Ich freue mich über Ihren Besuch, und     begrüße Sie sehr herzlich                                                                    

   

                                                          
                                                                                                                                                        





                                  

Mir freundschaftlich gesinnte Menschen, gebe ich folgendes irisches Segenswort mit auf den Weg:

" Wenn du deinen Weg gehst, soll steter Rückenwind dich unterstützen. Die Sonne möge dein Gesicht wärmen und der Regen sanft auf deine Felder fallen. Und bis wir uns wiedersehen, schenke dir Gott Geborgenheit in seiner liebenden Hand."


                                                                                                                           Foto: Horst M. Kohl

 Es  will  Abend werden..

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"Ein Sklave ist er,
der seine Gedanken nicht frei aussprechen darf."
(Euripides, 485 -406 v.Chr.) Griechischer Dramatiker


Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, über Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben Meinung wider. 



Worin liegt der Sinn der Poesie?

Dichtung hat mit Schönheit zu tun. Sie kann auch Balsam für die Seele der Menschen, gerade in angsterfüllten Zeiten sein. In Zeiten, welche von verbrecherischen Ideologien geprägt sind.

Dichtung
besitzt seinen einzigartigen Stellenwert auch besonders da, wo der feste Gottesglaube verloren ging. Was natürlich niemals Ersatz dafür sein wird. Aber die Kunst des Dichtens kann helfen, über unerträglich gewordene Lebenssituationen hinweg zu helfen, Trost zu schenken. Ich pflege dabei meinen eigenen, ganz persönlichen Stil. Lasse mich auch nicht von selbsternannten, "Kunstrichtern" beeinflussen!

Horst M. Kohl
Menschen- und Naturfreund  


                                                                                                                                 Der Autor im September 2020


Meinen Kindern
von Friedrich Rückert
* 16.Mai 1788 (Schweinfurt)
gest. 31. Januar 1866 (Neuses)

Der Welt soll man vertraun;
auf sie sich nicht verlassen
Hab auf dich selbst Vertraun,
wo andere dich verlassen.

Und wo dein Selbstvertraun
wie das auf Menschen bricht.
Da hab auf Gott Vertraun
er verlässt dich nicht.

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Des Lebens - Wert

Auf der Suche nach ein wenig Lebensfreude
befindet sich so mancher Mensch auch heute.
Dabei wurde vieles an die Wand gefahren
zum Beispiel Geld verprasst, statt zu sparen.

War auch bei dir der Absturz schon zum Greifen nah
bis du auch einer, der vieler Not ins Auge sah?
Doch wer sich des Wert des Lebens zeitig noch besann
dessen Dasein plötzlich wieder Sinn bekam.

So mancher hat die Kurve noch bekommen
an Einsicht auch dazu gewonnen.
Alleine hätte er es kaum geschafft
wohl kam vom HERRN dafür die nöt`ge Kraft!

Ja, mit reichlich Gott-Vertrauen
kann man täglich sich an ihm erbauen.
So soll es bleiben, bis zum Ende unseres Lebens
mit dem HERRN zu leben; niemals ist`s vergebens. 

(c) by Horst M. Kohl. 22. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Geplagter Mensch

Erschöpft von des Tages-Last
sehnen wir herbei wohlverdiente Rast.
Nachhause zieht`s zu unseren Lieben
dort, wo Erholung ist beschieden.

Es schmerzt in allen Körperteilen
möchte nur in Ruhe noch verweilen.
Auch wurden in Geduld ertragen
des Menschen selbst gemachte Plagen.

Ist der Abend dann gekommen
wird sich Zeit fürs Nachtgebet genommen.
Denn ohne Beistand unseres HERRN
bleibt der Weg ins Himmelreich uns fern.

(c) by Horst M. Kohl, 16. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Des Lebens - Wert

Auf der Suche nach ein wenig Lebensfreude
befindet sich so mancher Mensch auch heute.
Dabei wurde vieles an die Wand gefahren
zum Beispiel Geld verprasst, statt zu sparen.

War auch bei dir der Absturz schon zum Greifen nah
auch einer, der vieler Not ins Auge sah?
Doch wer sich des Wert des Lebens zeitig noch besann

dessen Dasein plötzlich wieder Sinn bekam.So mancher hat die Kurve noch bekommen
an Einsicht auch dazu gewonnen.
Alleine hätte er es kaum geschafft
wohl kam vom HERRN dafür die nöt`ge Kraft!

Ja, mit reichlich Gott-Vertrauen
kann man täglich sich an ihm erbauen.
So soll es bleiben, bis zum Ende unseres Lebens

mit dem HERRN zu leben; niemals ist`s vergebens. 


                                                                       Frostiger Morgen                                                 Foto: Horst M. Kohl


Herbstliche Empfindung

Herbstlich ist es nun geworden
auch sind sie wieder bald da, frostige Nächte aller Orten.
Verschwunden ist auch restliches Sommerland
Wald und Flur erscheinen für uns im Spätjahres-Gewand.

Letzte Früchte bei Schmuddel-Wetter sind eingesammelt
nun man sein Haus am liebsten verrammelt.
Blätter im Herbstwind wirbeln umher
ja, seine Bleibe zu verlassen, es fällt schwer.

Regenschauer sie prasseln hernieder
ich sitze im Sessel, höre meine alten Lieder.

Sehe durch`s Fenster wie im Winde sich neigt die Weide
höre dabei wie im Ofen leise knistern die Scheide.

Es umfängt mich gemütliche Wärme
Abend wird`s; am Himmel sind zu sehen erste Sterne.
Nehme nun ein gutes Buch zur Hand
lehne mich zurück und bleibe entspannt.

(c) by Horst M. Kohl, 13. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hoffnung

Wohin man sich wendet
viel Hoffnung in Enttäuschung endet.
Manch eisiger Wind um die Nase weht
egal wohin man sich auch dreht.

War manches, was uns ereilte, des HERRN Wille
weil wir unser Dasein besahen, durch die rosa rote Brille?
Auch keineswegs integer durch`s Leben eilten
ohne Sinn im Alltags-Chaos verweilten?

Ja wenn die Hoffnung auf`s `Bessere` nicht wäre
würden wir uns befinden, in völliger Leere.
Und wollte sie uns für immer verlassen
manche Hürde des Lebens, sie wäre kaum zu schaffen.

Kein Wunder
wenn es öfter geht mal drüber, mal drunter.
Dabei eisige `Luft`um die Nase weht
auch über uns nichts Gutes, im Buch des Lebens steht.

Wer begreift was LEBEN ist
dessen Dasein ist nicht mehr trist.
Wohin er sich wendet, wohin auch dreht
mit beiden Beinen er im Leben steht.

(c) by Horst M. Kohl, 9. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl

Herbst

Herbstlich bunte Farben schmücken Berg und Tal
buntes Laub fällt von Strauch und Baum in großer Zahl.
Auch der Vogelzug nach Süden neu beginnt
das Tageslicht für uns zu rasch verrinnt.

Manche Nebelschwaden unseren Weg begleiten
letzte Sonnenstrahlen lassen`s Schaudern nicht vermeiden.
In die warme Stube zieht`s zurück
denn dort wärmt der Ofen; welch ein Glück.

Um sich zu legen über die Füße quer
kommt schnurrend auch die Katz daher.
Es spart so manche warme Socken
wenn dort drauf ne`Mieze möchte hocken.

Ja, der Herbst hat auch Behaglichkeiten
abgesehen von manchem Glieder-Reißen.
Dann ist`s an der Zeit für Omas Einreib-Arzenei
ob sie hilft, ist Einerlei.

Wichtig bleibt das Kneten
um zu erfahren wieder, gefühltes neues Leben.
Mal ganz ehrlich
auch so ne`Jahreszeit bleibt unentbehrlich.

(c) by Horst M. Kohl, 4. Oktober 2020
Menschen- und Naturfreund 

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                                                                                                                                               Foto: Horst M. Kohl

Ev. Lukas-Kirche zu Mailes. Erbaut in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert.
Viele meiner Vorfahren gingen hier zum Gottesdienst.

Wenn ich einst muss geh`n

Wenn meine Zeit gekommen
und des Lebens-Gipfel ist erklommen.
Dann ich muss von hier gehen
HERR, wirst du an meiner Seite stehen?

Denn erst sehr spät in meiner Lebenszeit
wurde der Glaube für mich Wirklichkeit.
Jesu-Christ, dir ich nur wenig Achtung zollte
und auch kaum Glauben schenken wollte.

Doch es kam die Zeit, in der dann meine Seel`war leer
mein Leben, es gab nur noch wenig Hoffnung her.
Irgendwann vernahm ich Gottes-Wort von oben
merkte, Lebensängste, sie waren wie hinweg gesogen.

In meines Lebens-Dunkel auch hinein
empfand ich, was mich bedrückte, doch recht klein.
Gottes Wort, es hat mich tief bewegt
Jesus, mein Leben, zu Füßen hab ich`s dir gelegt.

(c) by Horst M. Kohl, 27. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nutze deine Zeit

Friedlos lebt so mancher in den Tag hinein
löst dadurch aus nur arge Pein.
In solchen Herzen keine Freude weilt
er nur um Zwietracht sich beeilt.

Menschen sollen nutzen ihre Lebensdauer
zu ersparen ihrem Nächsten, manchen kalten Schauer.
Deshalb ergreife auch du, deines Gegenübers Hand
besonders jenem, der nahe an des Lebens-Rand.

Verachte nicht den Bettler auf der Straße
wer weiß, weshalb er sich befindet in solcher Lebens-Phase.
Nimm den Anderen so wie er ist, einfach hin
respektvoller Umgang, er gehört zu des Lebens-Sinn.

Bedenke

 Wer in Demut lebt
über andere niemals sich erhebt.
Wer um seines Nächsten Wohlbefinden ist bemüht
dem wird gegeben; tiefer Friede ins Gemüt.

(c) by Horst M. Kohl, 23. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                      Wohin?                                              Foto: Horst M. Kohl


 Lebensreise voller Fragen

Die Lebensreise, wohin wird sie uns führen?
Für uns Erdenbürger ständig voller Fragen
Auch manche Knute war auf ihrem Weg zu spüren
Bleibt noch Zeit, begangenes Unrecht zu begleichen?

Wohin die Reise geht
Niemand kann`s uns wirklich sagen
Mancher seinen eignen Weg auch nicht versteht
Der Reisende, viel Schmerzen muss ertragen

Die Route sehr oft unter dichten Nebel liegt
Auch kaum ein sicherer Tritt mehr möglich ist
Angst obsiegt
Sich tief in des Wanderers Seele frisst

So zieht rasch für uns die Zeit dahin
Mal laut, mal leise
Auf der Suche nach des Lebens-Sinn
Geht jeder Erdenbürger seinen Weg, auf eig`ne Weise

(c) by Horst M. Kohl, 18. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nachdenkliches in des Lebens-Herbst

-nicht ganz ernst gemeint-

Matt erscheint zum End`der Lebens-Glanz
auch der ALTEN Tage schließen früher ihr Portal.
In des einst`gen Lebens-Tanz
wurde auch erlitten schon, so manche Qual.

Nun erneut, plötzlich über Nacht
schlug mir am Morgen etwas gar arg zum Magen.
In meiner Haares-Pracht
schlich sich ein, ein grauer Faden.

Damit begann der Auftakt eines Ritual
am morgendlichen Spiegel.
Zu zählen der grauen Haare Zahl
der Vorgang schon überaus penibel.

Der grauen Fäden
so fand ich`s, wurden täglich mehr, und mehr.
Ja nun sind die Tage da, die Späten
es zu akzeptieren, manchem fällt es schwer.

Doch da ich ein Mann von Würde
trage ich mein graues Haar mit Stolz.
Empfinde solches auch nicht als Hürde
bin halt noch aus altem Holz.

Auch wenn mein Haupt einst mal Ratzekahl
sehe ich`s  positiv.
Denn was für dem einen, eine Qual
erscheint dem anderen attraktiv.

(c) by Horst M. Kohl, 4. September 2020
Menschen- und Naturfreund

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Liebe und Tod

Man fragt sich warum
Lippen bleiben stumm
Der Verstand steht still
Weil es das Unbegreifliche so will?

Liebe auf ewig verloren
Doch immer gewusst, zum Sterben ist man geboren
Empfunden wird nur noch tiefe Dunkelheit
Fühlt sich nun alleine, ohne Geborgenheit

Lippen noch schweigen
Häupter in Trauer sich neigen
Liebe von hinnen gegangen
Auch kein berühren mehr der Wangen

Du glaubst, deine Liebe sei verloren
Nein, auch für die Auferstehung wurden wir geboren
Am `Jüngsten Tag`wieder in Liebe vereint
Dann für Liebende erneut die Sonne scheint

Warum?
Lippen bleiben stumm
Was spendet Zuversicht
Bringt ins Leben wieder Licht?

Jesus ist`s wenn du ihn suchst
In deiner Not nach ihm rufst
Wenn du nach Jesus strebst du dich niemals irrst
auch wenn du darin oft müde wirst. 

(c) by Horst M. Kohl, 1.9.2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                            Foto: Horst M. Kohl

Der Traum vom Frieden auf der Welt

Sitze da auf einem Berges-Kamm
und fange dort zu träumen an.
Es ist ein Traum vom Frieden auf der Welt
einer Gesellschaft die nicht bestimmt wird, nur vom Geld.

Auch von einer Zeit, in der nicht mehr die Tränen rinnen
dagegen nur noch die Menschenliebe möcht`gewinnen.
Manche Angst in mir ist groß
und ich frage mich; was ist auf dieser Erde los?

So sitze ich da unterm Himmelszelt
als nicht besonders großer Held.
Wurde vielfach schon belogen
von selbsternannten "Freunden" auch betrogen.

Daraus gelernt; mischt man täglich neu die Karten
da stets zweifelhafte "Spieler" warten.
Manches "Spiel", es wird wohl weiterhin von mir verloren
wurde halt zum betrügen nicht geboren.

Sitze weiter dort auf meinem Berges-Kamm
schauer mir den Zug der weißen Wolken an.
Richte meine Frage dann zum Himmel rauf
Ihr Wolken, zieht ihr dorthin, wo man den Frieden kennt
wo man Frieden wirklich lebt, nicht nur beim Namen nennt?

(c) by Horst M. Kohl, 19. August 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                              Foto: Horst M.Kohl


 Bewegtes Leben

Unvermeidliches mit Würde soll man`s tragen
Weshalb es dich gerade trifft, nicht hinterfragen
Denn Antworten wirst du kaum bekommen
Einzig dein Gemüt, es bleibt beklommen

Lebensphasen, vielleicht zunächst empfunden als Komödie
Endete für manchen als Tragödie
Tage und Jahre zogen vorbei als Schatten
Auch nur weniges zu lachen sie hatten

Freude, Betroffenheit und Leid
Für viele niemals weit
Wechselhaft wie Kerzenlicht im Wind
Waren sie stets zur Stell`geschwind

Ja, um Leben zu verstehen
Muss man viele Wege gehen
Am Ende der Tage
bleibt dann trotzdem offen, noch manche Frage

(c) by Horst M. Kohl, 16. August 2020
Menschen- und Naturfreund

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Auf der Suche

Hab`s bisher so noch nie erlebt
hat mir da wohl jemand einen Streich gedreht?
Um mich herum, atemlose Stille
wo ist sie bloß, die Brille?

Oder ist es doch gar schon ein Signal
wird es  im Oberstübchen langsam kahl?
Geht`s nun allmählich los
wo hab ich die Gedanken bloß?

Haste eiligst durch die Zimmer
ständig unter innerlich` Gewimmer.
He`Alter -denk ich mir- gib bloß acht
was Zerstreutheit alles mit dir macht.

Steh`vor dem Bade-Spiegel und glaub` ich spinn
stupse mit dem Finger an die Stirn.
Ja, was sitzt denn da auf meiner Nase drauf
Zweifel kommen plötzlich wieder, und die zuhauf.

Was ist nur los
was mit mir geschieht, nenn` ich grade nicht famos.
Das Gesuchte, es sitzt mir mitten auf dem Riechorgan
im Gesicht, ganz vorne dran.

Betroffenheit nimmt Raum
was geschehen, verstehen will man`s kaum.
Doch genommen werden muss es, wie es kommt
auch von jenem, der in Selbstgefälligkeit sich sonnt.

Fazit

Der beste Weg den du wählst
ist, auch über sich zu lächeln selbst.
Nicht in trübe Gedanken sich begeben
probieren soll man es lächeln, und auch beten.

(c) by Horst M. Kohl, August 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl


Aus der Hoffnung neue Kraft...

Ins Dichten lege ich mein Denken, mein Ergehen
zu dem was ich schreibe, will ich auch stehen.
Lasse darin meine Gedanken lebendig werden
durch falsche Worte, nichts verfärben.

Fest steht; Zwietracht lässt Liebe erkalten
der Betroffenen Stirne stehen voller Sorgenfalten.
In Aussichtslosigkeit sie kaum einen Weg mehr finden
auch alle Hoffnung darin will schwinden.

Mancher hegt den Wunsch, er möge nun ein Vöglein sein
um zu fliegen, in die weite Welt hinein.
Meint halt; nur dort könnt` er seinen Frieden machen
es würde in ihm auch neuen Lebensmut entfachen.

Denn vorbei soll endlich sein die Zeit
welche belastet ist voller Trauer, voller Leid.
Die alles Seelenheil verzehret
eine Zeit, in der Unfried`täglich währet.

Doch auch tröstlich beenden wir so manchen Tag
im abendlichen Gebet, keine Frag`.
Auch an jedem neuen Morgen
übergeben wir dem Schöpfer unsere Sorgen.

Aus der Ferne, Glockenklänge an unsere Ohren dringen
uns ist`s als wäre es wie ein sanftes Engel-Singen.
Dabei ein Tor steht offen
woraus zu hören ist, was auf bald`ge Friedenszeit lässt hoffen.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund
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Antwort an eine liebe Freundin, gleichen Alters

Ja, den Zenit haben wir überschritten
es wurde gelebt, gelacht, auch viel gelitten.
Nun vom `SEIN`, langsam zum `VERGEHEN`
will ich diesem Weg, mit Gottes Hilfe, entgegen sehen.

Lang dauert mein Dasein nun schon an
vor 76 Jahren -im Kriege- es begann.
Reich erfüllt war es bisher
mal war`s leicht, auch mal schwer.

Bin tiefer nie gefallen, als in Gottes Hand
auch, als ich mit dem Rücken stand zur Wand.
So stolperte ich weiter durch mein Leben
überlebte, einzig nur durch seinen Segen.

Wie wird es sein, wenn wir HINÜBER gehen
die Daseins Zeit, sie ist nun langsam abzusehen?
Das `Haus`zu bestellen; bleibt mir noch dazu die Zeit?
doch wichtiger ist die Frag`; bin ich für den HERRN bereit?

Beklommen fühl` ich mich
wenn er mich ruft zu sich.
Denn ein Braver war ich nicht in früher Zeit
 hab`hervor gerufen, auch so manches Leid.

Vieles wurde schon von mir bereut
um Vergebung zu bitten, hat mich nie gereut.
Lebenszeit, welche mir nun noch gegeben
in dieser will ich nach Gottes Gnade streben.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Will man die letzten freien Flächen noch versiegeln?

                                                                                                                                              Foto: Horst M.Kohl


Etwas kritisches, passend zu unserer Zeit

Wo bleibt noch Raum
Für unsere Enkelkinder?
Kaum noch Platz für deren munteres Spiel
Ihr "Macher", wollt ihr letzte freie Flecken noch bebau`n?

Kinderstimmen nur noch schwach zu hören
Lärm will alles übertönen
Es wachsen Straßen über Äcker
Auch scheint`s dass Kinder nur noch stören

Stirbt unsere Erde
Unter Bau-Wahn langsam nun dahin?
Es zählt in den Finanz-Etagen wohl nur noch der Gewinn
Und Kinder bleiben unbedeutend kleine Zwerge

Wo ist noch der Stille
Ungestörtes Schweigen?
Klein geworden sind Feld und Wiesen
Kaum noch zu hören, ist die Musik der Grille

"Macher" leben nur im HEUTE
Und lassen uns im Glauben
Sie wollen der Menschheit Gutes tun
Doch geht es nur um ihres Kontos fette Beute

Selbst leben sie
Ungestört in noblen Immobilien
Fröhlich klingen dort die Stimmen ihrer Kinder
Wie geht`s für UNS auf dieser Erde weiter, wie?

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Mein ehemaliger "Märchen-Wald", Höllen-Wald bei Schweinfurt                                        Foto: Horst M. Kohl


Heimat, in der ich einst gelebt

In Gedanken sende ich dir Herzens-Grüße
einst warst du meiner Jugend Hort.
Bleibst mir meines Lebens liebster Ort
wo erste Schritte lernten, meine Füße.

Was ich dort liebte, es war viel
was ich besaß, nur wenig.
In meinem Herzen lebst du auf ewig
du Heimat; meiner Sinne stetes Ziel.

Und sollt ich dich einst nie wieder seh`n
meiner alten Heimat weite Flur.
Wünsch ich mir nur
noch recht lange mögest du besteh`n.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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Folgen der Unbelehrbarkeit
-es war Thema einer Gesprächsrunde unter alten Freunden-
-man war in Sorge um junge Eheleute-

Unaufhaltsam vollzog sich das Verhängnis
Nahe stehende Menschen gerieten in Bedrängnis
Wohl kündigte es sich schon vor Zeiten an
Das niemals Gewollte, nahm irgendwann seinen Gang

Unbelehrbarkeit
Führte herbei einigen Streit
Auch fiel manche Tür heftig ins Schloss
Um zu hinterlassen, in der Kehle nen`Kloß

Von Frieden und einer glücklichen Zeit
Entfernte man sich nach und nach, recht weit
Doch wollten die Alten ihr möglichstes tun
Für`s Wohl der Seele, der Jungen nicht ruh`n

Ob Freud`oder Leid deren Augen verkünden
Die Alten, sie wollten es immer ergründen
So gingen sie in jeden neuen Tag
Standen für die Jungen ein, dies`ohne Frag`

Die Tage, die Jahre, sie zogen ins Land
Manche Hoffnungen verliefen im Sand
Doch war es die Liebe, welche niemals ruhte
Für das ewige Band zum eigenen Blute

(C) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund 

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Covid-19
-seine Nebenerscheinungen?-   

Menschheit in Not- wird sie bestehen?
es  gibt Typen, die wollen nicht verstehen.
Im Angesicht der Bedrohung
nun weltweite Verrohung.

Auf den Straßen regiert Gewalt
mancher mit seiner Tat noch prahlt.
Mob als als ekelhafter Wurm
bedroht uns; setzt an zum Sturm.

Massen der Gewalt
vor nichts machen sie Halt.
Hemmungslosigkeit, gegenüber Personen und Eigentum
macht vor Entsetzen, Lippen stumm.

Machtlos erscheint die Obrigkeit
Konsequenz: Vertrauensverlust und großes Leid.
Unsere Sicherheit, gefährdet wie ein Schiff auf rauer See
liegt sie heut`in Ach` und Weh`.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                                                              Foto: Horst M. Kohl

  Regenbogen, wie einst in Kindertagen

Am Firmament als hohes Tor
bringt er viel Buntheit jedes Mal hervor.
Ein Reigen voller bunter Farben
so lange er am Himmel steht, möcht` ich immer warten.

Regenbogen, auch genannt, Venus der Natur
waren wir als Kinder schon, diesem Rätselhaften auf der Spur.
Halt wie Gott ihn schuf
bleibt er uns noch heut`, von sehr geheimnisvollem Ruf.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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Rückblick..

Von dem was einst durchs Leben mich getrieben
ist mir vieles nicht geblieben.
Würde man`s  mir nochmal geben
nach vielem möcht` ich nicht mehr streben.

Heute, im Herbst meines Lebens
habe ich verstanden, das doch vieles war vergebens.
Meine Wege die ich einst gegangen
nach manchem hab`ich kein Verlangen.

Mein frühes Leben; ein wirkliches war es kaum
bin durch ihm gegangen, wie im Traum.
Verspüre nun viel Müdigkeit
man könnte meinen: `Bald ist es an der Zeit`.

Und wenn es einst so sei
dann bitte ich:
"HERR steh`mir bei.
Nimm mich an deine Hand
geleite mich zu dir ins Vaterland".

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                           Foto: Horst M. Kohl

                          Der Rittersporn

Geschaffen für des Menschen Herz und Sinn
um bewundernde Blicke auf sich zu zieh`n.
Schönheit, bald wirst auch du vergehen
um in einem Jahr, wieder an gleicher Stell` zu stehen.

Hast getrotzt, manchem Sturm und Regen
empfunden, Sonnenschein als Segen.
Rittersporn, du Inbegriff für Sinnlichkeit
erfreust mich zu jeder Stund`mit deinem Blüten-Kleid.

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2020
Menschen- und Naturfreund

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Kleine Meise

Kopfüber, kopfunter
an den Zweiglein rauf und runter.
Auf diese Weis`ist sie täglich unterwegs
um uns zu erfreuen stets.

Seht nur, wie keck sie schaut
auch wie sie geschickt ihr Nestlein baut.
Ihr "Zi-zi-pä" schon beim ersten Morgenstrahl
ist zu hören überall.

Im Geäst hüpfen Meisen auf und nieder
von dort zu vernehmen, ihre zarten Lieder.
Ich liebe euch von Herzen
gäb`s euch nicht mehr, könnt ich`s nie verschmerzen.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Abendliches Erlebnisse

Friedlich der Tag dem Ende sich neigt
auch die Abendröte ihre schönste Seite zeigt.
Mutter Natur zum sanften Schlummern sich bereitet
ein Nachtvogel, geräuschlos über die Wiesen gleitet.

Sitze da am Waldesrand
um hinaus zu blicken ins abendliche Land.
Höre im Gezweige, wie dort noch ein später Vogel singt
auch wie leises Rauschen von den Bäumen klingt.

Beeindruckt schließe ich die Augen
um beglückend Natur in mich einzusaugen.
Beginne vor mich hinzuträumen
und möchte in meinen Gedanken, nichts versäumen.

Lasse mich in frühe Jahre entführen
und wieder beginne ich Sehnsucht zu verspüren.
Doch, was soll`s? Die Jahre sind geschwunden
da wo ich jetzt bin, habe ich meine Heimat gefunden!

Geheimes `heimatliches`Sehnen
nur wer solche Liebe in sich trägt, kann`s verstehen.
Nirgendwo findet man vor ihr Ruh`
sie holt mich ein, immerzu.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund  


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Stieglitz
-auch Distelfink genannt-

Der Stieglitz, so habe ich`s schon oft gehört
ist einer, der uns mit seinem Gefieder recht betört.
Die vielen bunten Farben
wohl schon um manche Stieglitz-Dame warben.

Man sieht ihn nicht mehr oft
hab` auf sein Erscheinen viele Mal` gehofft.
Nun heut` am Futterplatz
war er plötzlich wieder da, der flinke, bunte Fratz.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                              Bei Schwebheim/Burgwindheim,  Foto: Horst M. Kohl


Sieh dich um...

Sieh dich um
bestaune Gottes gutes Werk.
Vieles macht sprachlos/stumm
bis man erkennt den besonderen Wert.

Bin im Land schon weither gezogen
über Berg, und durch so manches Tal.
Langeweile? Es wär gelogen
Heimatlieb`hab` ich stets empfunden überall.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Sinnlos streitet sich der Mensch herum

Manche Menschen möchte man fragen
Seid ihr noch bei Sinnen?
Was liegt euch so schwer im Magen?
Weshalb wollt ihr mit Streit beginnen?

Streiten?
Zu schade ist doch dafür das Leben
Zu früh das Scheiden
Nach Frieden lasst uns streben

Weshalb also Leiden schaffen?
Bedenkt, wie kurz das Leben
Was nutzt aller Streit, alles Raffen?
Für Zank, die Jahre viel zu rasch vergehen

Missgunst macht die Seelen krank und schwer
Der Mensch gedenkt vergangener Zeiten
Wünscht sich manche alte Tage wieder her
Um zu entfliehen seiner Leiden

Ein Lächeln nur, ein freundlich`Wort
Für die Seele wär`s wie ein sanfter Flügelschlag
Es kostet nichts, treibt Trübsal fort
Mensch, es doch einfach wag`

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hunger nach Frieden

Unfriede schafft Angst vor dem Leben
Zerwürfnisse, Menschen kaum noch Hoffnung geben.
Dem Hass und der Gewalt
folgen Verzweiflung recht bald.

Liebe hingegen ist eine starke Lebenskraft
welche unter Menschen Vertrauen schafft.
Darum, lasst die Kraft der Liebe nicht vergehen
denn nur mit ihr allein, kann die Welt bestehen.

(c) Horst M. Kohl, Mai 2020
Menschen- und Naturfreund

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Frühlingszeit

Fauna erfreut uns auf`s Neue wieder
auch vom Firmament erklingen der Vöglein muntere Lieder.
Ein ganz besonderer Wohlgeruch
lädt ein in die Natur zu deren Besuch.

Frühlingszeit in ihrer vollen Pracht
entfaltet sich jetzt mit ganzer Kraft.
Sonne, sie schenkt der Mutter-Erde Leben
was im Erdreich verborgen, nach oben will`s nun streben.

Als Kind schon, mein Herz an Blüten hat gehangen
sah deren Verfall stets mit großem Bangen.
Für Insekten gab es kaum noch was zu saugen
mein kindlich` Gemüt wollt`es nie so richtig glauben.

Erinnerungen an frühe Tage
erwecken eine ganz besonder Frage:
"Wie schaut wohl unsere Erde in naher Zukunft aus?"
Gedanken dazu, sie sind mir ein arger Graus.

(c) Horst M. Kohl, April 2020
Menschen- und Naturfreund

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Lebensabend

Herbei gesehnt
sich im Leben nie zurück gelehnt.
So ging Jahr ums Jahr ins Land
dabei Müßiggang auch nie gekannt.

An Jahren alt geworden
begleitet bis heut` von manchen Sorgen.
Erlaubt hab` ich mir auch viel Genuss
was mir brachte, nichts als Verdruss.

Nun werden die Schritte schwer und schwerer
die Gedankenwelt auch langsam leerer.
Trotzdem erfreut mich noch jeder Morgen
auch wenn er mit sich bringt, so manche Sorgen.

Bin halt nicht mehr der junge Spund
auf keiner Party mehr, der coole Hund.
Das Augenlicht nicht mehr so scharf wie früher
schaut man eben alles etwas trüber.

Habe viel erlebt
auch manches angestrebt.
Führe gegen nichts (was Recht ist) Klage
und hoffe, gegen mich auch niemand solches trage.

Vor dir Jesu, kann ich treten
mit dir im Himmelreiche weiterleben.
Das Grab ist nicht Endstation
also, wovor muss ich mich fürchten schon?

(c) Horst M. Kohl, April 2020
Menschen- und Naturfreund

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Von Meisen mit nem`blauen Häubchen

Schon zur frühen Stund`
ziehen Meislein ihre Rund`.
Nieder schwingend; auf einem Zweige ruhn
schauen sie sich nach Futter um.

Eines Hahnes Blicke gleiten
nach einer Meisen-Dame in die Weiten.
Denn irgendwo hört er sie locken
beinah`möcht` ihm der Atem stocken.

Ganz plötzlich hat er sie erblickt
ist von ihrem Anblick recht entzückt.
Sitzen beide nun auf einem Ast zusammen
lassen ihre Herzen recht entflammen.

Bald schon wird das Nest gebaut
auf reichlich Gelege dann geschaut.
Mit viel Mühsal die Brut wird aufgezogen
hoffentlich ist ihnen genügend Eltern-Glück gewogen.

(C) Horst M. Kohl, 13. April 202
Menschen- und Naturfreund

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Du bist meine Hoffnung

Herr, du verstehst meine Gedanken
Bist bei mir, wenn mein Geist will wanken
Du erforschst mich aus der Ferne
Bist für meine dürstende Seel` die Zisterne

Wohin soll ich fliehen
Wenn dunkle Schatten übers Haupt mir ziehen?
Zu dir o Herr geht mein Weg
Meine ganze Hoffnung ich in dich leg

(c) by Horst M. Kohl, Ostern 2020
Menschen- und Naturfreund

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                                                                              Foto: Horst M. Kohl


Feuer

Schon am Lager wollte es mich wärmen
während ich dort saß, mit Blick zu den Sternen.
Feuer, aus Funken entstanden
mancher Menschen Existenzen darin bereits verbrannten.

Feuer, es schenkt des Lebens-Dunkelheit Licht
unaufhaltsam es seinen Weg sich bricht.
So bin ich im Leben durch manches Feuer gegangen
dabei viel Tränen mir über das Gesicht auch rannen.

Für manchen endet der Abschied durch Feuer und Rauch
in einer Urne nimmt deren letzte Weg seinen Lauf.
Das war es dann gewesen
wer dort zur Ruh`gebettet, auf einem Stein steht es zu lesen.

(c) by Horst H. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund

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 Die Meise in meinem Garten

Die Meise am Futter-Ring
lustig anzuschauen, solch ein zartes Ding.
Sie ist mir ein willkommener Gast
und wird gerne betrachtet, wie sie schwingt, von Ast zu Ast.

Kopfüber, kopfunter
so geht`s bei der Meise rauf und runter.
Immer auf der Suche nach Futter geschwind
ist sie unterwegs für ihre Jungen ganz flink.

Denn gegenüber in der Hecke im Geäst
baute Frau Meise ein winziges Nest.
Legte dort zahlreich ihr Gelege ein
aus ihm wird auch bald, zartes rufen zu hören sein.

Meisen-Mutter ganz aufgeregt
ist zur Futtersuche stets aufgelegt.
Um zu versorgen ihre Brut
bleibt sie auch vor der Katze auf der Hut.

Bald putzen die Jungen ihr Gefieder
steigen in die Lüfte; um zu singen, für uns ihre Lieder.
Kommen dann an meinen Futter-Ring
um mich zu erfreuen, über so manch zartes Ding.

(c)  Horst M. Kohl, März 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Die Hyazynthe

Du schenkst uns viel Freude
Erfreust auch die Herzen vieler Leute
Jahraus, Jahrein
Durch prächtiges Wachstum und reichlich Gedeih`n

Stehst in unserem Garten
Zeitig wir schon auf dich warten
Bist du dann wieder verblüht, sagen wir "Danke sehr"
Du gabst uns wieder mal die Ehr"

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund


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Gedanken zur COVID-19 Pandemie

Aufgehört hat für viele das Lachen
Menschen erleben ein böses Erwachen
Nach guten Jahren
Sind plötzlich zu bestehen, manche Gefahren

Das Land ist nun in Not
Viel Leben auch bedroht
Mancher der sich hatte von Gott entfernt
Hat plötzlich wieder beten gelernt

Wahrlich, es ist kein Wahn
Das man gläubig ist, und beten kann
Jener der auf Gott vertraut
Hat ganz sicher, nicht auf Sand gebaut

Doch lasst uns nicht verzagen
Sondern das Schwere gemeinsam tragen
Krisen kommen und gehen
Doch es gilt; in einer jeden zusammen zu stehen

Alles Leid und alle Not
Es geht auch wieder mal zu End`was uns bedroht
Das Leben; in ewiger Unruh`ist`s schon immer gewesen
Wer es nicht glaubt, braucht`s nur nachzulesen.

(C) Horst M. Kohl, 21. März 2020
Menschen- und Naturfreund

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 Von Freunden, und meinem alten Gotteshaus

Mein altes Gotteshaus
von dort gesegnet, zog es mich in die Welt hinaus.
Ich habe es nicht vergessen
bin als Konfirmand, oft in seinen Bänken drin gesessen.

Angekommen in der Fremde
stand ich schon am Anfang, vom bitteren Ende.
Es hingen zu hoch, so manche "Traub
en"
zu vieles wollte mir die Sinne rauben.

Hatte kaum noch Grund zum fröhlich sein
auch lächeln konnte ich nur zum Schein.
Hatte dabei vergessen, wie schön die Welt
doch wo war es, was mir die Seel`erhellt?

"Freunde" in der Not
geteilt hätte ich mit ihnen auch mein letztes Brot.
Doch sie sie hatten sich aus dem Staub gemacht
dabei vielleicht auch in ihre "Faust" gelacht.

Alte "Freunde"
vieles gab es, wovon man einst gemeinsam träumte.
Nein, vergessen seid ihr nicht
schreiben werde ich über euch noch manch`Gedicht.

Zum alten Gotteshaus zieht`s mich immer wieder hin
dort sitze ich dann in "meinem" Bänklein drin.
Mit Blick zum Predigtstuhl hinauf
nehmen Erinnerungen ihren Lauf.

Höre in Gedanken meines alten Pfarrer`s Stimm`
möchte dann vor des Altares Stufe knien.
Und beten: "HERR, habe mit mir Gnad`
auf meinem letzten Lebenspfad."

Da ich nun alt geworden
steh` ich bald vor des Himmels Pforten.
Mein Glaube, er bleibt mir hell und klar
hilft über Lebens-Klippen wunderbar

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund


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                                                                                        St. Salvator-Kirche in Schweinfurt


Sanfter Glockenklang

Abendglocken heben sanft zu läuten an
aus der Ferne es zu meinen Ohren drang.
Ihr Klang ist mir vertraut
hab`als Kind schon, andachtsvoll zum Turm empor geschaut.

Immer wenn die Glocke schlägt
auch noch heut`besondere Wonn`mich trägt.
Sie erfüllt mir die Brust mit Seligkeit
und verdrängt dabei, so manches Herzeleid.

Abend ist`s geworden
der Hände Arbeit soll ruhen nun aller Orten.
Nicht lange, dann bricht die dunkle Nacht herein
und wir wollen Gott befohlen sein.

Abendglocken, schlichte Weisen
schicken mich auf manches Traumes sanfte Reisen.
Die Nacht vergehet, Stund`um Stund`
den neuen Tag, die Morgen-Glocken, sie tun`s uns kund.

(c) Horst M. Kohl, März 2020
Menschen- und Naturfreund

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Frei will ich sein

Frei will ich sein
Wie ein Vogel im Wind
Frei, wie Wolken am Himmel sind
Doch, wo darf ich es noch sein?

Frei will ich sein
In meinem Denken und Reden
Doch immer darauf bedacht, niemanden zu nahe zu treten
Freiheit der Rede, des Denkens nur noch Schein?

Frei will ich sein
Im freiesten(?) Land der Welt
In dem nur noch von Interesse, Macht und Geld
Freiheit der Rede, man macht sie klein

Frei will ich sein
Von Zwängen undemokratischer Art
Wo ist es, was mich vor deren Willkür bewahrt?
Demokratie, benutzt als Wortspiel zum Schein?

Freiheit der Reden
Auch der Gedanken
Menschen sich darüber sinnlos Zanken
Über unserer Freiheit; es liegt wohl kein Segen

Frei will ich sein
Auch wenn es manchem nicht passt
Für mein Verlangen mancher mich auch hasst
Doch; FREI will ich sein 

(C)  Horst M. Kohl, 1. März 2020
Menschen- und Naturfreund

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Gedanken eines alt gewordenen Erdenbürgers
*1944 

 Was Menschen einander antun
es lässt mich nicht ruh`n.
Leidensgeschichten werden hinterlassen
jede einzelne, mit Verstand kaum noch zu erfassen.

Frauen und Männer dieser Welt, ziehen in den Krieg
um für Verrückt gewordene, zu erringen den `Sieg`.
Eltern verlieren ihre Töchter und Söhne
gestorben, im sinnlosen Schlachten-Gedröhne.

Gebrechlich wie feines Glas ist der Welten-Friede
doch ist es gerade jener, den ich besonders liebe.
Möchte weiterhin mit meinem Enkel spielen
nie erleben, wie Waffen nach ihm zielen.

Menschheit ist von Unfrieden bedroht
Welten-Gemeinschaft zunehmend verroht.
Zu viele sind`s, die dazu schweigen
sehen zu, wie sich Völker aneinander reiben.

Lasst uns weiter am Hause des Friedens bauen
wehret jenen, die ihn durch Hass zerhauen.
In MEINEM Hause liebster Gast
ist mir, der liebt, und nicht andere Menschen hasst.

(c) by Horst M. Kohl, 28.Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Nichts ist, wie es mal war

Heimat, man kennt dich nicht wieder
Erinnerung an dich, sie bereitet Melancholie.
Man vermisst alte Freunde,  auch die frohen Lieder
die frühen Zeiten, man vergisst sie nie.

Geborgenheit war es, welche man empfunden
heutzutage nur noch bange Zukunftsfragen.
So gebe ich es zu, unumwunden
darüber reden, man traut sich`s nicht zu wagen.

Des Kummers Baum
trägt reichlich Frucht.
Glaubt sich in einem schlechten Traum
besonders dann, wenn man davor zu flieh`n versucht.

Rasch holt sie jeden ein, die Wirklichkeit
fühlt sich bis ins `Mark`getroffen.
Auch wenn man es weiß: `nichts ist von Ewigkeit`
macht es trotzdem uns betroffen.

Dem HERRN kann man sein Unglück klagen
will nicht in seinem Leid verbittern.
Denn er wird uns durchs Tal der Tränen tragen
müssen also keineswegs, um unser Dasein zittern.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Hass, Dummheit, Stiefel-Leckerei
-Krankheiten, die unsere Gesellschaft zersetzen-

Hass zerfrisst des Menschen Seele
schnürt auch so manche Kehle.
Genau betrachtet, ein schändliches Empfinden
welches lässt, Menschlichkeit entschwinden.

Dummheit, sie hat viele Gesichter
doch will ich nicht sein, über andere der Richter.
Jeder mache sich über `Beschränktheit`sein eigenes Bild
dumme Menschen, mich stimmen sie nur mild.

Stiefellecker, eine ganz besondere Klasse
bei jenen geht`s meistens um die ei`gne Kasse.
Sie sind Schleimer des Vorteils willen
verteilen unter Menschen viele bittere Pillen.

Meide also Stiefel-Leckerei und Hass
von solchen gibt`s `en mass`.
Sie sind nicht von besonderen Wert
außer, das man solchen Typen, den Rücken kehrt.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Der Herr hat`s Abend werden lassen

Unbehaglicher Abendwind
wirbelt ums Haus geschwind.
Nebel über Wald und Wiese zieht
doch `trauliche` Wärme in der Stube liegt.

Das Holz im Ofen knistert
im Kamin es leise wispert.
Auch die Katze hat sich gemütlich eingerollt
so, als hätte sie es, anders nie gewollt.

Von des Tages Arbeit auch die Hände ruh`n 
gab es doch wieder reichlich viel zu tun.
Gott, der Arbeit seinen Segen hat gegeben
der Fleiß`ge darf sein Haupt getrost, nun niederlegen.

Von hoch droben, dort am Himmelszelt
der Abendstern durchs Fenster sich hinzugesellt.
Mutter schließt den Vorhang zu
ins Haus zieht ein, nun sanfte Ruh.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund 

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Frühling

Frühling zeigt sein Kommen an
an Zweigen zu erkennen, den besonderen Drang.
Schneeglöckchen, sie steh`n allein
im noch zarten Sonnenschein.

Alsbald blüht es wieder in allen Auen
doch so recht will er sich`s noch nicht trauen.
Duften wird`s bald mehr und mehr
und fleißige Bienlein suchen sich ihr Blumenmeer.

Auch gibt es nichts, was schöner klingt
und tiefer uns in`s Herze dringt.
Dann wenn alle Vöglein sind im Lande
freut man sich schon heut`auf diese lust`ge Bande.

Frühling; alles erwacht zu neuen Leben
empfunden wird`s als Gottes reichen Segen.
An des Hauses Garten
lässt auch schon viel Arbeit auf sich warten.

Bereit stehen Hacke und Rechen
auch der Spaten zum Erde umstechen.
Frischer Samen für neue Beete
packen wir`s an, ohne viel Gerede.

 (c) by Horst M. Kohl, Februar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Zwietracht und Leid

Harm und Streit
bringen über Nationen viel Leid.
Zu den Waffen, schallt vielerorts der Ruf
schon seit Gott den Menschen schuf.

Nationen sich bis an die Zähne bewaffnen
Konzerne, sie können wieder raffen.
Menschen werden vor ihren Trümmern stehen
in arger Not um Frieden flehen.

Völker in Bedrängnis
für Menschen zum Verhängnis.
Politik in Schuld verschlungen
wer hat am End` einen Sieg errungen?

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Des Lebens Lauf

In Gedanken bei alten Freunden, beinah` versunken
sind auch diese, bald der Erinnerung entschwunden.
Weggefährten früherer Tage
ja, sie waren mir lieb, keine Frage.

Ihrer gedenke ich noch heut`
wir teilten Leid, auch die Freud.
So mancher ist schon "gegangen"
an deren Grabe, ein letztes Lied wir noch sangen.

So ist des Lebens Lauf
vieles darüber schreib ich auf.
Bis Gevatter Hein, wie ein sanfter Abendwind
an seine Hand, auch mich einst nimmt.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
 Menschen- und Naturfreund

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Demut

Herr, erhalte mir die Gedanken rein
geschieht Unrecht; dann lasse mich nicht schweigen.
Unlauteres lässt mir meine Seele leiden
zu Niedertracht, sag ich deshalb, nein.

Herr, auch die Demut mir erhalte
denn Hochmut ist ein schlimmer Feind.
Hilf, das Besonnenheit mit Gleichgesinnten mich vereint
denn im Licht der Eitelkeit, viel Falschheit schon erstrahlte.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Still ist` geworden

Wenn der Tag sich zu Ende neigt
und die Abendglocken läuten.
Dann mach` auch ich mein Herz bereit
dem HERRN zu danken, mit viel Freuden.

Auf meinem Lager liege ich, wohl behüt`t
draußen die Welt, sie liegt im tiefen Schweigen.
Über uns wacht der Herr, in seiner grenzenlosen Güt`
ihn will ich von Herzen preisen.

Auch bete ich; "dir Herr sei Dank
für deine Lieb`, deiner Gnad`.
Halte  fern von uns; Streit und Zank
auch was unserer Seele schad".

Still ist`s geworden
vorbei des Tages Ruhelosigkeit.
In Gottes güt`ger Hand geborgen
mach` ich mich nun, für die Nacht bereit.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Resümee

Einst ging ich durch meiner Heimat stille Auen
um das, was Gott geschaffen, reichlich anzuschauen.
Gerne schweifen zurück meine Gedanken
auch gibt es vieles, wofür ich ihm noch heute will danken.

Brünnlein hörte man munter rauschen
noch baren Fußes möglich, durch bunte Wiesen zu laufen.
Durfte erleben wie es knospelt, wie es blüht
Natur, wie sie ihre Farbenpracht versprüht.

Wir gingen durch Täler, voll bepackt mit Herrlichkeit
um es zu erleben, war uns kein Weg zu weit.
Am Waldes-Rand durch Mutters Vesper gestärkt
hatten wir des Tag`s von Müdigkeit nichts bemerkt.

An mancher Wiese, vielfältiges Insekten-Summen
kindliche Lippen wollten beinah vor Ehrfurcht verstummen.
Wir Kinder erlebten die Welt schöner, Tag für Tag
doch wie ist`s heute, sag?

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund


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Mache dich auf zu neuen Wegen

Selbstbewusst erhebe das Haupt
vermeide, was dir die Sinne raubt.
Beginne mit dem, was Freude dir will machen
auch kümmere dich nicht darum, was andere sagen.

Nimm dein Leben wieder in die eigene Hand
dann wirst du erleben, was du lange nicht gekannt.
Ist dein Leben dir freudlos vorgekommen
wirst du spüren, welche Last nun wurde genommen.

Vom "Bettelstab"  hast du es jetzt zu "Reichtum" gebracht
auch neue Lebensfreude wurde entfacht.
Von irdischen Fesseln endlich befreit
ist zu Ende gegangen, manch bitteres Leid.

Spürst wieder sanften Wind über deine Wangen streichen
ein Empfinden, zu dem es nicht mehr wollte gereichen.
Wie Blumen duften darfst du neu erleben
dem was du entsagtest, lässt nun dein Herz vor Freude erbeben.

Nimm es hin, und danke Gott
denn er half dir, zu entfliehen, dem Alltagstrott.
Bedenke auch deines Lebens-"Endlichkeit"
darum sorge für Frieden, meide den Streit.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Vergangenes, es lässt nicht los

Manchmal weiß man,s manchmal nicht 
man sieht vor Sorgen kaum noch "Land".
Auch nicht die "Tür" dort in der eignen Wand
am Horizont kein Licht.

Vergangenes, es ringt einem nieder
gesprochene Worte, sie klagen an.
Niemand ist mehr da, den man um Vergebung bitten kann
vorbei, vorbei, Gelegenheit dazu, sie kommt nie wieder.

 Wenn am Abend am Himmelszelt die Sterne funkeln
fragt man sich; ob es der HERR einst wird gewähren.
Bei verletzten Seelen, noch Vergebung zu begehren
denn Vergangenes, es will noch immer das Gemüt verdunkeln.

In der Dunkelheit des Lebens
stellen sich Erinnerungen ein.
Bilder treten hervor, man glaubt, dies kann so nicht sein
Verleugnen, es ist vergebens.

Doch muss man bedenken
Erinnerung ist wichtig.
Ihr sich stellen, auch vollkommen richtig
sie gibt Orientierung; hilft das Leben zu lenken,

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund
             

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Meinungsfreiheit, wirklich noch frei?

Gedanken sind frei
Worte jedoch, sie sind nicht einerlei.
Denn Worte dürfen nicht verletzen
nicht Menschen aufeinander hetzen.

Gedanken sind zwar frei
Beschneidung des Denkens, noch lange nicht vorbei.
Häufiger als sonst, besteht Grund zur Klage
verändert erscheint die freiheitliche Lage.

Zu sagen, was einem nicht gefällt
wer sich`s trotzdem traut; um ihn ist`s kaum gut bestellt.
Von Gram und Sorge gebeugt
er sich von der Wahl seiner Worte, wohlweislich überzeugt.

Am Ende lässt er, was er wollte sagen, sein
mit dem, was ihn bedrückt, bleibt er allein.
Meinungsfreiheit, ein Menschenrecht
manche zimmern dieses, sich nach Gutdünken zurecht.

Für freiheitlich Denkende, ein schlimmes Erlebnis
es kommt einem vor, wie der Gang zum Begräbnis.
Freiheit der Meinung, bald ist sie am Boden zertrümmert
denn schon liegt sie da, regelrecht verkümmert.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2020
Menschen- und Naturfreund
 
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Die Jahre und das Altern

2020, am Anfang steht ein neues Jahr
gespickt mit allerhand Gefahr.
Ein weiter Weg wird es wieder  für uns sein
und muss ihn gehen, über manchen Stock und Stein.

Gott sei mit uns, wenn wir wir mit den Jahren älter werden
und die Jungen führen gegen uns Alte dann Beschwerden.
Das Gedächtnis auch nicht mehr wie früher ist
man halt öfter was vergisst.

Die Glieder fühlt  man matt und schwer
nichts ist geblieben, vom einst so jugendlichen Flair.
Weil befindlich im Wechselspiel der Alters-Zipperlein
lässt man, was belastet, sein.

Gott sei mit dir
auch deinen Glauben nie verlier.
Wenn ein jeder Tag dir nun schwerer fällt
ist`s doch der Herr, der zu dir hält.

(c) by Horst M. Kohl, 2. Januar 2020
Menschen- und Naturfreund

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Wenn du ihn brauchst, wird er dir nahe sein

Abendrot und tiefe Stille
Friede sei des Menschen Wille.
Des Tages Last neigt sich dem Ende zu
geplagter Mensch begibt sich zur Ruh.

Sein Haupt, es wird schwer, und schwerer
sein Innerstes vor Sorge, leer und leerer.
Zum Herrgottswinkel dort in seiner Stub`
geht sein Blick, der HERR am Kreuz, er spendet neuen Mut.

(c) by Horst M. Kohl, Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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Liebe, Güte, Gerechtigkeit

Liebe ist; Schmerz und Freude mit seinem Nächsten teilen
nicht in Gleichgültigkeit zu verweilen.
Hürden des Lebens gemeinsam bestehen
mit seinem Nächsten, durch Höhen und Tiefen zu gehen

Güte, eine Schwester der Liebe
wo sie nicht angewandt wird, ist auch kein Friede.
Sie ist`s, die auch Gnade lässt walten
wo keine Güte, wird jedes Menschenherz erkalten.

Gerechtigkeit, die dritte Schwester im Bunde
Gott gebe, sie wäre in aller Leute Munde.
Unverzichtbar im täglichen Zusammenleben
geht es nicht ohne ihr Geben und Nehmen.

(c) by Horst M. Kohl, 26. Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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St. Peter und Paul, Rüdenhausen          Foto: Horst M. Kohl


Hört der Glocken hellen Klang

Horcht, es ruft der Glocken helle Klang
Herr Jesu Christ
für uns geboren ist
Kundtun wollen wir es, mit freudigem Gesang

All´ihr Schwestern, all ihr Brüder
Dort in der Krippe liegt der Welt Erlöser, seht
So lange die Erd`besteht
Bleibt er der Menschheit Hüter

(c) by Horst M. Kohl, 24. Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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Egoisten

Sie führen ein Leben über andere hinweg
 wie diese empfinden, es schert sie einen Dreck.
Missbrauchen Menschen, um zu entspannen
denn geht es um Arbeit, ziehen sie wie der Blitz von dannen

Eigennutz  ist des Egoisten Devise
in deren Nähe bekommt man die Krise.
Der Blutdruck erreicht schwindelnde Werte
da solch ein Typ, schon zu lange an unseren Nerven zehrte.

ICH bezogen, immer nur von sich selbst erzählend
auch dadurch, andere menschen quälend.
So neigen Egoisten schon benah`zur Hysterie
und zwingen manche Menschen, unbarmherzig in die Knie.

Egoisten, sie hören den Mitmenschen nicht zu
weil sie eben quasseln in einem Nu.
Ihr Verstand, wohl ist er gar arg vernebelt
der Partner -falls noch vorhanden- er wird vom Egoisten geknebelt.

Egoisten, die Geisel der Menschheit
machen sich unter uns immer mehr breit.
Sie zerstören friedfertige Seelen
bringen nichts anderes zustande, als Menschen zu quälen.

(c) by Horst M. Kohl, Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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Weiße Winter..

Winterlandschaft, einst sah sie behaglich aus
nun empfunden, nur noch als blanker Graus.
Kein Kinderlachen, kein Jubelschrei
wahre Winter-Freuden, keinerlei.

Schi und Schlitten
von Kindern mal wohl gelitten.
Winter aus früheren kalten Tagen
wo er geblieben ist; hört man schon immer öfter fragen.

Wintertage, sie waren lieblich anzuschauen
mit Freuden konnte man noch einen "Schneemann" bauen.
Der `Grog`, er durfte uns Erwachsenen nicht fehlen
um es winterlich zu empfinden, muss man heute sich schon quälen.

Einst sah ich den Winter mit liebevollem Auge
schau ich heute, dann ich manchem Anblick gar nicht traue.
Vorbei scheint die Zeit des Hehren Glanzes
auch mit dem des lust`gen Flocken-Tanzes.

(c) by Horst M. Kohl, Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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Mein Wort..

Mein Wort möchte ich darauf geben
nur für meine lieben will ich leben.
Mein Trachten, es gilt ihrem Wohlergehen
nur wer wirklich liebt, der kann`s verstehen.

Längst vorbei sind die Zeiten
selbstgemachter Leiden.
Nicht Bruder Leichtfuß sein
auch nicht mehr der, der ausgelöst, so manche Pein.

Mein Wort darauf hab`ich gegeben, schon vor langer Zeit
durfte empfangen mein Leben, im völlig neuen Kleid.
Gottesfürchtig bin ich auch geworden
habe auch keine Angst, zu treten, vor des Herren Pforten.

Ein gegebenes Wort, ich betracht`s als heilig
ein Gebrochenes, für Unverzeihlich!
Menschen sich auf`s gegebene Wort verlassen
da Lügen, kein Vertrauen schaffen.

Öde ist doch ein Leben
in dem man nach Liebe nicht möcht`streben.
Um uns herum, die Welt wohl sähe besser aus
ohne Menschen, über deren Leber ständig läuft, die so genannte "Laus"

(c) by Horst M. Kohl, Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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                                                                       Foto: Horst M. Kohl

 Abschied nehmen..

Abschied nehmen ist das Schwerste
von einem Menschen, den man einst geliebt.
Es scheint, dass einem das Herz zerberste
da der Tod wieder hat obsiegt.

Ein geliebter Mensch, er wurd`genommen
einer, der Lebensbegleiter einst dir war.
Um`s zu begreifen, ist man zu benommen
auch ist mit dem Tod nichts verhandelbar.

Des Lebens Abendglocken
für jeden sie mal zu läuten beginnen.
Abschied nehmen, es lässt uns den Atem stocken
wenn ein lieber Mensch gegangen ist, von hinnen.

Vom Lebensfrühling, hinein in des Lebens Herbst
dies ist unausweichlich des Daseins Lauf.
Beachte, dass du es dir nicht mit Gott `verderbst`
da sonst dein Leben, nur auf Sand du baust.

(c) by Horst M. Kohl, 1. Dezember 2019
Menschen- und Naturfreund

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Treue

Gott du hältst mir die Treue in allen Lebenslagen
wirst mich weiterhin, durch alle Höhen und Tiefen tragen.
Dir schenke ich mein Vertrauen
denn auf dich, O HERR, darf ich bauen.

Jeder weiß es; Treue ist ein Beziehungswort
deine Treu` war immer schon ein sicherer Ort.
Deshalb darf ich mich auch stets auf dich verlassen
muss nicht verweilen, in des Lebens dunklen Gassen.

(c) by Horst M. Kohl, 24. November (Totensonntag)
Menschen- und Naturfreund

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Mühsam

Mühsam schreitest du durch des Lebens-Tal
empfindest viele deiner Tage, nur als Qual.
Deinen Blick zum Auferstandenen richte
und um Stärkung ihn dann bitte.

Wenn du dies getan
er hilft dir, glaube fest daran.
Denn der HERR ist immer für uns da
sag auch du deshalb zu ihm, aus reinem Herzen, JA!

(c) by Horst M. Kohl, 24. November 2019 (Totensonntag)
Menschen- und Naturfreund

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Wenn Gedichte aus dem Leben erzählen

Gedichte
Ja, sie erzählen so manche Lebens-Geschichte
Über das, was Menschen hatten angestrebt
Von Schicksalen, welche wurden, auch selbst durchlebt

Von Tränen, welche geflossen
Über Herzen, welche durch Leid, wurden zerbrochen
Von freud`gen Ereignissen
Auch von manchen dunklen Geheimnissen

Vergangene Zeiten werden durch Gedichte, nahe gebracht
Darin auch über manch`lustigen Ereignisse wird gelacht
Von Lesern, werden Erkenntnisse gewonnen
Vielleicht, für ihren Lebensweg, hilfreiches mit genommen

Im Gedicht drückt der Schreiber aus, was ihn bewegt
Viel Herzblut, er in seine Zeilen legt
Der Poet; ihm sicher nicht nach Ruhm begehrt
Auch nicht danach, dass man ihn verehrt

So wie er es geschrieben, soll man es verstehen
Seine Worte, -nicht wie es gerade passt-, verdrehen
Denn aus seinem `gelebten` Leben wurde es von ihm geschrieben
Und dabei, mit keinem seiner Worte, übertrieben

(c) by Horst M. Kohl, November 2019
Menschen- und Naturfreund

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Freunde aus alten Tagen

Sie gehen dahin, die Freunde aus alter Zeit
ja, die Jahre sind`s, irgend wann ist`s für jeden so weit.
Mit jeder Nachricht, wird es ums Herz recht schwer
einst vollbesetzte Reihen, sie werden leer.

Doch tragen wir, was uns betreffen wird
mit Fassung, auch wenn der Verstand uns schwirrt.
Im Wissen, mit jedem Freund, der von uns gegangen
nehmen auch bestimmte Ängste uns gefangen.

Noch nicht lange ist es her
nahmen wir`s Leben kaum mal schwer.
Lachten, sangen unsere Lieder
doch nun werden schwer, die alten Glieder.

Ließen gerne mal die Gläser klingen
nahmen Abstand von des Alltags Dingen.
Dabei wurde angestimmt, so manche Weise
nun begleiten wir uns gegenseitig, auf unserer letzten Reise.  

Einer von uns wird mal die `Nachhut` sein
nun schaut nicht gar so betroffen drein.
Glaubt daran, einst werden wir uns im Himmel wieder sehen
dann bei alten Liedern, fröhlich uns, im Kreise drehen. 

(c) by Horst M. Kohl, November 2019
Menschen- und Naturfreund

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...in der Krise

Was manche als Fehler, so bei anderen betrachten
Dafür die Betroffenen auch noch verachten
Statt erst mal ein Gespräch zu suchen
Sie auch noch, nach Vergeltung rufen

"Der verfluchte Hund
Ist der im Kopf noch ganz gesund?"
Auch hat man es schon immer von ihm gewusst
Welch` falsches Herz da schlägt, in seiner Brust

Auf solche Weise
Endete so schon, manch`jahrelange Freundschaftsreise
Freundschaft, welch ein hehres Wort
An ihr wurde vollbracht, so mancher Mord

Freunde, sie reden, diskutieren
Sich auch mal so richtig die Meinung sagen, nicht genieren
Der Begriff Freundschaft in viele Leute Munde
Lässt halt oft zurück, auch so manche Seelen-Wunde

(c) by Horst M. Kohl, November 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Ums Wohl der Menschheit sorg` ich mich

Wo ist noch unberührt die Natur?
Überall findest du des Menschen zerstörerische Spur
Wo singt sie noch, die Lerche, über Felder und Wiesen?
Wo ist noch Vegetation, in der die Bächlein ungehindert fließen?

Wo ist es noch so Stille
Um zu vernehmen, den Gesang der Grille?
Von Straßen wird die Natur durchtrennt
Felder und Wiesen, an unnötige Märkte verschenkt

Flughäfen, im Ausmaß einer Metropole
Dient dies der Menschheit zum Wohle?
Wird doch von dort, hinausgetragen rund um die Welt
nur Verschmutzung vom Himmelszelt

Bitere Früchte sind`s, die wir noch werden ernten
Doch Menschen, auch aus begangenen Fehlern lernten
Für Erkenntnisse; eigentlich ist es nie zu spät
Sollte`es anders sein, dann garantiert, "kein Hahn mehr nach uns kräht"

(c) by Horst M.Kohl, November 2019
Menschen-und Naturfreund

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... zum Nachdenken

O`Mensch bedenke; ein paar Krümel Erde
Genügen, dass daraus Leben werde
Doch; ob arm, ob reich
Einst dort drunten, sind wir am End`, doch alle wieder gleich

Noch verweilen wir auf dieser Erd`
Betrachten unser Dasein Lebenswert
Mancher Zeitgenoss`  hadert mit dem Wort Bescheidenheit
Erinnert sich erst dann, wenn ihn getroffen hat, so manches Leid

Man nehme sich als Beispiel, ein kleines Samenkorn
Bestaune, was aus ihm geworden ist, von hint`und vorn
Denn, auch mit wenig kam es aus
Trotzdem ist`s in die Höh`gewachsen, über manches Haus

Nur der Mensch ist`s der sich nicht begnügt
Der eine oder andere, sich durch sein Dasein lügt
In seiner Dreistigkeit, Gott für alles schuldig spricht
Schuld bei anderen sucht, jedoch, bei sich nicht

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund

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Foto: Horst M. Kohl

         

             Wanderung durch den frühen Morgen

Im morgendlichen Nebel, entlanggehend am Waldesrand
dem erwachenden Tag entgegen.
So habe ich es lange nicht gekannt
für mich, war es ein besonderes Erleben.

Behutsam, Schritt für Schritt
vorbei an des herbstlichen Grases am Bach.
Es tritt hervor aus dem Wald ein Reh, mit vorsichtigem Blick
das Rudel, es folgt ihm zaghaft nach.

Der Tag wird schöner mit jeder Stund`
die Vogelwelt, sie ist erwacht.
Der Specht, durch sein Nageln gibt Kund`
das auch er gehört zu des Waldes illustrer Bewohnerschaft. 

Noch viele `Gefiederte` beginnen in der Morgenröte Schein
ihr Lied uns Wanderern dar zu bieten.
Alle stimmen darin ein
Wald, Feld und Wiesen sind ihre Requisiten.

Es flattert, es springt
es raschelt hier, und dort im Busch.
Am Himmelszelt der Habicht lautlos zu Kreisen beginnt
auch erblicke ich ein Hörnchen, mit seiner erbeuteten Nuss.

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund

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Foto: Horst M.Kohl

Herbstliches

Trist und traurig liegen nun da, Wald und Wiesen
Doch ist`s nicht Grund, uns die Tage zu verdrießen
Vorbei, vorbei ist nun die schöne Sommerzeit
Keine Wiesen uns erfreuen, im bunten Blütenkleid

Statt blütenreiche Auen
Bedarf es nun, aufmerksam sich umzuschauen
Denn statt bunte Wiesen, ist  gesorgt für ein farbenreiches Blättermeer
Fällt uns des Sommers Abschied, trotzdem schwer?

Manche Tage, vom Nebel sind verschlungen
Von nasser Kälte auch durchdrungen
Da bleibt man besser wohl in seiner Stube drinnen
Lässt sich warmen Tee, durch seine Kehle rinnen

Auch des Ofens Wärme sorgt für unser Wohlbefinden
Um ihn zu `füttern`, musste man sich schon im Sommer schinden
Als Lohn dafür, schenkt er uns Behaglichkeit
und das, mit jedem Buchenscheit

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund

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                                     Foto: Horst M. Kohl

 

                                    Herbstzeit

 


Bunt verfärben sich in rot und gelb nun alle Wälder
auf gleiche Weise, auch Wiesen und die Felder.
Purpurfarben in ihrem Glanz
zu bestaunen, wirbelnde Blätter in des Windes wildem Tanz

Herbstzeit, nun ist sie voll zu Gange
bis alles blattlos, dauern wird`s nicht sehr lange.
Wald und Feld, nun bald auch ohne ihres Laubes Dach
dann droht mancher Vöglein Ungemach.

Für manche Sangesfreunde wird`s nun recht schwer
machen sich auf ihren Weg, dorthin, übers weite Meer.
Sie nun von hinnen müssen fliehen
um in wärmere Gefilde hinein zu ziehen.

Auch die Schönheit der Natur, für manchen sinkt sie dahin
ja so ist es halt, mit jedes neuen Herbstbeginn.
Doch mal ehrlich, auch dieser hat seinen besonderen Charm
denn ohne diese Jahreszeit, die Welt, sie wäre arm.

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund 


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                                                                             Foto: Horst M. Kohl 


Nicht verzweifeln, nicht verzagen

Von Kummer und Leid ist so mancher Mensch gezeichnet
wünscht sich von Herzen, das sein Leid endlich weichet.
Hat tagtäglich schon verbracht, Stunden voller Seelenqual
doch ließ ihm sein Lebensverlauf, keine andere Wahl

Ja, man mag es nicht glauben, auch solches gibt es noch heute
und über die Betroffenen, sich echauffieren, arrogante Leute
Unerbittlich verrinnen den gequälten Seelen, die Lebensstunden
und hinterlassen, so manche "Seelen-Wunden"

Das Schicksal, es schlägt zu, mit seinem rabenschwarzen Flügel
auch sorgt, für so manchen frühen Grabes-Hügel
Dann steht man da, und glaubt, es geht nicht mehr
und vergießt dabei, so manches Tränen-Meer

Man erinnert sich zurück an einst bessere Zeiten
doch dauert es nicht lange, dann sind sie wieder da, die Wirklichkeiten
Auch wenn man dabei mal am Boden liegt
ist`s doch DEIN Lebenswille, der am End`obsiegt

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund

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Langsam wird`s Zeit...

Mein letztes Lebensdrittel, es hat begonnen
Mancher Wunsch in dieser Zeit, ward im Keime zerronnen
Dämmerung hält Einzug, breitet langsam seinen Mantel aus
Doch möchte ich hinterlassen, ein geordnetes Haus

Hatte stets geglaubt, ein harter Hund" zu sein
Doch war die  Härte wohl nur zum Schein
Krisen schliffen die raue Schale recht dünn
Mancher "Auftritt" -so erscheint es heute- war auch zu kühn

Oft war mir, als stünde ich im warmen Frühlingsregen
Doch der Glaube an Geruhsamkeit, war wohl zu Verwegen
Rasch hatte der Alltag mich wieder in Besitz genommen
Und Nackenschläge in Fülle, wurden hingenomme
n

Freude und Gefahren habe ich durchlebt
Noch heute, so mancher sich gegen mich erhebt
Auch hatte ich manchen Trug nicht zeitig wahr genommen
Doch hat mich`s Leben gelehrt;  bleibe stet`s besonnen

Die Erde, sie wird sich weiter drehen
Auch das Leben auf diesem Planeten, es wird weitergehen
Bis zur letzten Stunde mit Anstand leben, seh` ich als Pflicht
Auch dann, wenn`s Schicksal mich noch so heikel trifft

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2019
Menschen- und Naturfreund

                                      

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                                                                            Foto: Horst M. Kohl




Unsere Wälder, Sinnbild des Lebens

Tief verwurzelt stehen sie als Riesen in der Erde
trutzten in vielen Jahren gar manchem Element.
Zeigen sich heute täglich uns, in ihrer kühlen Schönheit
Mensch, weißt du zu schätzen diese Werte?

Verweilst du vor einem alten Baum, neige demutsvoll das Haupt
und danke Gott für dies` Geschenk.
Denn wie lange noch wird uns der Wald verbleiben
bis auch dieser uns wird geraubt?

Manchen Sonnenuntergang hab` ich unter solchem Baum erlebt
mit dabei, auf meinem Schoss das Kind.
Wird es solches noch erleben dürfen
und die Menschheit endlich es begreift, wie es um sie steht?

(c) by Horst M. Kohl, September 2019
 Menschen- und Naturfreund

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Von einem alten Lied, meine Seele wurd`berührt

Ein Lied aus längst vergangener Zeit
und weiß nicht mehr, von wem gesungen.
Eine Melodie voll Weh`und Leid
nach Heimweh hatte sie geklungen.

Erinnerungen wurden wach, an frühe Jugend-Jahre
welche waren unbelastet, frei und ungebunden.
Ja, dies Schöne ich mir bis zur letzten Stund` bewahre
da ich es bis heut`, nicht mehr gefunden.

Ein Leben ist`s geworden, lang und schwer
auch ging nicht Erfüllung, manch erwünschter Traum.
Sorgen lösten aus, viel Hin und Her
doch bedenke; im Leben geht nichts ohne GOTT-Vertrau`n.

Bin im Lebens-Herbst nun angekommen
wünsche mir, ein bisschen mehr Geruhsamkeit.
Des Alltags bin ich müde, von ihm auch recht benommen
auch überdrüssig vieler Diskussionen über Nichtigkeit.

Alte Tage ohne Hast nun zu verbringen; mal schau`n 
um auszuruhen von der vielen Jahre Last.
Wohl bleibt`s am Ende, wieder nur ein unerfüllter Traum
der so richtig, ins bisher gelebte Leben passt.

 Doch ist`s noch nicht zu End` gelebt
muss wohl noch so manche saure Woche überstehen.
Mit viel GOTT-Vertrauen
bin ich bereit, diesen, -meinen- Weg, bis zu End zu gehen.

(c) by Horst M. Kohl, September 2019
Menschen- und Naturfreund
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Ja, so ein Leben

Vor Jahren noch vor Kraft gestrotzt
hatte ich nicht "Gekleckert", nur "Geklotzt".
Des Guten war es wohl manches Mal zu viel
doch ging es weiter so, mit diesem "Spiel".

Die ersten körperlichen "Signale" nicht beachtend
blieb ich trotzdem am "Ball",  nach dem Überleben trachtend.
Es wurde geschuftet, sich geplagt
so ging es über die Jahre, unverzagt.

Mein Fleiß, vom "Brötchengeber" entgegen genommen
bis erste Krankheitstage von jenem wurden vernommen.
"Baldige" Genesung wurde gewünscht, recht frostig im Ton
in meinen Ohren, klangen diese Worte wie Hohn.

Manche Gebrechen, sie machten das Überleben nicht leicht
zudem man bemerkte, was behindert, nicht mehr weicht.
Doch habe ich es überlebt, GOTT sei es gedankt
auch wenn manche Hoffnung wurde "verbrannt".

Nun alt, und etwas müde geworden
fühle ich mich, in meinem Gottes- Glauben geborgen.
Stehe nun auch im letzten Abschnitt meines Leben
gelebt/gelitten, doch genau betrachtet, niemals vergebens.

Aus allem wurden Erfahrungen reichlich gewonnen
von den Kindern, davon auch viele angenommen.
"HERR nimm auch sie an der Hand
geleite sie -so wie du mich- zu dir, ins Vaterland.

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                     Foto: Horst M. Kohl


Gänse

Eindrucksvolle Wesen
auch ihr Familienbild ist sehr erlesen.
Stolz und kraftvoll die Erscheinung
dies ist zu dieser Gattung, meine Meinung.

Haben Gans und Ganter sich gefunden
bleiben sie ein Leben verbunden.
Sie baut das Nest
und er -der Ganter- sorgt für des "Inhalts" Rest.

Die Eier, durch Mutter bis zum Schlüpfen, liebevoll bebrütet
werden die Gössel (Küken) von den Eltern wohlbehütet.
So wachsen sie heran
um auch einst bestaunt zu werden, dann und wann.

Drollig anzuschauen, solch eine Watschel-Gans
dazu hintereinander, mit einer Art, wie Feder-Schwanz.
Mit aufgeregtem Geschnatter, der Wiese geht`s entgegen
dort dann so richtig los, und ist dabei um nichts verlegen.

Es wird gesucht nach Gräsern, und anderen Leckereien
alles was dient, einer Gans richtig zum Gedeihen.
Als Fest-Braten ihr Leben einst Mal endet
und es kaum etwas gibt, was ihr Schicksal wendet.

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund

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... bauen am Hause der Gerechtigkeit

Im Glauben an das Gute
wird es manches Mal, sehr seltsam mir zu Mute.
Hass und Lüge nehmen Überhand
und ich frage mich, was ist bloß los in unserem Land?

Schicksale uns nicht mehr kümmern
in einer Welt, wo vieles liegt in Trümmern.
Friedens-Verlangen, göttlich ist ein solch`Empfinden
doch sind die, die nur darüber reden, auch nicht vorn, 
wie hinten.

Verfolgung, Hass und Neid
vorbei sein muss es endlich, mit all`dem vielen Leid.
Auch die Tage voller Not
vollgefüllt mit Tod.

Wenn viele bauen mit, am Hause der Gerechtigkeit
werden wir auch mindern, auf der Erde recht viel Leid.
Vielleicht werden wir es auf diese Weise wieder finden
das Friedens-Verlangen, als göttliches Empfinden.

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund
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Gedanken zum Fleiß

Die Nacht, sie ist zu End
ein neuer Tag beginnt.
"Frisch auf", zur Arbeit geht`s geschwind
das täglich Brot, erworben wird`s, nur durch fleiß`ge Händ.

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund
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Glaube an die Freiheit

Herausgetreten aus des Lebens diffusen Nebel
in dem man musste ertragen, so mancherlei Knebel.
An die Macht der Freiheit, fest geglaubt
wurde man dieser Überzeugung rasch beraubt.

Menschliche Zwänge
mitunter deren hässlichen Klänge.
Sie sind es, welches die Freiheit des Reden`s nehmen
auch Hass, uns noch lange wird, um die Ohren wehen.

In Wirklichkeit ist man niemals frei
denn Sachlichkeit ist Egoisten einerlei.
Darfst auch niemals du selber sein
strebst du es trotzdem an, macht man dich klein.

Scheinheilig redet man dir nach dem Munde
was du anvertraust, macht recht rasch die Runde.
Für ihre Geschwätzigkeit zur Rede gestellt
sich bei jenen, feiges Leugnen noch hinzu gesellt.

Sie sind noch immer da, die alten Übel
um auszugießen, über andere Menschen, schmutzige Kübel
Freiheit vom menschlichen Auswurf, wird es  niemals geben
auf diese Weise bleibt es für manchen schwer, zu überleben. 

Aufstehen, Weitergehen
nur so kannst du in dieser kalten Welt bestehen.
Dem Feind der Freiheit schau selbstbewusst ins Gesicht, von vorn
und blase niemals ins gleiche Horn.

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund
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Ein Stückchen Erde, eine Scholle... Wie lange noch?                                   Foto: Horst M. Kohl


Ein Stückchen Erde, eine Scholle

Hast auch du den Wert erkannt
den Segen allen Lebens?
Natur, Stück für Stück verschwand
zum Erhalt, es scheint der Kampf bereits vergebens.

Und immer spielt der Mammon seine Rolle
doch trägt nicht der kleine Häuslebauer hier die Schuld.
Gerodet, asphaltiert für neue Märkte wird noch heut wie toll
große Flächen zu zerstören, scheint der neue Kult.

Menschen sind es, die sich Sorgen
denn, kaum mehr wird es dort noch Grünen in den Jahren.
Offen bleibt die Frage nach dem Morgen
und ungelöst, wird unsere Erde an die Wand gefahren.

Ein Stückchen Erde, eine Scholle
sie bleibt bald nur noch ein Traum.
Kaum ein Acker, wo gedeiht die Knolle
auch kein prächt`ger Baum.

Seid also auf der Hut
was mit Mutter Erde so geschieht.
Für sie zu kämpfen, verliere nie den Mut
oder wir stimmen gemeinsam an, ihr Sterbe-Lied

(c) by Horst M. Kohl, August 2019
Menschen- und Naturfreund
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Lebens - Sorgen

Täglich irgendwelche Sorgen nach dir greifen
schön wäre es, sie einfach abzustreifen.
Doch bleiben sie haften, wie lästige Kletten
lassen es auch nicht zu, am Abend, sich sanft zu Betten.

Ein freundliches "Wort" gelegentlich, so von nebenan
würde versüßen, unseren Alltag, dann und und wann.
Vor jenen, die eine solch` "nette Geste" sich verkneifen
sollte man besser, recht rasch, die Flucht ergreifen.

Doch hängen sie an einem fest, diese lästigen Kletten
und nichts will dich vor ihnen retten.
Kaum einer uns kann von solchem befreien
einzig unser HERR, ist in der Not bei den Seinen.

Unvermeidlich erscheint auch, so mancher Disput
erhitzte Gemüter geraten in Wut.
Statt sich in Ruhe eine Meinung zu bilden
beschimpfen sich Menschen, gegenseitig wie die Wilden.

Fazit
Beim Versuch, seine tägliche Sorgen zu verringern
erscheint es, man hätte es zu tun, mit unmündigen Kindern.
"In der Ruhe liegt doch angeblich die große Kraft"
doch, wo der Verstand versagt, man solches niemals schafft.

(c)by Horst M. Kohl, Juli 2019
Menschen- und Naturfreund

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Vermeintliches GLÜCK

Menschen gibt es; die suchen lebenslang das große Glück
rennen hin und her, nach vorn, zurück.
Übersehen in ihrer Blindheit, den wirklichen Lebens-Wert
ihre Gier, am Seelenfrieden zehrt.

Menschen nur noch auf`s zweifelhafte Glück vertrauen
und nicht mehr auf Gottes-Worte bauen.
Dabei ist Glück zerbrechlich, wie ein dünnes Glas
ihre Suche, betrachten sie als Spaß.

Widerwärtig ist ein solch` Verhalten
es dient dazu, Familien tief zu spalten.
Auf der Suche nach dem vermeintlichen Glück
schrecken manche, vor Unmenschlichkeiten, nicht zurück.

Am Ende bleibt ein Scherbenhaufen
und das Resultat, weiterhin ohne Glück daher zu laufen.
Haben letztlich ihre Freunde, auch Familie verloren
und wünschen sich, man hätte niemals sie geboren.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2019
Menschen- und Naturfreund
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Friedens - Suche

Wer wirklich Frieden sucht
Ihn am Ende kaum für sich verbucht
Böse Zungen über SEINE Meinung sich beschweren
Sein Schweigen, sie sogar begehren

In vielen Liedern, vom Frieden wird gesungen
Sie klingen auch noch heute, über viele Zungen
Mit Inbrunst will man darin, den Frieden preisen
In gar liebevollen Weisen

Man hört manch`Lied, und ist davon begeistert
Doch Trägheit hat den Alltag fix gemeistert
Recht rasch ist, was man vom Friedens-Lied vernommen
Der Erinnerung entronnen

Wo dir, o Mensch dein Friede wir verwehrt
Besinne dich, was durch Gottes Wort, dir wurd`gelehrt
Dort wo regiert nur noch das Böse
Bitte Gott, das er dich, von ihm erlöse

 Bedenke

"Selig sind die, die Frieden stiften" *
Meide Orte, welche das Friedens-Klima uns vergiften
Höre nicht auf, nach FRIEDEN stets zu suchen
Denn des Böse, es wird täglich uns beim Namen rufen

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2019
Menschen- und Naturfreund
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* Matth. 5:9



Am Ende seiner Lebenskraft

Wem seine Kraft zu Ende geht
dem meistens ein Leidensweg noch vor ihm steht.
Manche seiner nächtlichen Gedanken
dabei, sich um`s gelebte Leben ranken.

Schaut durchs abendliche Zimmer-Fenster in die Nacht
zurück in eine Zeit, als sein Enkel fröhlich mit ihm lacht.
Hört wieder, wie dessen Stimme klang
auch, wie lieblich an sein Ohr sie drang.

Plötzlich fühlt er, wie seine alte Hand wird zart berührt
die Wange seiner Frau, er dort verspürt.
Er weiß, alleine wird er seinen letzten Gang nicht müssen gehen
sie wird bei ihm, bis zum Ende, an seiner Seite stehen.

Abschied nehmen ist mit Leid verbunden
hat das Leben doch geschlagen, beiden, viele Wunden.
Dadurch erst, wurde es geeint, zur lebenslangen Treu`
so ist auch dieses letzte Leid, für beide, nicht mehr neu.

Bedenke: `wie ein Tropfen Tau`ist doch unser aller Leben
in diesem großen Zeitgeschehen.
Wenn es dann zu Ende wurd` gelebt
man, so Gott es will, vor seiner Himmels-Türe steht.

(c) by Horst M. Kohl, Juli 2019
Menschen- und Naturfreund
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Über die Freundschaft

Vertrauen, oftmals schon schändlich missbraucht
sich dann wohl noch am Leide der Betroffenen berauscht.
Freundschafts-Bekundungen von jenen oft vernommen 
vom Vertrauen , haben Leidtragende Abschied genommen. 

Bekenntnis zum Freunde in der Not, es wurde vermieden hat seinen Kameraden deshalb in die Verzweiflung getrieben.
Vorüber, vorüber ist`s nun mit Vertrauen
dabei wollte sein Freund, nur auf Freundschaft bauen.

Wohl dem, der auf ein Versprechen vertrauen kann
und für ihn am Ende nicht bleibt, nur billiger Abgesang.
Für jene bleibt Freundschaft wie ein ewiges Gedicht
aus dem, wahre Verbundenheit spricht.

Freundschaft im Irrsinn jeglicher Zeit
durch sie gemeinsam zu gehen, in Freude und Leid.
Ja, wo sind sie geblieben
die wahren alten Freunde, die lieben?

 (c) by Horst M. Kohl, Juli 2019
Menschen- und Naturfreund
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Wer ist es?

Er wandert mit dir auf so manch` steilen Lebenspfad
Ist bei dir, wenn Unheil naht
Wohl, wenn er auch auf deiner Seite steht
Wenn manch`kalter Wind dir um die Nase weht

Heute bist du vielleicht noch aus hartem Holz
Ungebrochen, und auch voller Stolz
Schmierst dir noch selbst dein Brot, geniest den Wein
Doch bedenke, morgen kann es schon völlig anders sein

Gehst schwerer durch den Garten, wo die Früchte reifen
Der Blick will nicht nicht mehr klar in die Ferne schweifen
Sitzt abends müde auf der Bank im lauen Abendwind
Neben dir im Arm, dein Enkelkind

Dem erzählst du aus früheren Zeiten
Lässt ihn dabei auf deinen Knien reiten
Das Kind, es hört dir zu und ist zufrieden
Auch hat es manch schwere Gedanken schon dir vertrieben

Jahre sind nun vergangen
Damit auch vieles, an dem man hat gehangen
Gott hat getragen, durch viele Tage der Not
Und wird zur Seite stehen auch im Alter bis zum Tod

Nun weißt du, wen ich meine
GOTT ist es, der uns niemals lässt alleine
Preist also den HERRN und seine Treue
Auf dass er sich täglich UNSER recht erfreue

 

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2019
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Auf Überfluss verzichten...

"Bescheidenheit ist eine Zier"
Wie steht`s in dieser Weis mit dir?
Ich finde, es lebt sich ganz gut in Einfachheit
Auch in dieser jetzigen schrillen Zeit

Vieles besitzen zu müssen
Verleidet manchen, zu "schnellen Schüssen"
Auch muss es nicht das größte Auto sein
Ordentlich fährt man sogar, mit KLEIN

Manche Flugreis` -überleg`s- ist sie wirklich von Nöten?
Die Umwelt, geht doch schon durch anderen Unsinn flöten
Nimm in Anspruch, Erholung im eigenen Land
Da gibt es Flecken Erde, welche du bestimmt noch nie gekannt

Mancher kauft zu reichlich Nahrungsmittel ein
Reste davon, sie fliegen in den Müll, dies ist nicht fein
Musstest du je in deinem Leben ernsthaft Kohldampf schieben?
Hat beißender Hunger dir schon mal den Schlaf vertrieben?

Wer solches hatte noch nie erlebt
Ist vermessen, wenn er nach noch mehr Besitztum strebt
Demut, von solcher lass dich leiten
Und höre auf, um WOHLSTAND dich zu streiten

Bist du satt und hast`s bei Kälte warm
Auch gefüllt sind Magen und dein Darm
Ein Dach hast auch noch über deinem Kopf
Wahrlich, dann bist du auch kein armer Tropf

Jener, der sich begnügt mit den kleinen Dingen des Leben
Für den ist vorbei die Zeit, des sinnlosen Streben
Er gibt sich eines genügsamen Daseins hin
Und verleiht seinem Leben, einen neuen Sinn

(c) by Horst M. Kohl, Juni 2019
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Zeichen der Zeit

Wenn ich zur frühen Stund`
Durch unseren Garten mach` die Rund`
Dann erfüllt mich zarter Freuden-Schauer
Und danke Gott dafür, unseren Weltenbauer

Für all das Schöne, was er uns geschaffen
Doch Menschen wollen Raffen, Raffen, Raffen
Verlieren dabei rasch den Blick für Gottes Herrlichkeit
Man fragt sich, wann werden bestimmte Menschen mal gescheit?

Steh`doch mal stille vor eines Strauches Blütenpracht
Und glaube, Gott der Herr hat es für uns gemacht
Strömend im Überfluss
Für uns Menschen, täglich zum Genuss

Die Schönheit all hier auf Erden noch
Mit Herzblut gilt es, sie zu schützen doch
Erdbewohner, in was hast du dich da bloß verrannt?
Glaubst, du alleine hast den Planeten in der Hand

(c) Horst M. Kohl, Juni 2019
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Im Glauben...

Nun sind es schon fünfundsiebzig Lebensjahr
Vollgepackt mit Hoffen
Viele Fragen, sie blieben bisher noch offen
So war es Jahr für Jahr

Voller Unruh ist die Seele mein
Über dem, was wohl noch alles kommen mag
Für mich und meine Lieben, Tag für Tag
Ängste unterdrücken oft die Lebensfreud`im Keim

Doch ist der Weg auch noch so lang
Man bleibt nicht alleine mit sich selbst
Sei unbesorgt, da du nicht tiefer, als in Gottes Hände fällst
Daran denk`ich wenn mir wieder Mal ums Herz wird bang

Gott -so mein Gebet-,  bleib an meiner Seite
Ohne dich wäre ich vieler Schwachheit längst erlegen
DANKE HERR -sag ich täglich dir- für deinen Segen
Wenn ich wie durch eine Nebelwand meinen Lebensweg beschreite

Geborgenheit, sie finde ich in meinem Glauben
Darin auch, an meiner Seite dich o Herr zu wissen
Mein graues Haupt, leg ich zurück ins Kissen
Spreche mein Gebet, und schließ` getrost die Augen 

(c) by Horst M. Kohl,Mai 2019
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Heimat in sturmbewegter Zeit

Manche tun gerade so, als wären sie unübertrefflich
Schreien, beleidigen, Anstand scheint nebensächlich
Nennen sich dabei sogar noch Volksvertreter
Solche befinden sich in allen Fraktionen, dies weiß ein jeder 

Einer spricht dem anderen die Ehre (?) ab
Bis zum Justizfall war es dabei manches Mal recht knapp
Am Pult so manches Gesicht vor Geifer glüht
Wenn der Redner seinen Brass versprüht

 Mancher Vortrag artet aus in schrillen Tönen
Für den Zuhörer, Politik zum abgewöhnen
Des Wählers Empfindungen, sie scheinen Einerlei
Wenn er erleben muss, ne`deftig-verbale Keiferei

Betrachtet man die dort vertretenen Bildungsstände
Schlägt man über den Kopf zusammen beide Hände
Es scheint, so mancher lebt in seine/r Welt für sich allein
Möchte ersticken, anderer Menschen Meinung schon im Keim

Diese Typen reden, als hätten sie die Demokratie erfunden
Es mutet an, manchem fehlt es an Verstand, dem gesunden
Den Wählern wird es Angst vor solchem Gebaren
Denkt; es ist erreicht, die Grenze des zumutbaren

Wen wunderts`s er enthält sich der Politik mit Grausen
Lässt auch den Wahlsonntag noch sausen
Da er sich fühlt, nur noch außen vor
Reiht er sich ein, in des Wahl-Verweigerers Chor

Ja, jedes Land in sturmbewegten Zeiten
Hat darauf zu achten, das ihm die Zügel nicht entgleiten
Gefragt sind deshalb Frauen/Männer mit Charisma
Die sich nicht verhalten, wie nach Applikation eines Klysma*

* Rezeptfreies Abführmittel

 

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2019
Menschen- und Naturfreund

 

Suche nach dem Sinn des Daseins

 

Ein Mensch begibt sich auf Suche
und weiß noch nicht nach was.

 Er fällt dabei anheim dem Selbst-Betruge
da seine Suche galt dem Irgendwas. 

Wer nicht nach dem Sinn seines Seins ernsthaft sucht
läuft ziellos durch sein Leben.
Sein Dasein trägt auch niemals Frucht,
will er nicht nach der Lebensfrage streben.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Auf der Suche...

Auf der Suche nach mir selbst
Fand ich nur Weniges, was mir fehlt
Weniges, was mich quält
Liegt es nicht auch daran, wie du dir deinen Tag bestellst?

Poet und Menschenfreund
War es, was ich schon immer wollte sein
Ist halt meine kleine heile Welt, ganz für mich allein
Hab schon immer gerne, meinen eignen Traum geträumt

Auf der Suche nach mir selbst
Begleitet auch von Gott
Erntete ich so manch` bitteren Spott
Immer dann, wenn du bestimmte Lebensfragen stellst

Welten-friede ist`s  auch, den ich bis heute suche
Doch vergebens war bisher die Mühe
Auch all die Hoffnung, das Menschenliebe recht erblühe
Unverständnis ist`s was ich verbuche

Auch die Suche nach mir selbst, bleibt eine unbekannte Reise
Und wird`s wohl bis zu meiner letzten Lebensstunde sein
Dies ist, gemeißelt wie in Stein
Bis ich trete an, meinen letzten Weg, ganz leise

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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 Meine alte Vaterstadt

Einst wollt`ich mich meiner alten Vaterstadt erfreuen 
Um dort auf früheren Wegen zu spazieren
Doch auch hier, war man schon fleißig am planieren
Den Besuch, ich musst ihn rasch bereuen

Die Stadt, an der mein ganzes Herze hing
Einst fühlte ich mich in ihr gebogen
Fremd ist sie mir, nach und nach geworden
Die Stadt, in der ich zur Schule ging

Fremde Stimmen
Gerüche und Kulturen
Hinterließen in mir, nie gekannte Spuren
Frühe Zeiten, langsam sie verschwimmen

Doch, wenn man sich`s recht so überlegt
Alle Zeiten unterliegen ihrem Wandel
Da hilft uns nichts, auch kein Handel
Unerträglich scheint`s, auch  so manches an den Nerven sägt

Die Zeit verweht
Das Leben, es verrinnt
Man "vergangenen" Zeiten sich besinnt
Dabei auch so manche Träne in den Augen steht

(c) by Horst M. Kohl, April 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Christus, für uns gestorben

Wanderer, verharre eine leine Weile
Lege ab, die Tages Eile
Gedenke, was der HERR für uns gelitten
Für unsere Sünd` ist er gestorben, unbestritten

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Menschen- und Naturfreund
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                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl

Gestohlene Natur

Voller Anmut war die Zeit
Der lauen Lüfte
Zarter Blumendüfte
Doch sie liegt zurück sehr weit

Auen, von der einst der Vöglein muntere Lieder klangen
Man hat sie uns gestohlen
Dies darf man sagen, ganz unverhohlen
Asphalt und Blechlawinen, uns von dort entgegen prangen

Gedenke ich vergangener Jahre
Werde ich still, und sehe sie im Geiste
Wiesen, über denen einst, noch stolz, der Bussard kreiste
Nun sind`s Erinnerungen, die ich im Herzen mir bewahre

Vorbei ist`s schon an vielen Orten mit Vogelsang
Kein Wiesengrün
Auch kein Blumen blüh`n
Menschheit und Natur, sie steh`n vor ihrem schwersten Gang

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Nächtliche Gedanken

Du liegst wach
Denkst über vieles nach
Lässt deine  Gedanken schweifen
Vielleicht sogar dabei, Ideen reifen

Doch oft sind Gedanken nur wie ein winziger Flügelschlag
Denn zu vieles andere hat unser Gemüt parat
Es gibt Raum für weiteres Neue
Unruh` ist`s, welche uns hält die Treue

Leicht lässt sich`s sagen; "Streife ab die Alltagssorgen
Richte deinen Blick aufs Jetzt und Morgen"
Sich Grämen; es bleibt im Leben ein Kommen und ein Gehen
Doch gib nicht auf; hoffnungsvoll in die Zukunft hineinzusehen

Was wäre wohl, wenn uns die Hoffnung schwände
wenn man keinen Lebensmut mehr fände?
Darum, lass -auch du- nicht die Hoffnung sterben
Sonst stehst du wirklich, einst vor deines Lebens Scherben

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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      Es gehen die Jahre dahin...

Das Leben hält uns Menschen in seinem Bann
Keiner seinem Schicksal darin entfliehen kann
Denn Trauer und Leid
Bleiben meistens nicht weit

Während unseres Erdzeit-Leben
Hängen für manchem von uns, zu hoch die Reben
Jeder geht seinen Weg, den er, für den Seinen hält
Sich dabei durch manches Ereignis quält

Die Zeit verweht
Erlebt wird dabei so manche Fehd`
Ach wäre doch beschieden
In aller Menschenherzen FRIEDEN

Denn unerbittlich verrinnen für jeden die Stunden, die Tage
Kaum mehr erträglich, wird empfunden alle Plage
Doch hat auch mal alles ein Ende
Damit beginnt des Lebens neue Wende

Vertraue getrost auf Gottes Güte
Darauf, dass er uns in unserer Not behüte
Das er in seiner Gnade
Uns auf seinen starken Armen, über alle Lebens-Klippen tragen

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Nähe Oberscheinfeld,  Foto Horst M. Kohl


Bekenntnis  zur Heimat

Einst hatte eine Melodie die weite Welt besungen
verlockend hatte sie mir in den Ohren geklungen.
In ferne Lande -so lautete der Text- solle man gehen
die große Welt besehen.

Doch blieb ich lieber in der Heimat daheim
ihretwegen wollte ich nicht in die weite Welt hinein.
Hatte mich eines Besseren besonnen
von des Liedes Verlockung Abstand genommen.

Manchmal scheint es besser, der Welt zu entsagen
und sich nicht mit Fernweh plagen.
So blieb ich also zuhause, um mein Land zu erkunden
und hatte dabei, unerwartet viel Schönes gefunden.

Ob in den Bergen, ob vom Meer
wo ich auch Abschied nahm, es fiel mir oft recht schwer.
Die Liebe zu meinem Vaterland, ja sie wurde mir zu Eigen
so wird es bis zum Ende meiner Tage auch bleiben.

Für dieses Empfinden
will man mich schimpfen.
Sollen sie doch zetern, solange es ihnen gefällt
Heimatliebe ist`s , welche für mich zählt.

Meiner Gefühle schäme ich mich nicht
dazu stehe ich, mit diesem Gedicht.
Darüber werde ich noch vieles schreiben
über mein Empfinden, auch dem Leiden.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Hader und Streit

Rabenschwarze Vögel, sie schweben über unserer Erde
Schauen, wie dort Menschen leben, ohne Werte.
Immer enger ziehen sich ihre Kreise
Betrachten voller Häme, der Menschheit liederliche Lebensweise

Schwarze Vögel, namens Hader und Streit
Auch von uns sind sie niemals sehr weit.
Doch auf sie hören nur Hohlköpfe, und die äußerst Dummen
Deren Gehirne (?) und Lippen, sie wollen niemals verstummen.

Hader und Streit, ihnen will ich nicht erliegen
Sind mit Gottes Hilfe nur zu besiegen.
Seine Hände, sie werden mich bewahren
Wie schon, seit vielen Jahren.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen-und Naturfreund

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Sei bereit

Mancher merkt es noch immer nicht
wie unvorbereitet er für seine letzte Stunde ist.
Bedenke doch: täglich kann es für dich heißen, KOMM
sei also bereit für DEINE Zeit, sie eilt davon.

Lege täglich nieder deine Hände zum Gebet
bereite deine Seele, mach` dich auf den Weg.
Unser Pfad zum Himmelreich, er hängt am seidenen Faden
und auch ab, von Gottes große Gnaden.

HERR, sei unserer Seele gnädig
AMEN

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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  Machtbesessenheit/Machtmissbrauch

Der Drang nach Macht ist des Menschen schlimmer Wahn
Zudem für Unbescholtene, schmerzhaft wie ein fauler Zahn
Über andere Menschen zu bestimmen
Dafür wird verleumdet und geschmiert, wie von Sinnen

Von Macht viele Menschen sind getrieben
Wegen Machtmissbrauch, manche im "Jenseits" schon verblieben
Dabei ist`s doch geboten, friedlich miteinander in den Tag zu leben
Auch seines Nächsten kleine Schwächen, ihm vergeben

Leid und Schmerz
Ausgelöst durch manches Menschen kaltes Herz
Ja, wer über andere möcht` bestimmen
Wird Verachtung nur gewinnen

Deshalb, halte fest an Ehr`und Treu`
Das täglich sich dein Herz der Lauterkeit erfreu`
Sanftmut ein jeder soll empfinden
Aus den Köpfen, Machtbesessenheit verschwinden

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Noch gehe ich als Lebender...

Noch gehe ich als Lebender durch die Tage
manche Sorgen ich auch dabei mit mir trage.
Die Zeit in der ich lebe, ist es, die mich betrübt
Feindseligkeiten, haltet endlich ein, es genügt.

Als noch Lebender, auf dieser Erde
führe ich gegen Friedensstörer meine Beschwerde.
Friede, zerbrechlich wie ein zartes Wesen
wie soll er in einer solch`brutalen Welt genesen?

Als noch Lebender auf dieser Erde
vermisse ich die pflege menschlicher Werte.
Friede, zum Schauspiel degradiert
wird nicht bemerkt, wie er langsam und, einsam stirbt.

Als noch Lebender auf diesem Planet
höre ich von Frieden immerzu, nur viel Gered`.
Doch Gott, der für uns diese Erde schuf
er hört der Unheilstifter, steten hässlichen Ruf.

Der Friedfertigen Klage, sie bleibt von ihm nicht ungehört
es folgt der Tag, an dem das Böse wird zerstört.
Dann schafft er sich die Erde neu, nach seinem Willen
es werden verstummen, die Töne, die lauten, die schrillen.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Gedichte aus früherer Zeit sind zu beziehen unter:

horst.m.kohl@t-online.de
oder Kontakt:
09325-1890