Ich freue mich über Ihren Besuch, und                                                                                                            
begrüße Sie  sehr   herzlich.       

   

                                                           
                                                                                                                                                        





                                  

 Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben auch Meinung wider. 

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Worin liegt der Sinn der Poesie?

Dichtung hat mit Schönheit zu tun. Sie kann auch Balsam für die Seele der Menschen, gerade in angsterfüllten Zeiten sein. In Zeiten, welche von verbrecherischen Ideologien geprägt sind.

Dichtung
besitzt seinen einzigartigen Stellenwert auch besonders da, wo der feste Gottesglaube verloren ging. Was natürlich niemals Ersatz dafür sein wird. Aber die Kunst des Dichtens kann helfen, über unerträglich gewordene Lebenssituationen hinweg zu helfen, Trost zu schenken. Ich pflege dabei meinen eigenen, ganz persönlichen Stil. Lasse mich auch nicht von selbsternannten, "Kunstrichtern" beeinflussen!

Horst M. Kohl
Poet, Menschen- und Naturfreund  






                        Der Autor (2019)  Horst M. Kohl, mit seinem Enkel Julian


Welt-Friede

Frieden, den Christus uns schenkt, muss vom eigenen Herzen weiter gegeben werden. Damit er sich zum Frieden auf Erden  ausweiten kann.

                                                                                

 Meinen Kindern

Der Welt soll man vertraun,
Auf sie sich nicht verlassen;
Hab auf dich selbst Vertraun,
Wo andre dich verlassen.

Und wo dein Selbstvertraun

Wie das auf Menschen bricht.
Da hab auf Gott Vertraun,
Er verlässt dich nicht.

Friedrich Rückert


                                                                                                          Foto: Horst M. Kohl


 

Lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott...
Joh. 4, 7 - 21

 


Durchs Leben auf besonderen Pfaden

Solange man lebt; es bleiben offene Fragen
Und keiner kann dir darauf die Antwort sagen
Ziehst dich dann zurück in deine Gedankenwelt
Da die Lösung deiner Fragen, einzig für dich zählt

Suchst Antwort auf das, was dich will bedrängen
Bist deshalb umgeben, von argen Zwängen
Nichts will deiner Seele die ersehnte Ruhe schenken
Auch wenn du versuchst, dich gedanklich abzulenken

Alles um dir herum scheint froher Dinge
Als Betrachter ist dir, als ob dabei dein Herz zerspringe
Auch wenn wenn du dich grämst, deine Sorgen, sie bleiben
Doch lasse dich nicht in Hoffnungslosigkeit treiben

Für viele sind ihre Sorgen, geworden zum ewigen Strom
Werden in ihren Träumen auch noch verfolgt, wie zum Hohn
Raffe dich endlich auf, um kämpfe ums Über-Leben
Beginne ein besseres Dasein anzustreben

Du hast es verdient, hast schon zu lange gelitten
Für ein bisschen Glück, sicher auch mal gestritten
Streife ab die Ketten, unendlichen Leid`s
Auch des unsäglichen Streits`s

Eingezwängt in deinen "vier Wänden"
Wirst du deine Sorgen kaum von selbst beenden
Suche deine Freunde aus alter Zeit
Du wirst sehen, dein Leben erscheint dir im anderen Kleid

Denn nicht du alleine lebst mit ungelösten Lebens-Fragen
Dies lasse dir von einem Betroffenen sagen
Während er schreibt, ist auch er von Sorgen belastet
Und einer jener, der von Hoffnung zu Hoffnung hastet

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Suche nach dem Sinn des Daseins

 

Ein Mensch begibt sich auf Suche
und weiß noch nicht nach was.

Er fällt dabei anheim dem Selbst-Betruge
da seine Suche galt dem Irgendwas.

 

 

Wer nicht nach dem Sinn seines Seins ernsthaft sucht
läuft ziellos durch sein Leben.
Sein Dasein trägt auch niemals Frucht,
will er nicht nach der Lebensfrage streben.

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Auf der Suche...

Auf der Suche nach mir selbst
Fand ich nur Weniges, was mir fehlt
Weniges, was mich quält
Liegt es nicht auch daran, wie du dir deinen Tag bestellst?

Poet und Menschenfreund
War es, was ich schon immer wollte sein
Ist halt meine kleine heile Welt, ganz für mich allein
Hab schon immer gerne, meinen eignen Traum geträumt

Auf der Suche nach mir selbst
Begleitet auch von Gott
Erntete ich so manch` bitteren Spott
Immer dann, wenn du bestimmte Lebensfragen stellst

Welten-friede ist`s  auch, den ich bis heute suche
Doch vergebens war bisher die Mühe
Auch all die Hoffnung, das Menschenliebe recht erblühe
Unverständnis ist`s was ich verbuche

Auch die Suche nach mir selbst, bleibt eine unbekannte Reise
Und wird`s wohl bis zu meiner letzten Lebensstunde sein
Dies ist, gemeißelt wie in Stein
Bis ich trete an, meinen letzten Weg, ganz leise

(c) by Horst M. Kohl, Mai 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Frühlingserwachen

An vielen Zeichen erkenne ich des Frühlings erste Boten
Freuden-schauer mich erfassen
HERR, mein Gott, dafür will ich dich loben
Der Lenz ist da, so klingt`s aus allen Gassen

Lieblich warm die ersten Sonnenstrahlen
Sie mich mit Wohlbefinden neu erfüllen
Gefiederte Poeten, mit lieblich zarten Stimmchen prahlen
Laue Lüfte, wie ein sanfter Mantel mich umhüllen

(c) by Horst M. Kohl, April 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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 Meine alte Vaterstadt

Einst wollt`ich mich meiner alten Vaterstadt erfreuen 
Um dort auf früheren Wegen zu spazieren
Doch auch hier, war man schon fleißig am planieren
Den Besuch, ich musst ihn rasch bereuen

Die Stadt, an der mein ganzes Herze hing
Einst fühlte ich mich in ihr gebogen
Fremd ist sie mir, nach und nach geworden
Die Stadt, in der ich zur Schule ging

Fremde Stimmen
Gerüche und Kulturen
Hinterließen in mir, nie gekannte Spuren
Frühe Zeiten, langsam sie verschwimmen

Doch, wenn man sich`s recht so überlegt
Alle Zeiten unterliegen ihrem Wandel
Da hilft uns nichts, auch kein Handel
Unerträglich scheint`s, auch  so manches an den Nerven sägt

Die Zeit verweht
Das Leben, es verrinnt
Man "vergangenen" Zeiten sich besinnt
Dabei auch so manche Träne in den Augen steht

(c) by Horst M. Kohl, April 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                   Foto: Horst M. Kohl

                                                                                                                                                                         

Christus, für uns gestorben

Wanderer, verharre eine leine Weile
Lege ab, die Tages Eile
Gedenke, was der HERR für uns gelitten
Für unsere Sünd` ist er gestorben, unbestritten

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Poez, Menschen- und Naturfreund
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                                                                                                             Foto: Horst M. Kohl

Gestohlene Natur

Voller Anmut war die Zeit
Der lauen Lüfte
Zarter Blumendüfte
Doch sie liegt zurück sehr weit

Auen, von der einst der Vöglein muntere Lieder klangen
Man hat sie uns gestohlen
Dies darf man sagen, ganz unverhohlen
Asphalt und Blechlawinen, uns von dort entgegen prangen

Gedenke ich vergangener Jahre
Werde ich still, und sehe sie im Geiste
Wiesen, über denen einst, noch stolz, der Bussard kreiste
Nun sind`s Erinnerungen, die ich im Herzen mir bewahre

Vorbei ist`s schon an vielen Orten mit Vogelsang
Kein Wiesengrün
Auch kein Blumen blüh`n
Menschheit und Natur, sie steh`n vor ihrem schwersten Gang

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Nächtliche Gedanken

Du liegst wach
Denkst über vieles nach
Lässt deine  Gedanken schweifen
Vielleicht sogar Ideen reifen

Doch oft sind Gedanken nur wie ein winziger Flügelschlag
Denn zu vieles andere hat unser Gemüt parat
Es gibt Raum für weiteres Neue
Unruh` ist`s welche uns hält die Treue

Leicht lässt sich`s sagen; "Streife ab die Alltagssorgen
Richte deinen Blick aufs Jetzt und Morgen"
Sich Grämen; es bleibt im Leben ein Kommen und ein Gehen
Doch gib nicht auf; hoffnungsvoll in die Zukunft hineinzusehen

Was wäre wohl, wenn uns die Hoffnung schwände
Man keinen Lebensmut mehr fände?
Darum, lass -auch du- nicht die Hoffnung sterben
Sonst stehst du wirklich, einst vor deines Lebens Scherben

(c) by Horst M. Kohl, März 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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                                                                                                              Foto: Horst M.Kohl

Frühlingserwachen

Habe es heute gefühlt
Sonderbares lag in der Luft
Auch diesen besonderen Duft
Was ich sah, was ich roch, es hat mich aufgewühlt

Krokusse entfalteten ihre Blüten
Erste Hummeln dorthin auch flogen
Gefiederte Solisten singen mir Lieder, ganz von droben
Als wollten sie rufen,
`kommt heraus, ihr noch Winter-Müden` 

(c) by Horst M. Kohl, 28. Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Es gehen die Jahre dahin...

Das Leben hält uns Menschen in seinem Bann
Keiner seinem Schicksal darin entfliehen kann
Denn Trauer und Leid
Bleiben meistens nicht weit

Während unseres Erdzeit-Leben
Hängen für manchem von uns, zu hoch die Reben
Jeder geht seinen Weg, den er, für den Seinen hält
Sich dabei durch manches Ereignis quält

Die Zeit verweht
Erlebt wird dabei so manche Fehd`
Ach wäre doch beschieden
In aller Menschenherzen FRIEDEN

Denn unerbittlich verrinnen für jeden die Stunden, die Tage
Kaum mehr erträglich, wird empfunden alle Plage
Doch hat auch mal alles ein Ende
Damit beginnt des Lebens neue Wende

Vertraue getrost auf Gottes Güte
Darauf, dass er uns in unserer Not behüte
Das er in seiner Gnade
Uns auf seinen starken Armen, über alle Lebens-Klippen tragen

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Nähe Oberscheinfeld,  Foto Horst M. Kohl


Bekenntnis  zur Heimat

Einst hatte eine Melodie die weite Welt besungen
verlockend hatte sie mir in den Ohren geklungen.
In ferne Lande -so lautete der Text- solle man gehen
die große Welt besehen.

Doch blieb ich lieber in der Heimat daheim
ihretwegen wollte ich nicht in die weite Welt hinein.
Hatte mich eines Besseren besonnen
von des Liedes Verlockung Abstand genommen.

Manchmal scheint es besser, der Welt zu entsagen
und sich nicht mit Fernweh plagen.
So blieb ich also zuhause, um mein Land zu erkunden
und hatte dabei, unerwartet viel Schönes gefunden.

Ob in den Bergen, ob vom Meer
wo ich auch Abschied nahm, es fiel mir oft recht schwer.
Die Liebe zu meinem Vaterland, ja sie wurde mir zu Eigen
so wird es bis zum Ende meiner Tage auch bleiben.

Für dieses Empfinden
will man mich schimpfen.
Sollen sie doch zetern, solange es ihnen gefällt
Heimatliebe ist`s , welche für mich zählt.

Meiner Gefühle schäme ich mich nicht
dazu stehe ich, mit diesem Gedicht.
Darüber werde ich noch vieles schreiben
über mein Empfinden, auch dem Leiden.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Der ewige Nörgler

Er trödelt ohne Sinn durch`s Leben
schimpft über vieles recht verwegen.
Auch schafft er es, uns mit seinem Geschwafel, den Tag zu verdrießen
am liebsten möchte man ihn, ins Weltall schießen.

Wo er geht, wo er steht
man hört sein unzufriedenes Gered`.
Er regt sich auf über kleine Sachen
dies und das, müsste man anders machen.

Heute ist`s ihm zu kalt
und regnen müsste es auch mal bald.
Dann ist`s ihm zu heiß
...mit ihm zu leben, bedeutet nur Nerven-Verschleiß.

Kürzlich wollt` ich ein Bild aufhängen
da hörte ich ihn schon wieder quengeln.
Der Nagel, er sein doch viel zu schwach
außerdem mache ich beim klopfen zu viel Krach.

Muss ich nachts mal zum p... raus
wär`s  ihm am liebsten, ich ginge dazu in den Garten hinaus.
Die Toiletten-Spülung sie sei ihm zu laut
denn das Haus, es sei nicht Schalldicht gebaut.

Auch unsere Katze, sie ist ihm nicht geheuer
neulich meinte er, Miezen wären doch was für die Steuer.
Nun bin ich so weit, zu sagen
für Dummheit müsstest du persönlich, Steuern zum Finanzamt tragen.

Ja, solche Typen sterben wohl niemals aus
und auf Dauer hält es mit solchen auch keiner aus.
Dann stehen sie eines Tages alleine da
vor ihrem Spiegel, -reden mit ihm-, ihr dümmliches Blablabla.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Die Sache mit der Meinungsfreiheit

Wenn ich meine Heimat so betrachte
vieles gibt es da zu erkennen, was ich verachte.
Erlaubt man sich, z.B., was nicht gefällt, beim Namen es zu nennen
so ist`s Aufwiegelei, die man möcht` darin erkennen.

Was man als Meinungsfreiheit auch gern` bezeichnet
scheint hierzulande, zur Ausgrenzung bestens geeignet.
Doch der Obrigkeit nach dem Munde reden
ist nichts anderes, als sich seinem Schicksal zu ergeben.

Eine Sehnsucht werde ich weiterhin in meinem Herzen tragen
das ich ungestraft darf meine Meinung sagen.
Denn viel Leid schon mancher Mensch  musst dafür erdulden
sein Leumund war nichts mehr wert, keinen Gulden.

Fragen der Zeit werden auch nicht entschieden
in dem man sich mit Worten möchte bekriegen.
Lasst mit Würde uns unsere Meinung verkündigen
statt mit anstandslosen Reden, an Menschen sich versündigen.

Kein Hirn kann doch so klein sein, es nicht zu verstehen
 Unhöflichkeit und Diffamierung, sind kein Versehen.
Lasst uns miteinander reden, ohne Hintergedanken im Sinn
GEMEINSAM für Demokratie, und dem Volke zum Gewinn.

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2019
Poet, Menschen- Naturfreund
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Hader und Streit

Rabenschwarze Vögel, sie schweben über unserer Erde
Schauen, wie dort Menschen leben, ohne Werte.
Immer enger ziehen sich ihre Kreise
Betrachten voller Häme, der Menschheit liederliche Lebensweise

Schwarze Vögel, namens Hader und Streit
Auch von uns sind sie niemals sehr weit.
Doch auf sie hören nur Hohlköpfe, und die äußerst Dummen
Deren Gehirne (?) und Lippen, sie wollen niemals verstummen.

Hader und Streit, ihnen will ich nicht erliegen
Sind mit Gottes Hilfe nur zu besiegen.
Seine Hände, sie werden mich bewahren
Wie schon, seit vielen Jahren.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen-und Naturfreund

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Sei bereit

Mancher merkt es noch immer nicht
wie unvorbereitet er für seine letzte Stunde ist.
Bedenke doch: täglich kann es für dich heißen, KOMM
sei also bereit für DEINE Zeit, sie eilt davon.

Lege täglich nieder deine Hände zum Gebet
bereite deine Seele, mach` dich auf den Weg.
Unser Pfad zum Himmelreich, er hängt am seidenen Faden
und auch ab, von Gottes große Gnaden.

HERR, sei unserer Seele gnädig
AMEN

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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  Machtbesessenheit/Machtmissbrauch

Der Drang nach Macht ist des Menschen schlimmer Wahn
Zudem für Unbescholtene, schmerzhaft wie ein fauler Zahn
Über andere Menschen zu bestimmen
Dafür wird verleumdet und geschmiert, wie von Sinnen

Von Macht viele Menschen sind getrieben
Wegen Machtmissbrauch, manche im "Jenseits" schon verblieben
Dabei ist`s doch geboten, friedlich miteinander in den Tag zu leben
Auch seines Nächsten kleine Schwächen, ihm vergeben

Leid und Schmerz
Ausgelöst durch manches Menschen kaltes Herz
Ja, wer über andere möcht` bestimmen
Wird Verachtung nur gewinnen

Deshalb, halte fest an Ehr`und Treu`
Das täglich sich dein Herz der Lauterkeit erfreu`
Sanftmut ein jeder soll empfinden
Aus den Köpfen, Machtbesessenheit verschwinden

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Noch gehe ich als Lebender...

Noch gehe ich als Lebender durch die Tage
manche Sorgen ich auch dabei mit mir trage.
Die Zeit in der ich lebe, ist es, die mich betrübt
Feindseligkeiten, haltet endlich ein, es genügt.

Als noch Lebender, auf dieser Erde
führe ich gegen Friedensstörer meine Beschwerde.
Friede, zerbrechlich wie ein zartes Wesen
wie soll er in einer solch`brutalen Welt genesen?

Als noch Lebender auf dieser Erde
vermisse ich die pflege menschlicher Werte.
Friede, zum Schauspiel degradiert
wird nicht bemerkt, wie er langsam und, einsam stirbt.

Als noch Lebender auf diesem Planet
höre ich von Frieden immerzu, nur viel Gered`.
Doch Gott, der für uns diese Erde schuf
er hört der Unheilstifter, steten hässlichen Ruf.

Der Friedfertigen Klage, sie bleibt von ihm nicht ungehört
es folgt der Tag, an dem das Böse wird zerstört.
Dann schafft er sich die Erde neu, nach seinem Willen
es werden verstummen, die Töne, die lauten, die schrillen.

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Es war halt nur ein Traum

Wieder bin ich -wie so oft- in ihm,durch bunte Wiesen spaziert
vorbei an saubere, sprudelnde Bäche.
Durch Wälder, unberührter Fläche
und vorüber an Felder, wo die Lerche jubiliert.

Doch war es nur ein schöner Traum
von etwas, was niemals wiederkehrt.
Ein tägliches Traum-Erlebnis, welches meine Seele langsam verzehrt.
da kaum eine Fläche, die man nicht noch möchte verbau`n.

Dieser Traum wird bleiben, noch oft mein nächtlicher Begleiter
dann das morgendliche Erwachen, geprägt von Trauer und leid.
Geblieben wird sein Erinnerung, -an etwas- was zurück liegt, sehr weit
doch werde ich bleiben, der Natur ewiger Streiter.

Was einst gehörte zum Inhalt des Lebens
hängt heute am Gängelband unersättlicher Gier.
Wunderbare Natur, dem "Fortschritt" im Visier
auf Vernunft zu hoffen, es scheint vergebens.

Bunte Wiesen, sprudelnde Bäche
es war ein Traum halt nur.
Zerstörung der Umwelt, sie hat bis zum Ende der Tage Konjunktur
Menschheit, sie zahlt dafür die bittere Zeche.

(c) Horst M. Kohl, Januar 2019
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Das letzte Kalenderblatt

Mit dem Leben ist es wie mit einem Abreis-Kalender
kaum hat das Jahr begonnen, schon ist es wieder Dezember.
Deshalb nutze sie sinnvoll die Tage
sonst kann das Leben werden, zur reinen Plage.

Nimm die Zeit auf Erden an, aus Gottes Hand
Tod und Leben, Freude und Leid, werden dir nicht bleiben unbekannt.
Nimm es hin, wie es kommt, bis zum Ende deiner zeit
den Tod, das Leben, auch die Freude und das Leid.

Doch besonders soll man zu Lebzeiten pflegen die LIEBE
denn nur sie ist im Leben Garant für FRIEDE.
Gelebte Liebe ist Stärke, sie schlägt niemals schmerzhaft zurück
nur durch Liebe des Menschen Herz sich doch entzück`.

Es vergehen die Tage, die Monate und Jahre
ein reines Gewissen man sich Zeit seines Lebens bewahre.
Gute, und weniger gute Menschen unsere Wege begleiten
auch manche Sorgen sie uns bereiten.

Das letzte Kalender-Blatt, noch ist es nicht gerissen
sei also bedacht, auf ein gutes Gewissen.
Manches Unrecht hat man wohl auch getan
wenn das letzte Blatt gerissen, HERR, so nimm uns trotzdem an.

Fazit

Sein Leben soll man in Demut leben
nicht ständig nach eigener Wichtigkeit streben.
Das Klima des Lebens sich ständig verändert
wohl meist, weil man zu sorglos durchs Leben schlendert.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

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Gedanken eines Menschen- und Naturfreund

Einst war es auf der Erde seht stille
man hörte auf den Wiesen noch die Grille.
Auch über den Feldern den Gesang der Lerchen sehr zart
was aus alledem wurde; Worte dazu man sich besser erspart.

Was ist geworden aus dieser Erden-Stille?
Ganz bestimmt nicht Gottes Wille.
Wir sollten sie -so sprach er einst- sie uns machen Untertan
doch diese Chance; der Mensch hatte sie vertan.

Die Erde, ist schon beinahe zerstört
alle Mahnungen zu ihrem Erhalt, sie wurden nicht erhört.
So leben wir in täglicher Angst
während die Politik, hinter Beschwichtigungen sich verschanzt.

Bald werden wir kein klares Bächlein mehr sehen
weil Gesetze zum Schutze der Natur, wird weithin umgehen.
Die Luft wird mehr und mehr verdreckt
und unser Blick zum Sternenzelt bedeckt.

Auf diese Weise wird es bald auf der Erde `totenstill`
weil es der Mensch(?) so will.
Lasst uns zur Rettung der Erde, sie künftig freundlich behandeln
dann werden auch weiterhin, wir Menschen zufrieden auf ihr wandeln.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2018
Poet- Menschen- und Naturfreund

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 Dem Frieden treulich dienen

Reichlich Mühe hat man sich gegeben
Friedens-Pflichten nachzukommen.
Unbegreiflich; vorwurfsvolle Stimmen sich erheben
sie werden hingenommen.

Für Geduld, eine schwere Last
den Nerven eine harte Sache.
Der Weg zum Frieden wird recht schnell verpasst
denn mancher Bösewicht, er sinnt auf Rache.

Seine Lebensfreude sich nicht nehmen lassen
manchem fällt es dabei nicht leicht.
Dem ist zu raten, nicht zu hassen
denn was wird mit Hass schon viel erreicht?

Weiterhin sich Mühe geben
seinen Friedens-Pflichten nachzukommen.
Gegen Unrecht sich erheben
ein gutes Gewissen ist allemal dadurch gewonnen.

Freunde des Friedens wollen wir bleiben
und Kriegsgeschrei, die Stirne bieten.
Für Frieden trefflich streiten
ihn treulich lieben.

(c) Horst M. Kohl, November 2018
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Weißt du es noch?
-Gedanken, gerichtet an einen Freund aus alten Tagen-

Weißt du es noch, mein alter Freund
als wir noch so manchen Traum geträumt?
Wollten zieh`n  hinaus in die weite Welt
doch es fehlte uns dazu das Geld.

So blieben wir der Heimat treu
erlebten auch da, vieles was neu.
Sangen Lieder am Feuer, untern Sternen-Dach
erfrischten uns, an so manchen kühlen Bach.

Wälder, sie könnten wo anders auch nicht schöner sein
so sagten wir es uns, und blieben daheim.
Die Mädels im eigenen Land, so zart und adrett
wir fanden sie recht bald, sehr früh, sehr nett.

Geträumt wurde so mancher kühne Traum
am Busen einer keuschen Maid, unterm schattigen Baum.
Auch wurde uns oftmals das Herz gebrochen
vor lauter Kummer dann, hatte man sich besoffen.

Eigentlich müssen wir heute nicht viel vermissen
doch die alten Knochen, sie wollen uns öfter den Tag verdrießen.
Auch werden wir heutzutage wohl nicht mehr viel versäumen
jedoch noch widmen, aus alter Zeit, uns manch` schönen Träumen.

(c) Horst M. Kohl, November 2018
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Befreit von der Vergangenheit

Ein altes Bild betrachtend
dabei manchmal, sich selbst verachtend.
Erinnerungen, sie holen ein
sehe Kinder, als sie noch waren klein.

Freiheit von der Vergangenheit
einer oftmals traurigen Zeit.
Wer kann es fühlen, wie sehr es schmerzt
besonders, wenn man sich schon befindet, in des Lebens Herbst?

Aus manchen Träumen, man voller Schrecken erwacht
dann ist`s vorbei, mit so mancher Nacht.
Und der Morgen, er liegt noch in weiter Ferne
der Blick, er sucht sich dann am Firmament, die Sterne.

Freiheit von der Vergangenheit
dann endlich befreit, von einer Ära voller voller Leid.
Vergeblich Vergebung man schon ersuchte
bei Menschen, die man einst verfluchte.

Viele sind schon verstorben
sind droben beim HERRN, recht wohl geborgen.
dereinst -so Gott es will-  
dort möcht` ich sie bitten, um Vergebung, still.

(c) Horst M. Kohl, November 2018
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Benehmen

Manches kannst du nicht in Worten sagen
das Gesagte,  schweigend musst du es ertragen. 
Wenn auch vieles, was in deinen Ohren klingt
mit bangen dich durchdringt.

Des Unholdes gesprochene Worte, recht bewusst gewählt
wohl wissend auch, was der Menschen Seele quält.
Den eigenen Puls, man fühlt ihn höher schlagen
 man möchte solchen Menschen, schon die Meinung sagen.

Reden hat mit diesen Leuten wenig Sinn
auch ein Gespräch, es scheitert meistens am Benimm.
Lediglich was aus deren Munde kommt, bleibt Qual
in solcher Menschen Leben, wohl viel hundertmal.

Gebrochen wurde auf diese Weise, manches Herz entzwei
weil gesprochen wurden, schmerzlich` Worte, allerlei.
Zur rechten Zeit zu schweigen
hätte erspart, so manches Leiden.

Durchs täglich` Leben schreitet man recht sorgenvoll
erlebt Menschen, die sich benehmen schon wie toll.
Diesen Reim, ihn wollt` ich schreiben
da ich nicht schweigen kann, zu solchen Treiben.

(c) Horst M. Kohl, November 2018
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Wiesenbronner Kobold-See                                                                        Foto: Horst M. Kohl

Stille

Still ruht das Land
auch gar trüb`erscheint mir der Natur Gewand.
Was ergriff plötzlich meine Seel` so tief
was war es, was Melancholie hervor mir rief?

Ist`s das nahe Jahres-Ende
oder gar schon die eigne Lebens-Wende?
Ja es mutet alles an, sehr wunderlich
über sich selbst, -manchmal- man wundert sich.

Als einst noch junger Mann
ich noch manchen Kampf gewann.
Durchs Leben geht`s halt nun, mit müden Schritten
von den Jungen wird man eben noch gelitten.

Der Stille, ihr gilt mein Verlangen
da in der Vergangenheit, ich der Unruh nachgehangen.
In diesem Sinne, zieht es mich hinaus in Wald und Feld
wo man verschont bleibt, von der ewigen Jagd nach schnödem Geld.

Vereint mit dem Schweigen der Natur
komm`ins Reine ich, mit dem was im Leben einst mir widerfuhr.
Getrost erwarte ich für mich die Stund`der ew`gen Stille
dann auch verstummt in meinem Kopf, die letzte Grille*.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2018
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Beim einen früher, beim anderen halt später

Ja Herr, lange wollt` ich`s  nicht begreifen
musste dazu, erst viele Jahre reifen.
Um es zu verstehen, dass du bei mir bist, an allen Tagen
und ich dir nahe bringen darf, meine großen Lebens-Plagen.

Ja, du trägst mich auch in meinen hohen Jahren,
möge deine Lieb`mich doch, vor weiteren Leid bewahren.
Meine letzte Zeit, bald ist sie gekommen,
dann wünsch` ich mir, dass ich von dir, werd` aufgenommen.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2018
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Mancher Menschen Leben

Wir Alten empfinden Unbehagen
wenn wir vernehmen der Jugend Klagen.
Doch auch wir einstmals Jungen
hatten zu diesem Lied, den selben Text gesungen.

Es gleichen sich die selben Klagen
welche lassen ihre Herzen höher schlagen.
Generationen sie kommen und sie gehen
erleben auch alle, ihr ganz ihr persönlich` Wehen.

Ja so mancher Lebensweg, er beginnt mit viel dunklen Schatten
bekam niemals Gelegenheit, zu ruhen auf weichen Matten.
Doch wird festgehalten am kleinsten Hoffnungsschimmer
das bald beiseit` geräumt, die Lebenstrümmer.

Es muss gehen, so mancher dieses dunkle Tal entlang
beseelt vom dem besonderen Drang.
Zu schaffen die große Lebenswende
und damit, aller Trübsal Ende.

Raue Zeiten wären dann vorbei
durchlitten dabei so allerlei.
Befreit sind nun Herz, Augen und alle weiteren Sinne
doch sollst du künftig hören, mehr auf Gottes Stimme.

Er war es, auch wenn du es nicht glaubst
der dich bewahrte, vor des Todes kalter Faust.
Und führte dich in deiner allerhöchsten Not
zurück, in des Lebens Morgenrot.

Horst M. Kohl, Oktober 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Geisel-Smartphone

Sie agieren im Stehen, sitzen, liegen oder auch im Gehen
Man fragt sich, worin liegt begründet, solcher Menschen Wehen?
In allen möglichen Lagen
Ihre Häupter im Hängen, nach vorne sie tragen

Auf solch` ulkige Weise
Begeben sie sich auf die tägliche Reise
Um mit solchen Zeitgenossen ins Gespräch zu kommen
Hat man erst nach längerem Bemühen, deren Aufmerksamkeit gewonnen

Doch im Gespräch, es bleibt der Kopf zum Smartphone gesenkt
Geradeso, als sei deren Halswirbel gar arg verrenkt
Auch klare Worte, sind deren Munde kaum zu entnehmen
Statt verständliche Worte, nur ein sachtes undefinierbares Wehen

In der Smartphone-Welle
Liegt vieler Übel Quelle
Kaum jemand schaut im Gespräch (?) noch in die Augen des Gegenüber
Menschen laufen an anderen, ohne Blickkontakt vorüber

Als Alter, noch nicht Smartphone - `Verführter`
Auch noch nicht vom neuzeitlichen Firlefanz `durch gerührter`
Bevorzuge ich das Gespräch von Auge zu Auge
Genieße diese angenehme Atmosphäre, diese mir so vertraute


St.Johannis Kirche zu Schweinfurt

Hier fand meine Taufe im Alter von drei Jahren, am 21. Januar 1947 (ev.luth.) statt


Mein Glaube

Mit ganzen Herzen will ich meinen Glauben hier bekennen
 Was auf dieser Welt könnte mich von ihm nur trennen?
Auch vielfaches `Bocksfuß-scharren`
Lassen mich nicht werden, der Sünd` zum Narren

Jesus bleib` ich treu
Dies zu bekennen, mich niemals scheu`
Hab`mich längst für ihn entschieden
Nur meinem HERRN, will ich zu Füßen liegen

(c) Horst M. Kohl, September 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Quo vadis Mutter Erde 

Natur verschmutzt, missbraucht
Deshalb dort auch so manche Kreatur ihr Leben hat schon aushaucht
Landschaften, gemacht zum Abladeplatz für Unrat aller Art
Reklamiert man, bleiben Pöbeleien nicht erspart

Unvernunft, sie will sich nicht bereden lassen
Was da geschieht, man kann`s nicht fassen
Hier, wo ich mein Leben hab` verbracht
Zuschanden wird die Natur gemacht

Mögen diese Menschen (?) mit Unrat, Behälter doch befüllen
Nicht aber unsere Umwelt, mit ihren Abfall derart vermüllen
Werden Menschen weiterhin ihren Lebensraum verdrecken
Erwartet uns ein baldiges Ende, mit fürchterlichen Schrecken

Schutz und Pflege der Natur
Verkommen zur Karikatur
Was man als junger Mensch einstmals als schön empfunden
Wird heute, gnadenlos geschunden

Mensch, treibst du es weiter so, auf solche Art
Schlimmes bleibt dir nicht erspart
Hörst im Waldesdunkel nicht mehr die Winde rauschen
Wirst auch keinen Vogelsang mehr lauschen

Lebe wohl du einstige Heimat schön
Kein Sonnenuntergang mehr, über der bunten Hügel Höhn
Lebe wohl du schöner Wald so wunderbar
Aus dem einst Nachtigallen-Sang zu hören war

(c) Horst M. Kohl, September 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Der alte Mann

Ein alter Mann, sehr Weise
Wenn er redete, wurde es um ihn herum sehr leise
Vermissen ließ er es auch nicht an Heiterkeit, ad hoc
Würde strahlte er zudem aus, in seinem alten Rock

Auch die Welt mit ihren lauten Lügen
Konnte seinen Humor niemals trüben
Wir damals Jüngeren, gerne seinen Worten lauschten
Hatten reichlich Stoff im Nachhinein, und plauschten

Frohsinn und viel guten Lebensrat
Der alte Mann seinem Umfeld stets vermittelt hat
Sein Leben führte er bescheiden
Nichts gab es, worum man ihn wollt` beneiden

Ein erfülltes Leben aus seinen Augen uns entgegen blickte
Beim Erzählen, sein graues Haupt bedächtig nickte
Behütet war sein Lebensweg durch den HERRN dort droben
Und legte uns ans Herz, dass auch wir ihn täglich sollen loben

Dieser alte Mann; sehr Weise
Ging von uns nun, trat an seine letzte Reise
Fazit
So wie er gelebt
Es auch mich bestrebt

(c) Horst M. Kohl, August 2018
Poet, Menschen-und Naturfreund
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Übel der Menschheit

Habgier, Wollust, Lügen
Menschen sich daran vergnügen
Habgier; auch Raffsucht genannt
Welche davon besessen, ziehen andere über den Tisch, ganz galant

Ungezügelte Wollust in den Lenden
Lässt manches Schicksal in bitterer Enttäuschung enden
Wem nicht die Vernunft schiebt einen Riegel vor
Endet meistens als erbärmlicher Tor

Tagein, tagaus Menschen absichtlich lügen
Um der Vorteilnahme wegen, sie Mitmenschen betrügen
Sie machen sich ihren Nächsten zur Beute
Betrügen lachenden Mundes, und empfinden hämische Freude

Der Betrogene, er verliert den Glauben an Gerechtigkeit
Was ihm geschehen, ist für ihn keine Kleinigkeit
Vertrauen; die Basis frei zu sein von Ängsten
Sie währte nun wohl beim Betroffenen am Längsten

Hinter Habgier, Wollust, und Lügen
Lauert Absicht zum Betrügen
Da lebt es sich unbeschwerter mit ehrlichen Herzen
Und bereitet keine seelischen Schmerzen

(c) Horst M. Kohl, August 2018
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Besserwisser

Man zählt sie zu den ewig Lästigen
Sie bringen um den Verstand so manchen Bedächtigen
In Worten und Daten wollen sie Unfehlbarkeit beweisen
Doch der Besserwisser Gedanken nur um ihr Ego kreisen

Diese Menschentypen gängeln und kritisieren
Vor Beleidigungen anderer sie sich nicht genieren
Sie werden ihrer Umwelt zur Geißel
Und wirken auf Seelen ein, wie Meisel

Besserwisser machen auch nicht Halt vor anderer Leute Meinung
Erfreuen sich um so mehr, an menschlicher Reibung
Sie stecken voll mit beißenden Spott
Und ihr Mundwerk geht dabei recht flott

Besserwisser haben auch mit Gott nichts im Sinn
Ihr Streben gilt einzig, nur dem Gewinn
Besserwisser, als Nadel empfunden in so manchen Herzen
Hinterlassen verbrannte Erde, und Menschen beladen voller Schmerzen

(c) Horst M. Kohl, August 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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  Abenteuer Dorfstraße

Reisezeit, und wir sind mitten drin
Wieder stehe ich am Straßenrand und glaub, ich spinn
Möchte sie gerne überqueren
Doch die "Schlange", sie will es mir verwehren

Verweile auf der Stelle, von Gestank und Lärm umgeben
Dabei möchte ich mich nur ein paar Meter weiter, zur Post begeben
Doch dann plötzlich, der Autostrom, er steht
Ein armes Bürgerlein wie ich, nun zögernd, seines Weges geht

Es kommt mir so vor, alle Welt sei auf der Flucht
Doch was sie ausgerechnet, in unserem Dorfe sucht?
Aus blechernen Kästen trommelt Techno-Gedudel
Menschheit also im pulsierenden Lebens-Strudel

Nein, dies ist nicht mehr meine heile Welt
Zu sehr verändert liegt sie da, unter diesem Himmelszelt
Keiner hielt hielt mal an, um mir meinen Weg zur anderen Seit` zu lassen
Wir Alten sind es wohl, die nicht mehr in diese "Neuzeit" passen

Geduld ist gefragt, Straßen zu überqueren
Und ein fester Glaube, das man es dir nicht wird verwehren
Hoffnung lasse keimen, das Überqueren möge unbeschadet dir gelingen
Dann versuche, in großen Sätzen, die Fahrbahn zu überspringen

Auf dem Rückweg das gleiche Unterfangen
Es beginnt wieder mit großem Bangen
Am Straßenrand stehst du und wartest
Bevor du wieder mit großen Sprüngen, auf die andere Seite startest

(c) Horst M. Kohl, August 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Verzicht

Verzicht bedeutet
Sich überflüssigen Konsums erwehren
Wer nicht dazu bereit, den Wert der Bescheidenheit verleugnet
Doch der Gang durchs Leben, wird so manches schmerzhaft lehren

Verzicht
Mancher begreift dessen Bedeutung noch zur rechten Zeit
Weil ihm aufging der Erleuchtung helles Licht
Was ihm am Ende ersparte, auch manches Leid

Schon in "Jungen Jahren" 
Bin auch ich mancher Verführung erlegen
Ist auch manches Missgeschick mir widerfahren
Unbedingtes Haben-wollen , darauf liegt halt kein Segen

Im Alter angekommen
Legt man über manch` Geschehenes die Stirn in Falten
Auch der Weisheit Gipfel wurde noch nicht erklommen
Deshalb auch wir in jungen Jahren, manch` teures Lehrgeld zahlten

Gelassen sehe ich meine Zeit vergehen
Vergangenes , ich lasse es ruhen
Auch wenn mich berührt, noch manch seelisches Wehen
Will ich frohen Mutes meinem Lebensabend entgegen sehen

(c) Horst M. Kohl, August 2018
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Lieblos

Und werd` ich noch so alt
Ein Dasein ohne Liebe lässt mich nicht kalt
Auch kann ich nicht an einer bittend` Hand vorüber gehen
Nicht hinein in traurig` Augen sehen

Nicht begreifen kann ich, weshalb der Mensch, den Mensch verletzt
Auch nicht, das man Kriege führt, und Messer wetzt
Mancher nimmt sich was er gerade braucht, mit Brachialgewalt
Dabei manch einer, mit seinem Leben dafür teuer zahlt

Lebt die Menschheit fort in dieser Weise
Könnte es bald sein, der Völker letzte Reise
Auf der Erde scheint das gleiche Lied wie eh`und je`zu klingen
Menschen werden weiterhin für ihre Toten, Klagelieder singen

Fazit

Für einen solchen Ort
Hierzu mein einzig Wort:
Wird an einem solchen, Liebe mir versagt
Dort ist`s dann, wo meine Seel` zu Tote wird geplagt

(c) Horst M. Kohl, Juli 2018
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`Vom Anderssein`

Wer übers menschlich` Anderssein will lachen
Sich in arge Niedertracht begibt
Der Betroffene in seiner Rolle wohl kaum sich selbst noch liebt
Und könnt er sein Anderssein beenden, er würde es wohl machen

Wer vom Anderssein betroffen
Dessen Augen oft sich vom Seelenschmerz befeuchten
Kaum ein Hoffnungsschimmer will darin mehr leuchten
Angenommen werden wie er ist, es bleibt sein stilles Hoffen

Der Mühseligkeit große Plage
Sie beginnt schon in früher Morgenstund`
Nicht wie (Erasmus v. Rotterdam es meinte) für ihn, mit Gold im Mund
Hin und her getragen von Leid und Schmerz, so bleiben seine Tage

Ein Dummkopf ist und bleibt, wer über kranke Menschen Übles schwätzt
Deshalb bedenke
Des Schwätzers Lebenslaufbahn ist noch nicht zu Ende
Vielleicht wird auch er mal vom bitteren Spott gehetzt

(c) Horst M. Kohl, Juli 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Mensch im Umgang mit der Natur

Blühende Wiesen werden weichen müssen
Fische, sie sterben in verunreinigten Flüssen
Fortschritt, so nennen manche Leute, diese neue Zeit
Vernichtung der Menschheit, sie scheint nicht mehr weit

Der Untergang der Sonne, vom dunklen Smog verdeckt
Die Lungen der Menschen durch Feinstaub verdreckt
Mond-weiße Nächte, mit der Liebsten im Arm
Wurden geopfert, einer Zeit ohne jeglichen Charm

Glitzernde Wiesenbäche, sie bleiben ein Traum
Sogar auf ihnen schwimmt schon industrieller Schaum
Kaum mehr Frösche und Quappen, wie wir sie noch sahen
Ja, damals wir jenes Unheil schon ahnden

Dem Bauboom wird unsere Landschaft geopfert
Wiesen und Felder, sie dienen klammen Gemeindekassen als Stopfer
Irgendwie scheinen manche versunken, in geistiger Umnachtung
Zu diesem Schluss kommt man bei näherer Betrachtung 

(c) Horst M. Kohl, Juli 2018
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Geschwister des Leids

"In das Stammbuch aller Macht-Geilen"

Die Macht und der Wahn
Wie Geschwister sie sich gleichen
Vor nichts machen sie Halt, gehen über Leichen
Fremd bleiben für sie, Ehrlichkeit und Scham

Die Macht und der Wahn
Die beiden mit Vorliebe, Reichtümer für sich horten
Dafür anderen Menschen die Ehre abschneiden, und auch Morden
Ja, sie stammen von einem besonderen Clan

Die Macht und der Wahn
Ganze Völker sie knebeln
Dabei auch manche Gehirne vernebeln
Ganze Existenzen werfen sie aus der Bahn

Die Macht und der Wahn
Eines jeden Volkes schlimmstes Übel
Verloren hat es, wenn es gibt, aus seiner Hand die Zügel
Nach ihm kräht nicht mehr, der Hahn

Die Macht und der Wahn
Sind wir nicht nicht auch von solchem schon umgeben?
Hört nur und seht, der Alleinherrschaft gilt ihr Streben
Vor jenen hatte mich schon gewarnt, vormals mein Ahn`

(c) Horst M. Kohl, Juli 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Freunde vergangener Tage

Wo seid ihr verblieben?
Wurdet ihr vom Mühlstein der Zeit zerrieben?
Habe oft im Stillen der schönen Jahre gedacht
Auch an vielem, worüber wir gemeinsam gelacht

Weiter werde ich mir meine alten Freunde ins Gedächtnis rufen
Wohl auch weiterhin so manches Grab besuchen
Bevor auch für mich schlägt meines Lebens Trennungsstunde
Möchte ich noch manchem Danke sagen, aus meinem Munde

Schön war mit euch die Kinder- und die Jugendzeit
Doch liegt sie schon zurück sehr weit, sehr weit
Gute Jahre waren es
Bis begann, der große Lebensstress

Mancher ging dabei verloren aus den Augen, aus den Sinn
Auch warf mancher sein Leben einfach so dahin
Doch jeder von euch lebt weiter in meiner Erinnerung
Und es kommt aus dieser Zeit, nur Gutes über meine Zung`

Schönes und auch Leid begleitete mein Leben
Doch galt stets dem Guten mein Bestreben
So gedenke ich noch heute, manchem frohen Stündchen
Manch alten Freund zu finden, es glimmt das Hoffnungs-Fünkchen

(c) Horst M. Kohl, Juni 2018
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Es will Abend werden

Erinnerungen, sie ziehen durch mein Gemüt
Vieles hatte ich im Leben versucht, mich auch bemüht
Doch mancher Erfolg, er blieb mir verschlossen
Ging weiter meinen Weg, ganz unverdrossen

Erinnerungen an damals, sie lassen nicht los
Dann beginnt er zu würgen, in meiner Kehle der Kloß
Ich bete zu Gott um Vergebung meiner Schuld
Auch dafür, dass ich empfangen durfte, des HERRN große Geduld

Erinnerungen an vergangene Zeiten
Rufen mir ins Gedächtnis verschuldete Leiden
Vergebung will ich erbitten
Habe viele Jahre unter meiner Schuld gelitten

Mit dir HERR fing einst mein Leben an!
Warst Begleiter meiner langen Lebensbahn
Hast auch erlebt meine viele Tage ohne Lebensfreude
HERR, deshalb danke ich dir für mein Leben im HEUTE

Meine Augen wollen freudig auf dich sehen
Doch niemals vergessen, was früher ist geschehen
HERR, in mir will es Abend, bleibe du mein Licht
Verlasse mich nicht!

(c) Horst M. Kohl, Juni 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Fanfaren des Krieges

Sie schallen aus allen Winkeln der Erde
Welten-Friede gestört durch Macht-Besessene Drohgebärde
Kaum ist ein Tag vergangen
Wir um Welten-Frieden bangen

An manchem Abend stehe ich am Fenster
Um dich zu bitten, HERR, vertreibe sie diese Kriegs-Gespenster
Ich berichte dir von meiner Angst um deine Welt
Blicke besorgt hinauf zum Himmelszelt

Schmerzensschreie, Wehe-Klagen
Hinterbliebene auf Lebenszeit Trauer mit sich tragen
Väter und Mütter ihre Kinder beweinen
Denn in ihren Herzen wird niemals mehr Sonne scheinen

Die Mächtigen dieser Welt
Wollen nicht sehen unseren Blick zum Himmelszelt
Auch nicht verstehen die Tränen, und nicht hören die Klagen
Nicht vernehmen was die Menschheit ihnen will sagen

So werde ich weiterhin an meinem Fenster stehen
Täglich dich bitten, zu erhören deiner Kinder sehnlichstes Flehen
HERR, von meinen Ängsten will ich dir erzählen
An geeigneten Worten soll es mir nicht fehlen

HERR, lasse verstummen des Krieges schrille Fanfaren
Frieden auf Erden, dieses bitte, lasse uns erfahren
Auch verstummen die Schreie seelischer Schmerzen
Nimm von uns, was betrübt unsere Herzen

(c) Horst M. Kohl, Juli 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Ruhelos

So ist es hier auf Erden
Menschheit findet keine Ruh`
Immer muss was Neues werden
Schaffen, Werkeln immer zu

Will der Mensch sich bestätigt sehen
Macht er manche Nacht zum Tage
Auch wenn der Schmerz wie arge Wehen
Haben, Haben, ist und bleibt der Menschheit Plage

Noch das eine Mal
So denkt er aus seiner Sicht
Hab` doch keine andere Wahl
Ja, die Hypothek, sie fragt mich nicht

Wenn sie dann bezahlt
Dann, ja dann, dann streck` ich mich lang
So hat er es sich in seinen Träumen ausgemalt
Doch tief in seinem Herzen ist`s  ihm manchmal bang

So manche Stunde
Liegt er in seinem Kissen
Zahlen drehen in seinem Kopfe ihre Runde
 Kann kaum Schlaf noch finden, weil er von Sorgen ist gar arg zerrissen

Mensch, denk ich mir; lebe halt bescheiden
Musst auch nicht alles haben
Erspare dir deinen Alltag voller Leiden
Denn sinnlos ist es, dem Mammon nachzujagen

Die Welt des Reichtums verdirbt des Menschen Seele
Auch wenn sie es stets verneint
Ein bescheiden Leben lieber dir erwähle
In kleiner aber warmer Stube, mit deinen Lieben recht vereint

(c) Horst M. Kohl, Mai 2018
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Gottgefällig sollst du leben

Einstmals legen meine Hände sich zur Ruh`
Und es schließen sich dann meine Augen zu
Durfte ich doch ein langes Leben führen
Auch darin, so manches bittere Leid verspüren

Will trotz allem die Freudentage nicht vergessen
Tät ich`s,  es wäre wirklich recht vermessen
Wünsche mir, der letzte Herzems-Schlag lässt noch auf sich warten
Doch, dem HERRN, keiner blickt ihm in die Karten

Deshalb, jeder rüste sich bei Zeiten, für seine letzte Stund`
Und beginne seinen Tag im Gebet, schon bei früher Morgen-Stund`
Auf solche Weise führ`dein Leben
Halt gottgefällig eben

(c) Horst M. Kohl, Mai 2018
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Meiner Seele auf und ab

-besonders in Freundschafts - Angelegenheiten-

Mein Leben verbrachte ich nur im Trapp
Nun bin ich alt, die Jahre werden knapp
Was ich mir wünsche, sind noch manche gute Stunden
Denn ich fühle mich mit meinem Leben, sehr verbunden

Was mich betrifft, ich habe im Leben geliebt, und auch geweint
Hatte nicht geprotzt, wie so mancher von mir meint
Enttäuscht bin ich von vielen, die sich Freunde nannten
Als es mir schlecht ging, sich von mir wandten

Nur Wenige haben sich als `edler´ Kreis erwiesen
Gott vergebe jenen, die mich verließen 
Lebe auch ohne solche Typen, mit nur wenig Sorg`und Müh`
Und danke Gott für jeden neuen Tag, schon in baldiger Früh

Freude empfinde ich, über jeden mir von Gott gegebenen Tag
Auch über jeden Menschen, der mir ehrlich zeigt, dass er mich mag
Zum innehalten, nachzudenken, nehme ich mir die nötige Zeit
Menschen die mit Freundschafts-Worten tönen, ich aber tunlichst meid

Denn ein wahrer Freund ist einfach da in deiner Not
Fragt nicht lange, denn helfen lautet sein Gebot
Ein Freund ist auch der Seele Balsam
Deshalb: in der Wahl eines solchen, sei recht achtsam

(c)Horst M. Kohl, Mai 2018
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Und wie lebst du?

Menschen leben in vollen Genüssen
Während andere den Hungertod sterben müssen
Bei vielen fehlt es an menschlicher Geborgenheit
Wann hat es ein Ende, dieses schreckliche Leid?

Auch gibt jene, die maßen Überheblichkeit sich an
Kritisieren Arme wegen ihres Lebens, dann und wann
Sagen, sie tragen selber Schuld an ihrem Leben
Hätten halt sollen, schon früher, nach einem besseren streben

Salopp gemeint, wer im Wohlstand lebt, trägt leichte Last
Kritiker, merkst du nicht, wie Unrecht du hast?
Trage mit, der geplagten Bürde
Und lasse jedem Menschen seine Würde

Sei in allem was du tust, nicht flüchtig
Nur, was du ehrlich meinst, dass ist wichtig
Redlichkeit (sollte) für dich keine Frage sein
Darum, schalte erst das Hirn, und dann die Zunge ein

Damit trägst du bei, für eine gerechte Welt
In der, der Mensch, und nicht der Mammon zählt
Damit löst sich die Frage nach mehr Menschlichkeit
Erdenbürger, fange an, sei bereit!

(c) Horst M. Kohl, Mai 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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 Weshalb ziehst du die Stirn so trüb?

Weil unsere Welt voll Unmut und Leid
Menschheit ohne Ruh und Rast, liegt nur im Streit
Trauer darüber, ergreift mich immer mehr 
So schaue ich um mich herum, vieles lieblos und leer

Niemand gönnt mehr dem anderen das Seine
GOTT, lasse nicht Herzen hart werden, wie Steine
Sie auch nicht welken, wie altes Laub
Nicht Menschen werden, dem Neid zum Raub

Meine stille Hoffnung, sie gilt dem Frieden
Und meine Gebete zu Gott, das sich alle Menschen lieben
Erst durch Liebe werden unsere Tage wieder heller
Dann verlassen verwundete Seele, ihre dunklen Keller

Dem besorgten Menschen wird dann sein, die Stirne faltenfrei
Missgunst, Streit und Neid, dem Menschen einerlei
Zu schön wäre es, um wahr zu sein
Denn noch lebt unter uns, der falsche Bruder Kain

Von der Hoffnung auf Friede, wir wollen von ihr nicht lassen
Aus unserer Welt jedoch verbannen, jegliches hassen
Dem Frieden gilt es, entgegen zu eilen
In Angst und Tränen, sollen Menschen nicht länger verweilen

(c) Horst M. Kohl, Mai 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Ein Mensch, dort darf ich`s sein

Noch im Schein des ersten Morgenlicht
Verdecken Nebelschwaden meine Sicht
Doch voll Freud` und Wonne
Schreite ich voll Erwartung, entgegen, meiner Morgensonne

Noch liegt ungetrübte Stille über Wald und Wiesen
Als wolle sie dem Mensch, den neuen Tag versüßen
Nur hi`und da, ein unerklärlich` leis` Geräusch
Ist zu vernehmen, dort vom Waldesrand, aus dem Gesträuch

Ich wandere weiter meines Weg`s  dahin
Suche in der Einsamkeit des Waldes, für mich des Lebens Sinn
Tiefer will ich gehen dort hinein
Denn ein Mensch, im Walde darf ich`s sein

(c) Horst M. Kohl, April 2018
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Weh! Weh! Liebe alte Erde

Es werden nicht der Menschheit letzte Tränen sein
Erlebt sie doch täglich neue Pein
Auch manch` flehentlich` Gebet zum Himmel wird gesandt
Menschheit hört Kriegsgeschrei und fragt, wo bleibt der Verstand

Schuldzuweisungen werden ausgesprochen, nach hier und dort
Ein jeder weiß es schon, wer verantwortlich ist für Völkermord
Auch ohne Beweis, man spricht vorschnell schuldig
Wäre es nicht besser, man macht sich vorher kundig?

Kanonendonner, Bombenhagel
Sind am Ende des Weltenfriedens `Sarges-Nagel`
Nun hört man wieder viele kluge Reden
Und mancher glaubt von sich, er sei der `Welten-Segen

Bedeckt wird sein das Himmelszelt mit dunklem Wolkendunst
Doch nicht nur EIN Verbrecher ist`s, der den Frieden uns verhunzt
Nein, es sind jene, die mit Chemie und auch mit Bomben töten
Friedensvermittler mit Charisma, sind mehr denn je von Nöten

Weh! Weh! Liebe alte Erde
Man schaut derzeit wieder die Teufelsfratze und deren Gebärde
GOTT
Erhalte uns Menschen noch viele tausendfarbige sonnige Morgen
Unseren Kindern und Enkeln, ein Leben ohne große Sorgen

(c) Horst M. Kohl, April 2018
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Aus dunklen Tiefen

Sagt! Ist es euch bewusst, wie es ist
Wenn verstrichen wird sein unsere Frist?
Uns kein sauberes Wasser mehr wird beschert
Uns nichts trinkbares mehr gewährt?

Noch kommt es aus dunklen Tiefen
Doch Natur wird zerstört, über die einst Kinderfüße liefen
Menschen auf diesem Planeten, nach kühlem Nasse lechzen
Unsere Erde tut schon schwer unter der Menschen-Willkür ächzen

Wasser bedeutet Leben
Natur durch Menschenhand verschandelt, man möchte sich übergeben
Jeder weiß es. und schätzt es nicht
Doch Mensch bedenke, einst stehst du vor dem Jüngsten-Gericht

Wasser und Erde müssen von uns gehalten werden Rein
Tun wir`s nicht, wird`s einst nicht mehr wie früher sein
Wenn wir uns wollen noch recht lange an Mutter-Erde erquicken
Müssen wir uns beugen, um noch in die Augen unserer Enkel zu blicken

Erde, wie warst du einst recht lieblich anzuschauen
An manchen Ecken ist`s nur noch zum Grauen
Was ist aus dir geworden?
Mir scheint, man möchte dich ermorden

(c) Horst M. Kohl, April 2018
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 Der Tann, vom Winterschlaf erwacht

Begrüßen wollen wir voll Freud`die neue Jahreszeit
Viel geliebter Vogelsang liegt schon zurück, sehr weit
Frisch gewagt sind erste Schritte vor das haus
Denn, schon einladend zieht es mich in den Wald hinaus

Nun auch der Tann aus seinem Winterschlaf erwacht
Hat abgelegt sehr zaghaft, seine weiße Winter-Pracht
Dort bald die ersten Knospen brechen auf
Die Macht der Natur, nun nimmt sie wieder ihren Lauf

Auf wunderbaren Pfaden
Werde ich dorthin geladen
Wage es, lasse mir meinen Gang nach draußen nicht vergrämen
Darf eindrucksvolle Impressionen mit nachhause nehmen

Die frühe Jahreszeit, vieles hält sie fürs Auge noch verborgen
Man erhofft, sie möcht`es lüften schon am Morgen
Doch in Enthaltsamkeit will ich mich erquicken
Bin zufrieden mit dem, was ich durfte, bis jetzt erblicken

Schon bald wird herrlich leuchten für jeden die Natur
Auch erklingen werden für uns, wieder viel tausend Stimmen pur
Das Herz erfüllt sich mit reichlich Freud`und Wonne
Auf Knien danke ich GOTT, der scheinen lässt, die Kraft der Sonne

(c) Horst M. Kohl, April 2018
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An einem ganz bestimmten Morgen

Eines Morgens, als ich leichten Fußes durch die Auen schritt
scheuchte ich auf so manches Tier, durch meinen unbedachten Tritt.
Hatte wohl nicht der Natur Behutsamkeit bedacht
auch nicht, das vorbei ist, erst ganz kurz die Nacht.

Noch stiegen auf von Fluss und Wiesen Nebelschwaden
die geisterhaft in meine Blicke traten.
Sachte dann die Nebel sind gewichen
leise, fast unbemerkt, hat sich die Nacht davon geschlichen.

Dann endlich erste Sonnenstrahlen
in Wald und Höhen, ihre zarten Grüße malten.
Auch die Vögel ihre Morgen-Melodien senden
voller Inbrunst, als wollten sie damit niemals enden.

Vor Freude sich meine Augen zum Himmel erheben
um Gott zu danken für jeden Tag, den ich mit der Natur darf erleben.
Denn Schönes dürfen meine Augen sehen
Freude empfinden, da ich möchte, durch Wald und Auen gehen.

Ganz nach meinem Willen
beginne ich für mich, ein altes Lied zu singen.
Lasse dann im Geiste vorüber ziehen, wie es war in jungen Jahren
und hoffe, es dauert noch, bis ich muss von hier nach `dannen`fahren.

(c) Horst M. Kohl, März 2018
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Betrachtungen

Meine Lebensjahre, unbeschwert waren sie nicht
Sie waren begleitet von viel Schatten, und wenig Licht
Habe auch kaum schöne Zeiten erlebt
Durch viel Leichtsinn hatte sich das Schicksal gegen mich gedreht

Geeilt bin ich wohl Phantomen nach
Und habe mit  beigetragen, zu vielem Weh und Ach
Vergessen hatte ich alle meine Lieben
Auch bei Visionen ist vieles geblieben

Weit zurück liegen diese Wege
Nun ich nur noch nach Gottes Geboten strebe
Unstetes Leben kommt nicht mehr in Frage
Bin losgelöst von einer Zeit, welche war voller Klage

Warum ging ich einst solch einen Pfad?
Entgegen auch manch gutem Rat
Meine Lebensart, sie war kaum zu ertragen
Viele Menschen aus früherer Zeit, man kann sie nicht mehr befragen

Nun verbringe ich mein Leben in Ruhe und Würde
Kann getrost erwarten, meine schwerste Lebens-Hürde
Die Gebote Gottes zu befolgen, ist mir eine Leichtigkeit
Vorbei ist`s mit der Verlockung und deren Dreistigkeit

(c) Horst M. Kohl, März 2018
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Liebe

Wahre Liebe ist wie ein Himmelszelt
Ein Schild gegen die Drangsal aller Welt
Sie ist Sonnenstrahl und Seelen-Segen
Solch` Kostbarkeit muss man immerzu auf`s  Neue pflegen

Wer wahre Liebe darf empfangen
Dem braucht`s  im Leben vor nichts zu bangen
Denn Liebe ist wie prunkendes Geschmeide
Unbefleckt, und rein wie weiße Seide

Wird sie gepflegt, reift sie heran zum wahren Erntesegen
Weil sie ist, ein Nehmen und ein Geben
Ein wahrer Schatz
Welchem im Herzen gehört, ein ganz besonderer Platz

Doch von der Liebe, hin zum Liebes-Leid
Ist auch ein solcher Weg nicht weit
Wie rasch ist entflammte Liebe schon entglitten
Dies nur begreift, wer dieses Tränen-Tal hat durch litten

Bedenke: der Liebe Freund ist die Genügsamkeit
Ihr ärgster Feind, sündhafte Begehrlichkeit
Dieses zarte Pflänzchen namens Liebe
Wenn es gut gepflegt, bringt`s täglich neue Triebe

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund 
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Beten und Arbeiten

Des Tages laute Stunden sind vorüber
Abendglockenruf, er klingt herüber
Des Menschen Tagwerk ist vollbracht
Müdes Haupt, bereitet sich zur Nacht

Ein alter Bauer geht noch zur Abendmesse
Dem HERRN zum Dank, auf das er seine arme Seele nicht vergesse
Auf seinem Lager gibt er sich seinen stillen Gedanken hin
Obwohl schon alt, nach Pflichterfüllung steht ihm sein Sinn

Auch gedenkt er seiner Jahre, welche sind verflossen
Welche als Übel er hat empfunden, und welche hat genossen
Der Menschen die ihn einst Mal liebten
Und jener, die seine Seele trübten

Er gibt sich hin der nächtlichen Ruhe
Nimmt nichts mit in den Schlaf, vom täglichen Getue
Erquickendes Erwachen soll sein am Morgen
Der neue Tag mit Gott, und ohne Sorgen

Mutig den neuen Tag beginnen
So werden die Stunden harter Arbeit mühelos gelingen
Ist der Abend dann gekommen, zur Messe ruft erneut die Glock`
Der Bauer ist müde, steigt um in seinen guten Rock

Nimmt an seiner täglichen Abendmesse teil
Um zu beten fürs Seelenheil
Dies sind des Bauers Tage
Wie er sie hinnimmt, ohne Klage

Menschen heutiger Zeit
Von Zufriedenheit entfernt, sehr weit
Gehen auch recht zielverloren durch ihr Leben
Statt den Geboten Gottes nachzustreben

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Das Gewissen

Für jene, welche in ihrem Leben andere Menschen hatten Unrecht getan
Auch ich schließe mich davon nicht aus.

Dumpfe Träume zur Nacht
Ausgelöst, wohl selbst gemacht
Erlebst darin Vergangenes vorüberzieh`n
In dieser Traumwelt wirst du gerissen, her und hin

Ein Traum erinnert den Träumer oft daran
Was er anderen Menschen hat angetan
Doch Geschehenes ist nicht mehr ungeschehen zu machen
Man ist dann versucht, neue Hoffnung zu erhaschen

Das Gewissen ist es, was sich im Traum bemerkbar macht
Schuldbewusstsein stellt sich ein, es dabei auch noch hämisch lacht
Unbarmherzig holen dich ein vergangene Qualen
Doch wirst du dann erlöst, durch des Tages erste Sonnenstrahlen

Kaum hast du in den neuen Tag gefunden
Bangt es schon wieder vor den Abendstunden
Auch den nächtlichen schemenhaften Gesichtern
Sehnlichst wünscht man herbei, den Tag mit seinen vielen Lichtern

In der Zeit der Jugendblüte
Hat man nicht darauf gehört, wovor man sich besser hüte
Genossen hat man die unbeschwerten Stunden
Fürs Leiden der Nächsten nichts empfunden

Nun kommen jene des Nachts zu Besuch
Genau betrachtet, ist es schon wie ein Fluch
Kannst diesen Nächten nicht entfliehen
Dich den nächtlichen Besuchern nicht entziehen

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Mein altes Lied

In meinem Kopfe macht sich breit, ein altes Lied
Seine Zeilen, sie sind mir noch immer lieb
Sie sprechen von Heimat und Treue
Davon zu reden, zu singen, ich mich nicht scheue

Will es nicht  halten mit Narren
Mich auch nicht lassen, vor deren Karren spannen
Nicht von denen, die altes Liedgut zum Spotte machen
Über Begriffe wie Ehre, und auch Treue nur lachen

Ein altes Lied, in dem man solches besingt
Sollte schon lernen ein jedes Kind
Verse, welche Liebe und Heimat besingen
Schon seit Jahrhunderten der Menschen Seele beschwingen

Mein altes Lied, es spricht von freien Menschen
Nicht von jenen, die sich mit Lorbeer umkränzen
Denn gerade jene sind es, die der Menschen Denkweise einkerkern
Auch über deren Ruft nach Meinungsfreiheit sich ärgern

Weiterhin werde ich meine alten Freiheitslieder singen
Mich zu verbiegen, es wird nicht gelingen
Die Faszination solcher Lieder, sie klingt einst wieder in Chören
Laut, so das es die ganze Welt kann hören

Sollen andere ihre eigenen Lieder singen, ich störe sie nicht
Übe keine Kritik, sitze auch nicht zu Gericht
Desgleichen Recht ich von anderen verlange
Darf ich es erwarten, so ist`s  mir nicht bange

(c) Horst M. Kohl, Februar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 

Wundertätig ist doch Gottes-Liebe

Freude war es, die uns erfüllte
Auch manch`geheimnisvoller Schleier, uns den Sinn umhüllte
Alte Freunde fanden sich nach vielen Jahren
Und taten viel`Erinnerungen sich bewahren

Freudlos war, was mancher so erlebte
Lebens-Friede man für sich erstrebte
Losgelöst dafür, des Bösen Siegel
Befreit und davongetragen dann, auf der Freiheit Flügel

Bleiben werden weiterhin, der Zeiten täglich`Klagen
Doch der Seele Last, sie lässt sich leichter tragen
Mit einem festen Gottes-Glauben
Ängste uns nicht mehr die Sinne rauben

Glaube und Hoffnung
Sie schaffen in der Seele feste Ordnung
Wollen in unser Herz, sich tiefe Sorgen graben
Ein fester Glaube ist`s  er wird uns sicher laben

Dann soll es doch rechte Freude sein, die uns erfüllt
Kein geheimnisvoller Schleier das Dasein mehr umhüllt
Mit mehr Geduld nimmt man hin, des Lebens-Hiebe
Ja, wundertätig ist und bleibt, die Gottes-Liebe

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund 

Im Leben, geht`s auch mal daneben

In mancher Leute Leben
Geht es unerwartet Mal daneben
Vielleicht sogar in tausend Brüche
Weil man erlegen, verführerischer Sprüche

Ideen sind misslungen
Hatte man noch so sehr darum gerungen
Hinterlassen blieb so manch verstörter Sinn
Wurd` von Zweifeln gerissen, her und hin

Viel` finstere Wolken, schwebten am Himmel des Lebens
Lösungen, sie schienen oft vergeben
So folgte ein Dasein, da hier im Schattengrund
Auch verstummte, der einst so fröhliche Mund

Doch es kam der Tag, man wollt`s  nicht fassen
Der Glaube war`s  er hat nichts der Trübsal überlassen
Beendet war der Harm
Frischer Lebensmut breitete aus, seinen starken Arm

Fürwahr, der HERR, er wird uns nicht verlassen
Er ist Begleiter, durch alle finsteren Lebensgassen
Auch gibt er uns die Richtung vor
Nimm sie an, sei kein Tor

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Meiner Heimat

Fragt man mich, weshalb ich bange
Für meine Antwort braucht`s nicht lange
Der Stachel ist`s tief in meinem Herzen drin
Was mit meiner Heimat geschieht, raubt mir meinen Sinn

Heimat, einst für mich mal süße Quelle
Wird mir nun genommen, rasend schnelle
Zerstört wird hier Natur
Und uns Menschen, Würde und Kultur

Eingeleitet ist`s, das Totenspiel
Auch mit Terror, Mord und anderem viel
Vorbei die Zeit, als wir uns noch fröhlich in den Armen lagen
Gedenke ich der Zukunft, erfüllt mich Unbehagen

Weshalb werden vor Wehmut mir die Augen feucht?
Der Glaube an Friede unter uns Menschen, ist mir entfleucht
So lebe ich zwischen Zweifeln hin und her
Und trage unter diesen Lasten doch recht schwer

Betrübnis lähmt mir meinen Sinn
Deshalb gebe ich alle meine Sorgen, dem HERREN hin
Er wird uns tragen
In all`unseren Erdentagen

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und  Naturfreund

Raubbau

Habe wieder Landvermesser und Planer geschaut
Dabei zunächst nicht meinen Augen getraut
Dann wurde es mir langsam klar
Dass was ich sah, für alle Zukunft, einstmals Feld und Wiese war

Schon wird vermessen, zum bebauen, kostbares Land
Was bisher war, Natur in ihrem schönsten Gewand
Nun auch bald dort, nicht mehr Schmetterling und Insektenflug
Stattdessen unnützer Flächenfras, Zug um Zug

Seltsam fremd ist die Heimat mir geworden
Man sieht Menschen und Maschinen, Wald und Wiesen morden
Hecken, wo einst die Drossel schlug
Weggeräumt, mit einem brutalen Maschinen-Pflug

Es verschlägt die Sprache, kann nicht das kleinste Wort mehr sagen
An der Straße stehen bereit, zur Planierung viele Wagen
Es ist wie in einem bösen Traum
Dort werden wachsen nie mehr Blumen, und auch kein Baum

Vernichtet ist die Heimat, wo einst Vöglein lustig sangen
Freunde der Natur, sie täglich nur noch bangen
An diesem Orte wurden einst Kinder durch Veilchen entzückt
Auch durch manche Lieder, Eltern-Herzen beglückt

Von dort hat man den Jahreszeiten ihren Thron genommen
Der Steuersäckel will weiter seinen Mammon bekommen
Vorbei, vorbei die Zeit des blühenden Korn
Gewachsen ist des Naturfreundes, gewaltiger Zorn

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund


Lebens-Erkenntnis

Gedanken, sie kommen
Durch sie wird an Lebenserfahrung gewonnen
Gedanken, sie werden auch wieder gehen
Erinnerungen, mit dem Alter, verwehen

Habe mich dem Leben niemals verweigert
Meine Erfahrungen dadurch noch gesteigert
Manche Hürde doch nur stolpernd genommen
Da ich Gottes Fingerzeig, nicht habe vernommen

Leben -wie lange es auch dauert- ist Schule
Klopft lieber doofe Sprüche, der heute so unendlich coole
Doch Leben lehrt dich, wenn du es nur möchtest
Nimm an, was es dir will sagen, dann erst bist du gerüstet

Menschen aller Zeiten
Kennen des Lebens vielfältige Seiten
Erlebten so manche Freuden
Wurden aber auch der Tragik, häufige Zeugen

Freude und Leid
Liegen voneinander nicht weit
Beide, durch Tränen verbunden
Sind sie durchs Leben, miteinander verbunden

Nimm an, was das Leben dich will lehren
Vor mancher Last, man kann sich nicht erwehren
Will man Weisheit des Lebens erlangen
Dann nimm an diese Reise, ohne zu bangen

Jedes Lebensjahr, es macht uns reich
Dann im letzten Hemde, sind wir uns endlich alle Gleich
Ob arm oder auch nicht, auch jene die nicht viel besitzen
Sie bleiben nicht ohne Lebenserkenntnis sitzen

(c) by Horst M. Kohl, 26. Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Meinungsfreiheit
-wirklich?-

Die Freiheit der Meinung, so wurde es mir einst gelehrt
Sei ein persönliches Gut, sie scheint heute nichts wert
Denn, will ich sagen, was mich bewegt
Werde ich sprichwörtlich, durch den Wolf gedreht

Meinungsfreiheit, daran ich nicht mehr glaube
Will ich sie nutzen, werde ich Ideologen zum Raube
Gedanken sind erst frei, wenn sie verlassen ihren Ort
Ansonsten sind sie gefangen, wo sie geboren wurden, dort

Meinungsfreiheit, sie ist nicht mehr frei
Ist wohl auch, in unserem Lande einerlei
Unterdrückung, es zeigen sich Schatten von Diktatur
Demokratie, sie verblasst zur Karikatur

Meinung ist frei 
Damit scheint es vorbei
Schatten übers freie Reden und Denken, sie fallen übers Land
Für deine eigene Meinung, man dich am liebsten verbannt

Ich will nicht gehören zum Einheitsbrei
Deshalb lasse ich auch, meine Gedanken frei
Es ist mir zu leicht, die Fahne nach dem Zeitgeist zu drehen
Will standhaft sein in Zeiten, wo die Stürme rauer wehen

(c) by Horst M. Kohl, 21. Dezember 2017
Poet

Leben

Man kommt zur Welt
Schon beginnt die Zeit davon zu rasen
Dies ist der Beginn, verschiedener Lebensphasen
Stehst im Moment vielleicht noch da, wie aus dem Ei gepellt

Doch wird es kaum bedacht
Jedes Leben hier auf Erden
GOTT wird es einst bewerten
Daran halte fest, auch wenn so mancher, gern`darüber lacht

Sinnvoll soll man die geschenkte Zeit gebrauchen
Die von Gott gegebenen Jahre
Nicht behandeln wie verramschte Ware
Auch seine Seele, dem Zeitgeist nicht verkaufen

Durch rechte Lebensweise
Entgehst du vielen Plagen
Brauchst nicht hausgemachte Sorgen, mit dir herum zu tragen
So kannst auch du, beruhigt entgegen sehen, deiner letzten Reise

Dann am Ende, noch ein trüber Blick, ins Weite Land
Gedanken weilen vielleicht nochmals im alten Vaterhaus
Siehst dort auf dem Tische stehen, Mutters bunten Blumenstrauß
Dann ist gekommen der Moment, wo GOTT dich nimmt an seine gütige Hand.

(c) by Horst M. Kohl, 23. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Frieden

Leben im Alltags-Schatten, und ohne Frieden
HERR, lasse es geschehen, dass alle Menschen sich lieben
Unmenschlichkeit ist es, welches trägt, das Zepter auf Gottes Erden
Angst, lässt die Hoffnung auf Versöhnung rasch ersterben

Frieden oft geschändet
Durch falsche Worte, welche der Menschen Sinne blendet
Im Namen des Frieden wird auch gelogen
Die Menschheit missbraucht, und vielfach betrogen

Für Brüderlichkeit wollen wir beten
Und von Frieden, nicht nur reden
Schon in der Familie der kleinen
Soll Harmonie beenden, das Weinen

Schatten liegen über vieler Familien Existenz
In Not geraden, durch mancher Menschen Dekadenz
Manch`schlimmes Ereignis hatte sie getroffen voller Wucht
Menschheit in Angst, nach Frieden sie sucht

HERR, hilf heraus, aus dem tiefen Tränental
Befreie uns, von jeglich` irdischer Qual
Zerreiße das Netz der Missgunst, des Neid`s
Vorbei soll sein, die Zeit des unsäglichen Leid`s

(c) by Horst M. Kohl, 15. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Leid und Freud

Freude, verspüren schon über wenige unbeschwerte Stunden
von mehr, man will darüber nicht reden.
Über Jahre hinweg, viel Trauer überwunden
mehr zu erhoffen, es gilt beinah` als verwegen.

Hinter sich gelassen, eine Lebensbahn voller Sorgen
dessen Nebel die Innerlichkeit hatten zerfressen.
Das Leid blieb tief in jenen betroffenen Seelen verborgen
die in Verzweiflung, im dunklen Tale gesessen.

Abscheulichkeit, empfunden wie aus einer kalten, fremden Welt
löst Ratlosigkeit aus, im menschlichen Herz.
Man fühlt sich verlassen, unterm weiten Himmelszelt
auch allein, mit seinem Schmerz.

Trifft dann ein kleiner Sonnenstrahl mal die gequälte Seele
als Wonne wird es empfunden.
Ist dann gleich so, als ob einem nichts mehr fehle
auch fühlt sich der Mensch, neu mit dem Leben verbunden.

Vergiss nicht den Trost, im stillen Gebet
Leg`deinen Schmerz in Gottes gütige Hand.
Wohl dem, dem dabei neuer Lebensmut entsteht
halte also fest an Gott, der dich doch schon, als Kind gekannt.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Oktober 2017
Poet, Menschen und Naturfreund 


Alte Hände

Meinem im Alter von 92 Jahren verstorbenen Schwiegervater

Einst waren sie jung und stark
alte Hände, ehedem voller Kraft und Mark.
Heute fühlen sie, wie daraus deren Kräfte entrinnen
trauen sich auch nicht mehr, neues zu beginnen.

Diese Hände hatten Kinder und Enkel in die Lüfte gehoben
nun hat das Alter all diesem, Einhalt geboten.
Sind entschwunden jener Tage Kraft
Mensch muss weichen, höherer Macht.

Was geschieht, erscheint uns nebelhaft
dann kommt der Tag an dem auch wir, werden hinweg gerafft.
Die Hände, sie werden uns auf dem Leib gefaltet
für den letzten Gang wird der Rest gestaltet.

Es hat das Herz den weiteren Schlag verwehrt
hat sich vom Weiterleben abgekehrt.
Fleißige Hände, sie nun ruhn
es gibt auf dieser Erd`nichts mehr zu tun.

(c) by Horst M. Kohl, 15. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Der Pessimist

Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein
zu schnell reden Pessimisten uns die Hoffnung klein.
Optimismus, vielen Menschen hatte er genügt
Pessimisten waren es schon immer, die ihn getrübt.

Pessimisten, sie sehen nur das dunkle am Horizont
läuft was nicht rund, dann nörgeln sie sehr gekonnt.
Nutzen ihre Macht der Worte
malen Bilder von der Höllen-Pforte.

Doch wir wollen mit Gottes Hilfe, Hoffnung in uns tragen
pessimistischen Geschwätz, unser Gehör versagen.
Auch jeden Tag fröhlich erwachen
dem neuen Tag hoffnungsvoll entgegen lachen.

(c) by Horst M. Kohl, 8. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Wie welkes Laub im Wind

Wie durch des Windes gewirbeltes welkes Laub
so auch ich mich oftmals glaub.
Dabei meine Gedanken, als graue Wolken mir erscheinen
ein Zustand, man möchte nur noch weinen.

Empfundenes auszudrücken, dazu fehlen die Worte
da tiefe Trauer vor des Herzens Pforte.
Jeglichen Handelns, man ist wie gelähmt
hatte man doch vielmals über Geschehenes sich gegrämt.

Wieder und wieder ist es nur Nichtigkeit
welche unter Menschen führt, zu unnötigen Streit.
Empfindungen, sie geraten aus dem Lot
führen wohl auch bald, zu der Seele Tod.

Freude empfunden in längst vergangenen Tagen
heute haben Angst, Trauer und Schmerz das Sagen.
Jesus du meine Hoffnung, mein Stecken, mein Stab
meine Sorgen, mein Leiden ich zu dir trag.

(c) by Horst M. Kohl, 3. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund




Jesus

Quell`der Hoffnung, Mut und Freude
gib mir reichlich Kraft, auch schon für`s Heute.
Mache mich für meine Zeit bereit
du bist Hoffnung, erspare mir im Alter Leid.

Im Wissen um dich o HERR, leb`ich mit Mut
auch vor Satans sündigen Anfechtungen bin ich auf der Hut.
Falte im täglichen Gebet meine Hände
was mein Herze trübt, im Flehen ich zu dir sende.

HERR du bist mein Stecken und Stab
denn du begleitest mich bis ins kühle Grab.
Bist meine Stütze, in besonders schweren Tagen
nichts kann meine Seele besser laben.

(c) by Horst M. Kohl, 1. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Höllenbach / Höllental  östlich von Schweinfurt gelegen.                     Foto: Horst M. Kohl

Meine alten Wege

 

Gerne bin ich diese Wege dort gegangen,
auch über das Brücklein über den Höllenbach*.
Der Waldes-Stille galt mein Verlangen,
auch zu erklimmen, manches Baumes Dach.

 

Auf einer Lichtung bin ich gesessen,
blickte von des Waldes-Höhen, hinein ins weite Land.
Hab dabei manche Sorg`vergessen,
auch nicht bemerkt, wie rasch die Zeit verschwand.

 

Heute bin ich dort, nur ein trauernder Gast,
kaum einer noch um mich, der da mit mir gelebt.
Betracht ich die Menschen, wie sie leben ohne Rast,
denke ich mir: hab doch eine schöne Zeit erlebt.

 

(c) by Horst M. Kohl, 30. Juni 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Irrfahrt eines Lebens

 

Weit im Osten -Pillau- wurd` ich geboren,
hatte sich kaum jemand um mich kleines "Bündel" geschoren.
Geflohen durchs darniederliegende Land,
brachte es so manchen Menschen um den Verstand.

 

Keine gute Zeit, um Wurzeln zu schlagen
versuchten die Menschen, ihre Lasten zu tragen.
Ich, noch sehr klein,
begann meine ersten Schritte, sehr fein.

 

Lauschte den Stimmen, um mich her,
die Flut des "NEUEN" kam über mich, wie ein Meer.
Eindrücke, -Gute und Schlechte- sie prägten mein ICH,
die Frage nach Vater und Mutter, erschien manchem, verwunderlich.

 

Lebte viele Jahre mit einer Vater-Lüge,
dies schuf in meiner Seele, bittere Züge.
Ohne Geborgenheit ist meine Zeit vergangen,
noch immer bin ich von meiner Vergangenheit gefangen.

 

Konnte nach vielen Jahren, das "Vater-Geheimnis" klären,
versuchten auch "Mitwisser", sich dagegen zu wehren.
Habe meinen inneren Frieden gefunden,
auf der Suche nach Wahrheit, wurde jedoch, meine Seele geschunden.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. Juni 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 






Hier stand einst die kleine Schweinfurter Friedhofskirche. An ihrem Platz ist nur noch das Totenglöcklein verblieben

1971

 

Totenglöcklein rief zum letzten Gang,
uns Eltern war es ums Herz sehr bang.
Lange Leidenszeit für unser Kind war vorbei,
und unsere Kehlen zu eng, für verzweifelten Schrei.

 

Empor gestiegen, aus Gram und vielem Trauern,
sind geblieben, Erinnerungen, die im Dunkeln lauern.
Auch sind nicht vergessen, die unendlich grauen Tage,
jene Zeit, voll tiefster Klage.

 

So steigt mir noch manch`bittere Träne in die Augen,
bete in meiner Trauer zu Gott, ihm will ich vertrauen.
Auch am Totenglöcklein geh ich niemals achtlos vorbei,
unser Kind ist bei Gott und, von allen irdischen Leiden frei.

 

Unweit vom Glöcklein liegt sein Grab,
dort sage ich ihm noch immer, wie lieb ich ihn hab`.
Lebe nun mein Leben bescheiden und Leise,
bin auch gerüstet, für meine letzte Reise.

 

(C) by Horst M. Kohl, 28. Juni 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 


 

Sehnsucht

 

Sehnsucht ist`s die in mir brennt
du fragst, welches Feuer wird`s wohl sein?
Der Friede ist`s nach welcher meine Sehnsucht strebt
denn, nur er ist`s, der Menschenliebe kennt

 

Sehnsucht nach Frieden auf aller Erden-Teile,
sie bleibt wohl ein Wunschtraum.
Liegt sie doch in den Händen der Mächtigen dieser Erde
dadurch Welten-Friede degradiert, zum Tanz auf dünnen Seile.

 

Doch will ich nicht aufhören, für Frieden zu leben
Brüderlichkeit, gebe ich dem Machtstreben nicht preis.
So will ich leben, bis zur letzten Lebens-Stund
im Namen Gottes, nach Frieden streben.

 

Fühle nun, wie meine Zeit vergeht
hoffe, und warte, Friede möge Einkehr halten.
Wir Alten, wir tragen noch der Vergangenheit tiefe Narben
Erinnerungen an Schutt und Asche, in unserer Seele noch besteht.

 

Hass und Krieg, sie nehmen uns unsere Kinder
nicht für Krieg, für eine bessere Welt sind sie geboren.
Aber noch regieren sie, die Mächtigen dieser Welt
und frage mich, wann sind sie verschwunden, diese ...?

 

Menschen, sie reden und träumen viel
wir Alten, gerne von früheren besseren Tagen.
Auch setzen wir täglich ein Pflänzchen Namens Frieden,
es soll wachsen, -von der Hoffnung getragen-, zum 
Goldenen Ziel. 
(c) by Horst M. Kohl, 2. Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 
Am 

 

Himmel ohne Kampfgeschwader
 
Friede der Menschheit
Es wird aufgerüstet

Mancher Nation nach Krieg wohl gelüstet
Verrückte sitzen am Hebel der Macht, sollte man meinen
Am Ende wieder Eltern um ihre Kinder weinen

Politiker, sie reden vom Frieden
Sie aber ihr eigenes Ego nur lieben
Schicken ihr Militär an fremder Nationen Grenzen
Solches schafft nicht Frieden, nur neue Differenzen


Manch heißer Strom der Tränen schon geflossen
Mütter, hatten ihre Söhne in die Arme geschlossen
Tapfer hat mancher Jüngling sein Elternhaus verlassen
Musste sein Leben in der Fremde dann lassen

 

Zu viele schon opferten Zukunft und Jugendglück
Kehrten auch nicht wieder ins Elternhaus zurück
Politiker aller Welt, lasst verstummen euer Kriegsgeschrei
Oder ist die Jugend der Welt, euch einerlei ?

 

(c) by Horst M. Kohl, 25. April 2017
                                             Poet, Menschen- und Naturfreund