn, du Inbegriff für Sinnlichkeit
erfreust mich zu jeder Stund`mit deinem Blüten-Kleid.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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Kleine Meise

Kopfüber, kopfunter
an den Zweiglein rauf und runter.
Auf diese Weis`ist sie täglich unterwegs
um uns zu erfreuen stets.

Seht nur, wie keck sie schaut
auch wie sie geschickt ihr Nestlein baut.
Ihr "Zi-zi-pä" schon beim ersten Morgenstrahl
ist zu hören überall.

Im Geäst hüpfen Meisen auf und nieder
von dort zu vernehmen, ihre zarten Lieder.
Ich liebe euch von Herzen
gäb`s euch nicht mehr, könnt ich`s nie verschmerzen.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Abendliches Erlebnisse

Friedlich der Tag dem Ende sich neigt
auch die Abendröte ihre schönste Seite zeigt.
Mutter Natur zum sanften Schlummern sich bereitet
ein Nachtvogel, geräuschlos über die Wiesen gleitet.

Sitze da am Waldesrand
um hinaus zu blicken ins abendliche Land.
Höre im Gezweige, wie dort noch ein später Vogel singt
auch wie leises Rauschen von den Bäumen klingt.

Beeindruckt schließe ich die Augen
um beglückend Natur in mich einzusaugen.
Beginne vor mich hinzuträumen
und möchte in meinen Gedanken, nichts versäumen.

Lasse mich in frühe Jahre entführen
und wieder beginne ich Sehnsucht zu verspüren.
Doch, was soll`s? Die Jahre sind geschwunden
da wo ich jetzt bin, habe ich meine Heimat gefunden!

Geheimes `heimatliches`Sehnen
nur wer solche Liebe in sich trägt, kann`s verstehen.
Nirgendwo findet man vor ihr Ruh`
sie holt mich ein, immerzu.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund  


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Stieglitz
-auch Distelfink genannt-

Der Stieglitz, so habe ich`s schon oft gehört
ist einer, der uns mit seinem Gefieder recht betört.
Die vielen bunten Farben
wohl schon um manche Stieglitz-Dame warben.

Man sieht ihn nicht mehr oft
hab` auf sein Erscheinen viele Mal` gehofft.
Nun heut` am Futterplatz
war er plötzlich wieder da, der flinke, bunte Fratz.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                              Bei Schwebheim/Burgwindheim,  Foto: Horst M. Kohl


Sieh dich um...

Sieh dich um
bestaune Gottes gutes Werk.
Vieles macht sprachlos/stumm
bis man erkennt den besonderen Wert.

Bin im Land schon weither gezogen
über Berg, und durch so manches Tal.
Langeweile? Es wär gelogen
Heimatlieb`hab` ich stets empfunden überall.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Sinnlos streitet sich der Mensch herum

Manche Menschen möchte man fragen
Seid ihr noch bei Sinnen?
Was liegt euch so schwer im Magen?
Weshalb wollt ihr mit Streit beginnen?

Streiten?
Zu schade ist doch dafür das Leben
Zu früh das Scheiden
Nach Frieden lasst uns streben

Weshalb also Leiden schaffen?
Bedenkt, wie kurz das Leben
Was nutzt aller Streit, alles Raffen?
Für Zank, die Jahre viel zu rasch vergehen

Missgunst macht die Seelen krank und schwer
Der Mensch gedenkt vergangener Zeiten
Wünscht sich manche alte Tage wieder her
Um zu entfliehen seiner Leiden

Ein Lächeln nur, ein freundlich`Wort
Für die Seele wär`s wie ein sanfter Flügelschlag
Es kostet nichts, treibt Trübsal fort
Mensch, es doch einfach wag`

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hunger nach Frieden

Unfriede schafft Angst vor dem Leben
Zerwürfnisse, Menschen kaum noch Hoffnung geben.
Dem Hass und der Gewalt
folgen Verzweiflung recht bald.

Liebe hingegen ist eine starke Lebenskraft
welche unter Menschen Vertrauen schafft.
Darum, lasst die Kraft der Liebe nicht vergehen
denn nur mit ihr allein, kann die Welt bestehen.

(c) Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Frühlingszeit

Fauna erfreut uns auf`s Neue wieder
auch vom Firmament erklingen der Vöglein muntere Lieder.
Ein ganz besonderer Wohlgeruch
lädt ein in die Natur zu deren Besuch.

Frühlingszeit in ihrer vollen Pracht
entfaltet sich jetzt mit ganzer Kraft.
Sonne, sie schenkt der Mutter-Erde Leben
was im Erdreich verborgen, nach oben will`s nun streben.

Als Kind schon, mein Herz an Blüten hat gehangen
sah deren Verfall stets mit großem Bangen.
Für Insekten gab es kaum noch was zu saugen
mein kindlich` Gemüt wollt`es nie so richtig glauben.

Erinnerungen an frühe Tage
erwecken eine ganz besonder Frage:
"Wie schaut wohl unsere Erde in naher Zukunft aus?"
Gedanken dazu, sie sind mir ein arger Graus.

(c) Horst M. Kohl, April 2020
Menschen- und Naturfreund

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Lebensabend

Herbei gesehnt
sich im Leben nie zurück gelehnt.
So ging Jahr ums Jahr ins Land
dabei Müßiggang auch nie gekannt.

An Jahren alt geworden
begleitet bis heut` von manchen Sorgen.
Erlaubt hab` ich mir auch viel Genuss
was mir brachte, nichts als Verdruss.

Nun werden die Schritte schwer und schwerer
die Gedankenwelt auch langsam leerer.
Trotzdem erfreut mich noch jeder Morgen
auch wenn er mit sich bringt, so manche Sorgen.

Bin halt nicht mehr der junge Spund
auf keiner Party mehr, der coole Hund.
Das Augenlicht nicht mehr so scharf wie früher
schaut man eben alles etwas trüber.

Habe viel erlebt
auch manches angestrebt.
Führe gegen nichts (was Recht ist) Klage
und hoffe, gegen mich auch niemand solches trage.

Vor dir Jesu, kann ich treten
mit dir im Himmelreiche weiterleben.
Das Grab ist nicht Endstation
also, wovor muss ich mich fürchten schon?

(c) Horst M. Kohl, April 2020
Menschen- und Naturfreund

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Von Meisen mit nem`blauen Häubchen

Schon zur frühen Stund`
ziehen Meislein ihre Rund`.
Nieder schwingend; auf einem Zweige ruhn
schauen sie sich nach Futter um.

Eines Hahnes Blicke gleiten
nach einer Meisen-Dame in die Weiten.
Denn irgendwo hört er sie locken
beinah`möcht` ihm der Atem stocken.

Ganz plötzlich hat er sie erblickt
ist von ihrem Anblick recht entzückt.
Sitzen beide nun auf einem Ast zusammen
lassen ihre Herzen recht entflammen.

Bald schon wird das Nest gebaut
auf reichlich Gelege dann geschaut.
Mit viel Mühsal die Brut wird aufgezogen
hoffentlich ist ihnen genügend Eltern-Glück gewogen.

(C) Horst M. Kohl, 13. April 202
Menschen- und Naturfreund

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Du bist meine Hoffnung

Herr, du verstehst meine Gedanken
Bist bei mir, wenn mein Geist will wanken
Du erforschst mich aus der Ferne
Bist für meine dürstende Seel` die Zisterne

Wohin soll ich fliehen
Wenn dunkle Schatten übers Haupt mir ziehen?
Zu dir o Herr geht mein Weg
Meine ganze Hoffnung ich in dich leg

(c) by Horst M. Kohl, Ostern 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                              Foto: Horst M. Kohl


Feuer

Schon am Lager wollte es mich wärmen
während ich dort saß, mit Blick zu den Sternen.
Feuer, aus Funken entstanden
mancher Menschen Existenzen darin bereits verbrannten.

Feuer, es schenkt des Lebens-Dunkelheit Licht
unaufhaltsam es seinen Weg sich bricht.
So bin ich im Leben durch manches Feuer gegangen
dabei viel Tränen mir über das Gesicht auch rannen.

Für manchen endet der Abschied durch Feuer und Rauch
in einer Urne nimmt deren letzte Weg seinen Lauf.
Das war es dann gewesen
wer dort zur Ruh`gebettet, auf einem Stein steht es zu lesen.

(c) by Horst H. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund

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 Die Meise in meinem Garten

Die Meise am Futter-Ring
lustig anzuschauen, solch ein zartes Ding.
Sie ist mir ein willkommener Gast
und wird gerne betrachtet, wie sie schwingt, von Ast zu Ast.

Kopfüber, kopfunter
so geht`s bei der Meise rauf und runter.
Immer auf der Suche nach Futter geschwind
ist sie unterwegs für ihre Jungen ganz flink.

Denn gegenüber in der Hecke im Geäst
baute Frau Meise ein winziges Nest.
Legte dort zahlreich ihr Gelege ein
aus ihm wird auch bald, zartes rufen zu hören sein.

Meisen-Mutter ganz aufgeregt
ist zur Futtersuche stets aufgelegt.
Um zu versorgen ihre Brut
bleibt sie auch vor der Katze auf der Hut.

Bald putzen die Jungen ihr Gefieder
steigen in die Lüfte; um zu singen, für uns ihre Lieder.
Kommen dann an meinen Futter-Ring
um mich zu erfreuen, über so manch zartes Ding.

(c)  Horst M. Kohl, März 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Die Hyazynthe

Du schenkst uns viel Freude
Erfreust auch die Herzen vieler Leute
Jahraus, Jahrein
Durch prächtiges Wachstum und reichlich Gedeih`n

Stehst in unserem Garten
Zeitig wir schon auf dich warten
Bist du dann wieder verblüht, sagen wir "Danke sehr"
Du gabst uns wieder mal die Ehr"

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund


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Gedanken zur COVID-19 Pandemie

Aufgehört hat für viele das Lachen
Menschen erleben ein böses Erwachen
Nach guten Jahren
Sind plötzlich zu bestehen, manche Gefahren

Das Land ist nun in Not
Viel Leben auch bedroht
Mancher der sich hatte von Gott entfernt
Hat plötzlich wieder beten gelernt

Wahrlich, es ist kein Wahn
Das man gläubig ist, und beten kann
Jener der auf Gott vertraut
Hat ganz sicher, nicht auf Sand gebaut

Doch lasst uns nicht verzagen
Sondern das Schwere gemeinsam tragen
Krisen kommen und gehen
Doch es gilt; in einer jeden zusammen zu stehen

Alles Leid und alle Not
Es geht auch wieder mal zu End`was uns bedroht
Das Leben; in ewiger Unruh`ist`s schon immer gewesen
Wer es nicht glaubt, braucht`s nur nachzulesen.

(C) Horst M. Kohl, 21. März 2020
Menschen- und Naturfreund

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 Von Freunden, und meinem alten Gotteshaus

Mein altes Gotteshaus
von dort gesegnet, zog es mich in die Welt hinaus.
Ich habe es nicht vergessen
bin als Konfirmand, oft in seinen Bänken drin gesessen.

Angekommen in der Fremde
stand ich schon am Anfang, vom bitteren Ende.
Es hingen zu hoch, so manche "Traub
en"
zu vieles wollte mir die Sinne rauben.

Hatte kaum noch Grund zum fröhlich sein
auch lächeln konnte ich nur zum Schein.
Hatte dabei vergessen, wie schön die Welt
doch wo war es, was mir die Seel`erhellt?

"Freunde" in der Not
geteilt hätte ich mit ihnen auch mein letztes Brot.
Doch sie sie hatten sich aus dem Staub gemacht
dabei vielleicht auch in ihre "Faust" gelacht.

Alte "Freunde"
vieles gab es, wovon man einst gemeinsam träumte.
Nein, vergessen seid ihr nicht
schreiben werde ich über euch noch manch`Gedicht.

Zum alten Gotteshaus zieht`s mich immer wieder hin
dort sitze ich dann in "meinem" Bänklein drin.
Mit Blick zum Predigtstuhl hinauf
nehmen Erinnerungen ihren Lauf.

Höre in Gedanken meines alten Pfarrer`s Stimm`
möchte dann vor des Altares Stufe knien.
Und beten: "HERR, habe mit mir Gnad`
auf meinem letzten Lebenspfad."

Da ich nun alt geworden
steh` ich bald vor des Himmels Pforten.
Mein Glaube, er bleibt mir hell und klar
hilft über Lebens-Klippen wunderbar

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund


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                                                                                        St. Salvator-Kirche in Schweinfurt


Sanfter Glockenklang

Abendglocken heben sanft zu läuten an
aus der Ferne es zu meinen Ohren drang.
Ihr Klang ist mir vertraut
hab`als Kind schon, andachtsvoll zum Turm empor geschaut.

Immer wenn die Glocke schlägt
auch noch heut`besondere Wonn`mich trägt.
Sie erfüllt mir die Brust mit Seligkeit
und verdrängt dabei, so manches Herzeleid.

Abend ist`s geworden
der Hände Arbeit soll ruhen nun aller Orten.
Nicht lange, dann bricht die dunkle Nacht herein
und wir wollen Gott befohlen sein.

Abendglocken, schlichte Weisen
schicken mich auf manches Traumes sanfte Reisen.
Die Nacht vergehet, Stund`um Stund`
den neuen Tag, die Morgen-Glocken, sie tun`s uns kund.

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund

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Frei will ich sein

Frei will ich sein
Wie ein Vogel im Wind
Frei, wie Wolken am Himmel sind
Doch, wo darf ich es noch sein?

Frei will ich sein
In meinem Denken und Reden
Doch immer darauf bedacht, niemanden zu nahe zu treten
Freiheit der Rede, des Denkens nur noch Schein?

Frei will ich sein
Im freiesten(?) Land der Welt
In dem nur noch von Interesse, Macht und Geld
Freiheit der Rede, man macht sie klein

Frei will ich sein
Von Zwängen undemokratischer Art
Wo ist es, was mich vor deren Willkür bewahrt?
Demokratie, benutzt als Wortspiel zum Schein?

Freiheit der Reden
Auch der Gedanken
Menschen sich darüber sinnlos Zanken
Über unserer Freiheit; es liegt wohl kein Segen

Frei will ich sein
Auch wenn es manchem nicht passt
Für mein Verlangen mancher mich auch hasst
Doch; FREI will ich sein 

(C)  Horst M. Kohl, 1. März 2020
Menschen- und Naturfreund

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Gedanken eines alt gewordenen Erdenbürgers
*1944 

 Was Menschen einander antun
es lässt mich nicht ruh`n.
Leidensgeschichten werden hinterlassen
jede einzelne, mit Verstand kaum noch zu erfassen.

Frauen und Männer dieser Welt, ziehen in den Krieg
um für Verrückt gewordene, zu erringen den `Sieg`.
Eltern verlieren ihre Töchter und Söhne
gestorben, im sinnlosen Schlachten-Gedröhne.

Gebrechlich wie feines Glas ist der Welten-Friede
doch ist es gerade jener, den ich besonders liebe.
Möchte weiterhin mit meinem Enkel spielen
nie erleben, wie Waffen nach ihm zielen.

Menschheit ist von Unfrieden bedroht
Welten-Gemeinschaft zunehmend verroht.
Zu viele sind`s, die dazu schweigen
sehen zu, wie sich Völker aneinander reiben.

Lasst uns weiter am Hause des Friedens bauen
wehret jenen, die ihn durch Hass zerhauen.
In MEINEM Hause liebster Gast
ist mir, der liebt, und nicht andere Menschen hasst.

(c) by Horst M. Kohl, 28.Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nichts ist, wie es mal war

Heimat, man kennt dich nicht wieder
Erinnerung an dich, sie bereitet Melancholie.
Man vermisst alte Freunde,  auch die frohen Lieder
die frühen Zeiten, man vergisst sie nie.

Geborgenheit war es, welche man empfunden
heutzutage nur noch bange Zukunftsfragen.
So gebe ich es zu, unumwunden
darüber reden, man traut sich`s nicht zu wagen.

Des Kummers Baum
trägt reichlich Frucht.
Glaubt sich in einem schlechten Traum
besonders dann, wenn man davor zu flieh`n versucht.

Rasch holt sie jeden ein, die Wirklichkeit
fühlt sich bis ins `Mark`getroffen.
Auch wenn man es weiß: `nichts ist von Ewigkeit`
macht es trotzdem uns betroffen.

Dem HERRN kann man sein Unglück klagen
will nicht in seinem Leid verbittern.
Denn er wird uns durchs Tal der Tränen tragen
müssen also keineswegs, um unser Dasein zittern.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hass, Dummheit, Stiefel-Leckerei
-Krankheiten, die unsere Gesellschaft zersetzen-

Hass zerfrisst des Menschen Seele
schnürt auch so manche Kehle.
Genau betrachtet, ein schändliches Empfinden
welches lässt, Menschlichkeit entschwinden.

Dummheit, sie hat viele Gesichter
doch will ich nicht sein, über andere der Richter.
Jeder mache sich über `Beschränktheit`sein eigenes Bild
dumme Menschen, mich stimmen sie nur mild.

Stiefellecker, eine ganz besondere Klasse
bei jenen geht`s meistens um die ei`gne Kasse.
Sie sind Schleimer des Vorteils willen
verteilen unter Menschen viele bittere Pillen.

Meide also Stiefel-Leckerei und Hass
von solchen gibt`s `en mass`.
Sie sind nicht von besonderen Wert
außer, das man solchen Typen, den Rücken kehrt.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Der Herr hat`s Abend werden lassen

Unbehaglicher Abendwind
wirbelt ums Haus geschwind.
Nebel über Wald und Wiese zieht
doch `trauliche` Wärme in der Stube liegt.

Das Holz im Ofen knistert
im Kamin es leise wispert.
Auch die Katze hat sich gemütlich eingerollt
so, als hätte sie es, anders nie gewollt.

Von des Tages Arbeit auch die Hände ruh`n 
gab es doch wieder reichlich viel zu tun.
Gott, der Arbeit seinen Segen hat gegeben
der Fleiß`ge darf sein Haupt getrost, nun niederlegen.

Von hoch droben, dort am Himmelszelt
der Abendstern durchs Fenster sich hinzugesellt.
Mutter schließt den Vorhang zu
ins Haus zieht ein, nun sanfte Ruh.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund 

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Frühling

Frühling zeigt sein Kommen an
an Zweigen zu erkennen, den besonderen Drang.
Schneeglöckchen, sie steh`n allein
im noch zarten Sonnenschein.

Alsbald blüht es wieder in allen Auen
doch so recht will er sich`s noch nicht trauen.
Duften wird`s bald mehr und mehr
und fleißige Bienlein suchen sich ihr Blumenmeer.

Auch gibt es nichts, was schöner klingt
und tiefer uns in`s Herze dringt.
Dann wenn alle Vöglein sind im Lande
freut man sich schon heut`auf diese lust`ge Bande.

Frühling; alles erwacht zu neuen Leben
empfunden wird`s als Gottes reichen Segen.
An des Hauses Garten
lässt auch schon viel Arbeit auf sich warten.

Bereit stehen Hacke und Rechen
auch der Spaten zum Erde umstechen.
Frischer Samen für neue Beete
packen wir`s an, ohne viel Gerede.

 (c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Zwietracht und Leid

Harm und Streit
bringen über Nationen viel Leid.
Zu den Waffen, schallt vielerorts der Ruf
schon seit Gott den Menschen schuf.

Nationen sich bis an die Zähne bewaffnen
Konzerne, sie können wieder raffen.
Menschen werden vor ihren Trümmern stehen
in arger Not um Frieden flehen.

Völker in Bedrängnis
für Menschen zum Verhängnis.
Politik in Schuld verschlungen
wer hat am End` einen Sieg errungen?

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Des Lebens Lauf

In Gedanken bei alten Freunden, beinah` versunken
sind auch diese, bald der Erinnerung entschwunden.
Weggefährten früherer Tage
ja, sie waren mir lieb, keine Frage.

Ihrer gedenke ich noch heut`
wir teilten Leid, auch die Freud.
So mancher ist schon "gegangen"
an deren Grabe, ein letztes Lied wir noch sangen.

So ist des Lebens Lauf
vieles darüber schreib ich auf.
Bis Gevatter Hein, wie ein sanfter Abendwind
an seine Hand, auch mich einst nimmt.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Demut

Herr, erhalte mir die Gedanken rein
geschieht Unrecht; dann lasse mich nicht schweigen.
Unlauteres lässt mir meine Seele leiden
zu Niedertracht, sag ich deshalb, nein.

Herr, auch die Demut mir erhalte
denn Hochmut ist ein schlimmer Feind.
Hilf, das Besonnenheit mit Gleichgesinnten mich vereint
denn im Licht der Eitelkeit, viel Falschheit schon erstrahlte.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Still ist` geworden

Wenn der Tag sich zu Ende neigt
und die Abendglocken läuten.
Dann mach` auch ich mein Herz bereit
dem HERRN zu danken, mit viel Freuden.

Auf meinem Lager liege ich, wohl behüt`t
draußen die Welt, sie liegt im tiefen Schweigen.
Über uns wacht der Herr, in seiner grenzenlosen Güt`
ihn will ich von Herzen preisen.

Auch bete ich; "dir Herr sei Dank
für deine Lieb`, deiner Gnad`.
Halte  fern von uns; Streit und Zank
auch was unserer Seele schad".

Still ist`s geworden
vorbei des Tages Ruhelosigkeit.
In Gottes güt`ger Hand geborgen
mach` ich mich nun, für die Nacht bereit.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Resümee

Einst ging ich durch meiner Heimat stille Auen
um das, was Gott geschaffen, reichlich anzuschauen.
Gerne schweifen zurück meine Gedanken
auch gibt es vieles, wofür ich ihm noch heute will danken.

Brünnlein hörte man munter rauschen
noch baren Fußes möglich, durch bunte Wiesen zu laufen.
Durfte erleben wie es knospelt, wie es blüht
Natur, wie sie ihre Farbenpracht versprüht.

Wir gingen durch Täler, voll bepackt mit Herrlichkeit
um es zu erleben, war uns kein Weg zu weit.
Am Waldes-Rand durch Mutters Vesper gestärkt
hatten wir des Tag`s von Müdigkeit nichts bemerkt.

An mancher Wiese, vielfältiges Insekten-Summen
kindliche Lippen wollten beinah vor Ehrfurcht verstummen.
Wir Kinder erlebten die Welt schöner, Tag für Tag
doch wie ist`s heute, sag?

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund


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Mache dich auf zu neuen Wegen

Selbstbewusst erhebe das Haupt
vermeide, was dir die Sinne raubt.
Beginne mit dem, was Freude dir will machen
auch kümmere dich nicht darum, was andere sagen.

Nimm dein Leben wieder in die eigene Hand
dann wirst du erleben, was du lange nicht gekannt.
Ist dein Leben dir freudlos vorgekommen
wirst du spüren, welche Last nun wurde genommen.

Vom "Bettelstab"  hast du es jetzt zu "Reichtum" gebracht
auch neue Lebensfreude wurde entfacht.
Von irdischen Fesseln endlich befreit
ist zu Ende gegangen, manch bitteres Leid.

Spürst wieder sanften Wind über deine Wangen streichen
ein Empfinden, zu dem es nicht mehr wollte gereichen.
Wie Blumen duften darfst du neu erleben
dem was du entsagtest, lässt nun dein Herz vor Freude erbeben.

Nimm es hin, und danke Gott
denn er half dir, zu entfliehen, dem Alltagstrott.
Bedenke auch deines Lebens-"Endlichkeit"
darum sorge für Frieden, meide den Streit.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Vergangenes, es lässt nicht los

Manchmal weiß man,s manchmal nicht 
man sieht vor Sorgen kaum noch "Land".
Auch nicht die "Tür" dort in der eignen Wand
am Horizont kein Licht.

Vergangenes, es ringt einem nieder
gesprochene Worte, sie klagen an.
Niemand ist mehr da, den man um Vergebung bitten kann
vorbei, vorbei, Gelegenheit dazu, sie kommt nie wieder.

 Wenn am Abend am Himmelszelt die Sterne funkeln
fragt man sich; ob es der HERR einst wird gewähren.
Bei verletzten Seelen, noch Vergebung zu begehren
denn Vergangenes, es will noch immer das Gemüt verdunkeln.

In der Dunkelheit des Lebens
stellen sich Erinnerungen ein.
Bilder treten hervor, man glaubt, dies kann so nicht sein
Verleugnen, es ist vergebens.

Doch muss man bedenken
Erinnerung ist wichtig.
Ihr sich stellen, auch vollkommen richtig
sie gibt Orientierung; hilft das Leben zu lenken,

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund
             

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Meinungsfreiheit, wirklich noch frei?

Gedanken sind frei
Worte jedoch, sie sind nicht einerlei.
Denn Worte dürfen nicht verletzen
nicht Menschen aufeinander hetzen.

Gedanken sind zwar frei
Beschneidung des Denkens, noch lange nicht vorbei.
Häufiger als sonst, besteht Grund zur Klage
verändert erscheint die freiheitliche Lage.

Zu sagen, was einem nicht gefällt
wer sich`s trotzdem traut; um ihn ist`s kaum gut bestellt.
Von Gram und Sorge gebeugt
er sich von der Wahl seiner Worte, wohlweislich überzeugt.

Am Ende lässt er, was er wollte sagen, sein
mit dem, was ihn bedrückt, bleibt er allein.
Meinungsfreiheit, ein Menschenrecht
manche zimmern dieses, sich nach Gutdünken zurecht.

Für freiheitlich Denkende, ein schlimmes Erlebnis
es kommt einem vor, wie der Gang zum Begräbnis.
Freiheit der Meinung, bald ist sie am Boden zertrümmert
denn schon liegt sie da, regelrecht verkümmert.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund
 
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Die Jahre und das Altern

2020, am Anfang steht ein neues Jahr
gespickt mit allerhand Gefahr.
Ein weiter Weg wird es wieder  für uns sein
und muss ihn gehen, über manchen Stock und Stein.

Gott sei mit uns, wenn wir wir mit den Jahren älter werden
und die Jungen führen gegen uns Alte dann Beschwerden.
Das Gedächtnis auch nicht mehr wie früher ist
man halt öfter was vergisst.

Die Glieder fühlt  man matt und schwer
nichts ist geblieben, vom einst so jugendlichen Flair.
Weil befindlich im Wechselspiel der Alters-Zipperlein
lässt man, was belastet, sein.

Gott sei mit dir
auch deinen Glauben nie verlier.
Wenn ein jeder Tag dir nun schwerer fällt
ist`s doch der Herr, der zu dir hält.

(c) by Horst M. Kohl, 2. Januar 2020
Menschen- und Naturfreund


Gedichte aus früherer Zeit
sind zu erhalten unter:

e-mail: horst.m.kohl@t-online.de