Ich freue mich über Ihren Besuch, und                                                                                                            
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 Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben auch Meinung wider. 

Partnerseiten: http://www.abenteuer-literatur.de



Meinungsfreiheit ist, und bleibt ein unantastbares Gut

Voltaire geb. 1694, gest. 1778 dazu:

"Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen"! 


Zur Redefreiheit meint Salman Rushdie:

(indisch-britischer Schriftsteller):

Redefreiheit ist das Entscheidendste, um sie dreht sich alles.
Redefreiheit ist das Leben". 


                                                                                                                      

Weinstock in unserem Garten

                                                                                              Foto: Horst M. Kohl

                           Weinstock in unserem Garten



Meinen Kindern

Der Welt soll man vertraun,
Auf sie sich nicht verlassen;
Hab auf dich selbst Vertraun,
Wo andre dich verlassen.

Und wo dein Selbstvertraun
Wie das auf Menschen bricht,
Da hab auf Gott Vertraun,
Er verlässt dich nicht.


Friedrich Rückert





Hier stand einst die kleine Schweinfurter Friedhofskirche. An ihrem Platz ist nur noch das Totenglöcklein verblieben

1971

Totenglöcklein rief zum letzten Gang,
uns Eltern war es ums Herz sehr bang.
Lange Leidenszeit für unser Kind war vorbei,
und unsere Kehlen zu eng, für verzweifelten Schrei.

Empor gestiegen, aus Gram und vielem Trauern,
sind geblieben, Erinnerungen, die im Dunkeln lauern.
Auch sind nicht vergessen, die unendlich grauen Tage,
jene Zeit, voll tiefster Klage.

So steigt mir noch manch`bittere Träne in die Augen,
bete in meiner Trauer zu Gott, ihm will ich vertrauen.
Auch am Totenglöcklein geh ich niemals achtlos vorbei,
unser Kind ist bei Gott und, von allen irdischen Leiden frei.

Unweit vom Glöcklein liegt sein Grab,
dort sage ich ihm noch immer, wie lieb ich ihn hab`.
Lebe nun mein Leben bescheiden und Leise,
bin auch gerüstet, für meine letzte Reise.

(C) by Horst M. Kohl, 28. Juni 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Eine Vogelmutter, sie hat`s nicht leicht

Meisen, zu Gast unter unserem Dach,
bauten dort für ihre Jungen, ein Gemach.
Ziehen am blauen Himmelszelt ihre Kreise
ihr Gesang von dort, er klingt zu uns ganz leise.

Durch Lüfte flatternd, voller Anmut
auf Jagd, für ihre kleine Brut.
Vogelmutter wird empfangen von hungrigen Schnäblein
um viel Futter zu stopfen, dort hinein.

Für sie gibt es kein Rasten und, kein Ruhn
schon macht sie sich wieder auf, ihre Mutterpflicht zu tun.
So geht es zu, von früh`  bis zur späten Abendstund,
Vogelmutter fliegt für ihre Jungen, Rund`um Rund´.

Dann kommt der Tag des Abschied nehmen
die Jungen werden ihre eignen Runden drehen.
Sind dann selber Künstler hoch am Himmelszelt
geschickt genug, zu fliegen in die weite Welt.

(c) by Horst M. Kohl, 5. Juni 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

                                                                                              Foto: Horst M. Kohl

Streife ab, die Tageslast

Findest du einen stillen Ort,
dann verweile dort.
Streife ab, die Tageslast
modernes Leben, voller Hast.

Fühle, wie rasch die Zeit vergeht
das deine Lebensuhr nicht stille steht.
Denn, für jeden kommt mal die Zeit der letzten Reise
wo man sich fort macht von dieser Erd` ganz leise.

Lässt zurück, ein ehrenwertes Leben
hoffst, dass die Kinder auch nach solchem streben.
Geht von hinnen, deine stille Reis`
schließt sich dann, dein Lebenskreis.

(c) by Horst M. Kohl, 28. Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 







Wo führt er hin, unser Lebensweg?

Unser Lebensweg

Wo führt er hin?
Ist er geschrieben, schon zu Lebensbeginn?
Verschwende darüber keine Gedanken
und beginne nicht, im Gottesglauben zu wanken.

Auch mein Leben war keine stille Reise
manches Mal ist sie gesprungen, aus dem Gleise.
Verspürte oft Gottes dunkles Grollen
hätte doch besser manches lassen sollen.
Schwer brauste so manches Lebensjahr dahin

Sorgen hatten begonnen, schon zu Lebens Anbeginn.
Wurde in schweren Zeiten geboren
doch, Gott, er gab mich nicht verloren.

(c) Horst M. Kohl, 8.Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Sehnsucht

Sehnsucht ist`s die in mir brennt
du fragst, welches Feuer wird`s wohl sein?
Der Friede ist`s nach welcher meine Sehnsucht strebt
denn, nur er ist`s, der Menschenliebe kennt

Sehnsucht nach Frieden auf aller Erdenteile,
sie bleibt wohl ein Wunschtraum.
Liegt sie doch in den Händen der Mächtigen dieser Erde
dadurch Weltenfriede degratiert, zum Tanz auf dünnen Seile.

Doch will ich nicht aufhören, für Frieden zu leben
Brüderlichkeit, gebe ich dem Machtstreben nicht preis.
So will ich leben, bis zur letzten Lebensstund
im Namen Gottes, nach Frieden streben.

Fühle nun, wie meine Zeit vergeht
hoffe, und warte, Friede möge Einkehr halten.
Wir Alten, wir tragen noch der Vergangenheit tiefe Narben
Erinnerungen an Schutt und Asche, in unserer Seele noch besteht.

Hass und Krieg, sie nehmen uns unsere Kinder
nicht für Krieg, für eine bessere Welt sind sie geboren.
Aber noch regieren sie, die Mächtigen dieser Welt
und frage mich, wann sind sie verschwunden, diese ...?

Menschen, sie reden und träumen viel
wir Alten, gerne von früheren besseren Tagen.
Auch setzen wir täglich ein Pflänzchen Namens Frieden,
es soll wachsen, -von der Hoffnung getragen-, zum 
Goldenen Ziel. 

(c) by Horst M. Kohl, 2. Mai 2017
Poet,
Menschen- und Naturfreund
 
Am Abend

Abend ist`s, und still geworden
noch klingt Vogelsang an vielen Orten.
Die Welt, sie ruht im tiefen Schweigen
auch verstummt, des Tages, reger Reigen.

Auf Vergangenes, schau`nicht zurück
hast kaum versäumt, dein großes Glück.
Dein Geist jedoch, zum HERREN streb
falte deine Hände, dem Schöpfer, zum Dankgebet.

(c) Horst M. Kohl, 1. Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
 

 

Himmel ohne Kampfgeschwader
 
Friede der Menschheit

Es wird wieder aufgerüstet
Mancher Nation nach Krieg wohl gelüstet
Verrückte sitzen am Hebel der Macht, sollte man meinen
Am Ende wieder Eltern um ihre Kinder weinen

Politiker, sie reden vom Frieden
Sie aber ihr eigenes Ego nur lieben
Schicken ihr Militär an fremder Nationen Grenzen
Solches schafft nicht Frieden, nur neue Differenzen

Manch heißer Strom der Tränen schon geflossen
Mütter, hatten ihre Söhne in die Arme geschlossen
Tapfer hat, mancher Jüngling sein Elternhaus verlassen
Musste sein leben in der Fremde dann lassen

Zu viele schon opferten Zukunft und Jugendglück
Kehrten auch nicht wieder ins Elternhaus zurück
Politiker aller Welt, lasst verstummen euer Kriegsgeschrei
Oder ist die Jugend der Welt, euch einerlei ?

(c) by Horst M. Kohl, 25. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Ehrfurcht vor allem Leben

Habe Ehrfurcht vor dem Leben
sollst auch deinem Nächsten Gutes tun.
Nach solchem soll man streben
und nicht lassen Hass, in seiner Seele ruh`n.

Viele Tage sind voll Not
dann Menschen sinnlos streiten.
Manches Leben gerät aus dem Lot
und es beginnt ein endlos Leiden.

Lüge sich ins Herze schleicht
Menschen, empfinden keine Ehrfurcht vor dem Leben.
Auch zur Vergebung es nicht reicht
solche nur nach Vernichtung streben.

Wer seinen Weg geht, mit dem HERRN
und seinem Nächsten Gutes tut.
In dessen Seele leuchtet der Vergebung heller Stern
auch kein Hass in seiner Seele ruht.

Bereit sein, seinen Schuldnern zu vergeben
wer solches kann, der Einlass in den Himmel find`.
Ehrfurcht vor dem Leben
soll man haben, auch wenn einem Gram und Sorg umspinnt.

(c) by Horst M. Kohl, 15. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
 
Sei fröhlich

Sei fröhlich, lass Trübsal in dir nicht geschehen
Vermeide Menschen, die alles Grau in Grau nur sehen
Verschwende nicht Gedanken an alle Schlechtigkeit
Suche schöne Dinge dir, zum Zeitvertreib

Lege ab, belastendes Gegrübel
Nimm an das Angenehme, vertreibe das Übel
Sinne nach schönen Gedanken
Lass andere -wenn sie es so wollen- sich Zanken

(c) by Horst M. Kohl, 17.März 2017
Poet, Menschen -und Naturfreund 


                                            Foto: Unbekannt, aus alten Unterlagen


Des alten Müllers Plag

Hat sich`s begeben in längst vergangener Zeit
in einem unbekannten, kühlen Wiesengrunde.
Dort drehte einst ein Mühlenrad, unermüdlich seine Runde
dessen glanzvolle Tage, sie liegen zurück, sehr weit

Der Müller, er war ein fleißiger Mann
wusste, dass er nicht mehr lange kann.
Schon alt und auch sehr geschlagen
lag vor ihm seine Zukunft, voller Fragen

Das Mühlenrad täglich sich drehte, und drehte
es forderte den Meister auf, zum Kommen.
Er bat Gott um Kraft, im Gebete
hatte sich in seiner Not,  auf den HERRN besonnen.

Nahm manchen Mehlsack auf den Rücken
mehr und mehr, die Lasten ihn darnieder drückten.
Weiter drehten sich die Mühlensteine,
mit seinem Tagewerk, blieb er ganz alleine.

Keiner wollte die schwere Arbeit noch verrichten
man tat lieber nach Leichteren sich sichten.
Angenehmer war doch der unbeschwerte Abend,
nicht seinen Körper, bis zur späten Abendstunde plagend.

Im Liedgut, die Mühle voll Romanze,
auch der kühle Wiesengrund.
Dem alten Müller,  nichts blieb ihm von diesem Glanze
es schlug ihm wohl bald, seine letzte Lebensstund.

(c) Horst M. Kohl, 20. Februar 2017
Poet, Natur- und Menschenfreund 


Dieses Himmelsschauspiel lässt nichts Gutes ahnen...


Mensch und Natur

Es weht und singt der Wind
mir sein Lied so ganz vertraut,
er war mein Freund, mir schon als Kind
als ich zu meinem Drachen habe hoch geschaut

Zu den ziehenden Wolken, mein Blick war gespannt
wohin des Weges, ist ihr luftiger Zug?
Ihr Ziel, es blieb mir unbekannt
Wind, er trägt auch der Vögel unbestimmten Flug

Er kühlt die feuchte Stirn des Bauers auf dem Feld
bringt regenschwere Wolken, zur trockenen Natur
der Wind, ein Helfer für uns ohne Geld
zu unserem Wohle, stets auf Tour

Doch Wehe, wenn er sich verändert gar argen zum Sturm
dann wird entfesselt urgewalt`ge Kraft
es läuten Alarm die Glocken hoch vom Turm
die Rettung mit Signal, freie Bahn sich schafft

Es sprüht und peitscht der Regen
pfeifend durch Straßen und Gassen
Helfer sind unterwegs auf unsicheren Wegen
um zur Rettung, nichts zu unterlassen

Alsbald legt sich Sturm als Wind hernieder
vorbei ist seine brausende Jagd
Menschen treten vor ihre Häuser wieder
um zu schauen, was das Unwetter hat alles vollbracht

Beklommen betrachten Menschen, was da geschah
schaudernd begreifen sie, was ihr Auge sah
Allmächtigkeit war es, was sie hat erfasst
gegen die Natur, alles Moderne, zur Kläglichkeit verblasst

(c) by Horst M. Kohl, 4. Februar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 

Durch Liebe, die Welt verändern

Menschen, sie sollen sich lieben
Darüber wurde schon viel geschrieben
Noch zu Wenige sind es, die solches beachten
Zu viele gibt es, die ihren Nächsten, lieber verachten

Er  denkt nicht in deinen Dimensionen
Lebt  in seiner Welt, vielleicht auch ohne Visionen
Sitzt  am Gehweg, bittet um Almosen
Ein  anderer ist behindert, eingenässt sind seine Hosen

 Alles kein Grund, um Menschen zu verachtenWas macht es aus, diese ohne Ablehnung zu betrachten?Seltsam fremd ist mir manch übles GeredeDem ARMEN von meinem Wenigen, ich gerne noch gebe

Gott hat es mit meinem Dasein gut gemeint
Hab trotzdem im Leben, meine Tränen geweint
An manchen Absturz, knapp so vorbeigeschrammt
Hat mir der HERR, doch meinen Weg genannt

Auch ein Bettler ist nicht schlechter als du, und ich
Weshalb er zu dem wurde, wir wissen`s doch nicht
Es sollte sich ändern, so manches Menschen Sinnen
Mit Nachdenken über seinen Nächsten beginnen

 (c) by Horst M. Kohl, 2. Februar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Ängste der Nacht

Wollte mich des Vergessens` ergeben
doch zu ereignisreich war mein Leben.
Vergangenes, es holte mich immer wieder ein
war mit meinen Erinnerungen, dann sehr allein.

Zu viel um mich herum, war geschehen unter der Erden-Sonne
denn, schon als Jüngling erfuhr ich nicht nur Wonne.
Vergebens, ja vergebens, gab ich mich hin, dem Vergessen
es gab etwas, was es mir verboten hat, ein unsichtbar`Wesen.

Es buhlten in meinem Kopfe vielerlei Gedanken
jeder davon wollte erster sein, um mich zu bringen ins Wanken.
Wurde ganz trunken, vom Gedanken verdrängen
ach, dachte ich mir, wenn mir doch endlich welche der Wonne gelängen.

Entfliehen wollte ich, in eine Welt ohne Schwermut
doch musste ich bleiben, hatte mich doch verlassen, der Mut.
Im Vertrauen auf Gottes baldiges Kommen
hatte ich meine zugesagte Hilfe vernommen.

Tränen, oft Begleiter waren in mancher Nacht
durch sie, wurde ich um meine seelischen Kräfte gebracht.
Der HERR, er hatte mein Flehen vernommen
mich, mit meinen Betrübnissen unter seine Fittiche genommen.

Vergangenheit, sie ist für mich nun abgeschrieben
lebe endlich unbeschwert mit allen meinen Lieben.
Frei ist mein Kopf, von traurigen Gedanken
nur noch liebevolle Gefühle, neu in mir ranken.

Es haben sich gelichtet der Seele Nebel
werden auch nicht überschritten, deren Pegel.
Auch das Reich der dunklen Nacht
mir nun keine Angst mehr macht. 

(c) Horst M. Kohl, 16. Januar 2017 
Poet, Menschen- und Naturfreund


Plädoyer für unsere Natur

Gerne stehe ich in des Waldes-schatten
Wiesen um mich herum erscheinen, wie grüne Matten.
Sonne brennt auf die Erde hernieder
und doch singen meine gefiederten Freunde ihre Lieder

Höre auch plätschern das kühle Bächlein, meiner Kinderzeit
Erinnerungen fordern mich, zu einem kleinen Verbleib.
Dank empfinde ich, gegenüber unserer Natur
doch sie muss leiden, unter der Menschen Diktatur.

Sie beschenkt uns noch immer, trotz ihrer Not
auch bedenke ich, was alles sie uns Menschen schon bot.
Geschenke an uns, sie werden wohl weniger
deshalb diene ich gerne der Natur, als Prediger.

Noch rauschen Wälder und, blühen Wiesen
wie lange darf die Menschheit, solches genießen?
Im Morgenlicht für uns, die Natur noch funkelt auf
Menschheit besinne dich, wach endlich auf.

Wach auf und, erlebe des Tages Freuden
lasst uns nicht vor Raubbau, unsere Häupter beugen.
Lasst uns unsere Stimme erheben aus voller Brust
damit noch unsere Enkel Natur erleben dürfen, voller Lust.

Lila Kühe, bunte Bärchen
lehren unseren Kindern, dümmliche Märchen.
Erlebte Natur, dies tut unseren Kindern gut
He`Eltern steht auf, habt endlich mal Mut!.

Wer Natur erlebte, und auch deren Nebeldüfte roch
vielleicht  einst dabei mal aus seinem Zelte kroch.
Ihn begleiten solche Erlebnisse, ein Leben lang
doch derzeitige Entwicklung, sie macht mich bang.

(c) by Horst M. Kohl, 14. Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Horst M. Kohl     Poet, Natur- und Menschenfreund

 

 

 









 Foto: Horst M.Kohl   


Glocken, sie rufen dich und mich

Glocken rufen mit hellem Klang
komm, mach dich auf zu deinem Kirchengang.
Unterbreche den wilden Lauf des Lebens
sonst wird einst sein, dein Lebensweg vergebens.

In der Welten-Getümmel gehst du einher
Besinnung suchen, ist bei Gott nicht schwer.
Dort zum HERRN, wende dich mit deinen Sorgen
er findet für dich Antwort, auf deine Fragen von Morgen.

Folge getrost dem Ruf der Glocken
sie rufen auch dich, mach dich auf die Socken.
Ob bei Regen oder Schnee
mein Gang dorthin, er tat mir noch niemals weh.

Ja, höre ich den Klang der Kirchenglocke
ich dann meinem HERRN frohlocke.
Einst kommt für jeden der letzte Tag
dann wünsch ich mir. man mich unter Glockenklang, zu Grabe trag`. 

(c) by Horst M. Kohl, 8. Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Einsamkeit

   Einsamkeit in dieser großen Welt,
Menschen verblendet, durch den Götzen Geld.
Einsamkeit, weil Herzen erkaltet
Menschen, sie werden als "Fälle" verwaltet.

   Einsamkeit, da Menschen durch Maschinen ersetzt
Maschinen müssen laufen, Mensch interessiert zuletzt.
Einsamkeit, weil in den Stuben herrschen Ängste
Menschen empfinden, als sei jeder gelebte Tag der längste.

   Einsamkeit, weil Menschen sich fühlen verlassen
kommen sich vor, wie für nichts mehr geschaffen.
Einsamkeit, weil sie sich vergessen fühlen
Menschen dann traurig in der Vergangenheit wühlen.

   Einsamkeit, sie betrifft besonders die Alten
lassen sich nicht gerne, von Behörden verwalten.
Einsamkeit, sie nicht jeder kann verdrängen
Alte, sie auch gerne mal singen, nach alter Lieder Klänge.

   Einsamkeit, sie lebt wohl weiter
für die Vergessenen, gibt es keine Streiter.
Es scheint, vieles andere ist im Lande wichtiger
sich zu kümmern um einsame Alte, wäre wohl richtiger.

Sie rennen nicht vollmundig durch die Straßen
bringen auch nicht die Medien für ihre Belange zum rasen.
Nein, sie leben in ihren bescheidenen Stuben 
sie auch kaum bei Behörden, Hilfe ersuchen.

   Einsamkeit, es ist doch kein Wunder
es geht im Lande nur noch drüber und drunter.
Man zieht sich lieber zurück, und lebt weiter in aller Stille
vielleicht ist`s auch der Obrigkeit Wille?

(c) by Horst M. Kohl, 7.Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 
 



Mit etwas Freundlichkeit, die Welt verändern

Ein Lächeln und ein freundlich`Wort
es klingt für manchen, wie blanker Spott.
Dabei liegt in Freundlichkeit all jene Macht
durch die auch ein traurig`Herz mal wieder lacht.

Ein freundlich Wort ist auch keines zu viel
Menschlichkeit, sie taugt nicht zum Spiel.
Lasst uns säen das Korn für eine bessere Welt
jeder von uns dafür sein eigenes Feld bestellt.

(c) by Horst M. Kohl, 5. Januar 2016
Poet, Menschen- und Naturfreund